1. #1
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    Silbern schimmert hell der Mond,
    Laute schleichen durch die Nacht,
    Grauen nun das Land bewohnt,
    bis alsbald der Tag erwacht.

    Blut und Fleisch, statt es zu teilen,
    tobt ne fürchterliche Schlacht,
    bis zum Morgen muss verweilen,
    wer des nachts hat mitgemacht.

    Raues Fell, und voll von Gier,
    spitze Zähne, breite Schwingen,
    Werwolf kämpft gegen Vampir,
    wem wird heut der Sieg gelingen.

    Endlos sind schon diese Szenen,
    nie ein Sieger überbleibt,
    wenn die Sonne sich lässt sehen,
    sind sie schon wieder menschbeleibt.
    Geändert von Lemonhead (29.11.2006 um 17:37 Uhr)

  2. #2
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    Der Schlacht um Werwolf und Vampir folgt ein brisant formulierter Erzählstrang.
    Auch die Tatsache vom ewigen Kampf dieser beiden Gegner ist immer einen Blick wert.

    Kleine Verbesserung
    Metrik: mal sieben silben, mal acht bei kreuzreim (erste strophe)


    in letzter strophe statt "sehen" "strähnen"
    sehen und Szenen -> unreiner Reim

    z.B. Wenn sonnengleich Lichter strähnen

    Gruß an alle
    Zebulon

  3. #3
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    Hallo!
    Hab nicht lang Zeit, aber ich geb mal eine Matrikanalyse ab, mehr später

    Silbern schimmert hell der Mond,
    Laute schleichen durch die Nacht,
    das Grauen nun das Land bewohnt,
    bis alsbald der Tag erwacht.
    /_/_/_/
    /_/_/_/
    _/_/_/_/ (das "das" streichen? )
    /_/_/_/
    Blut und Fleisch, statt es zu teilen,
    tobt ne fürchterliche Schlacht,
    bis zum Morgen muss verweilen,
    wer des nachts hat mitgemacht.
    /_/_/_/_
    /_/_/_/
    /_/_/_/_
    /_/_/_/
    Raues Fell, und voll von Gier,
    spitze Zähne, breite Schwingen,
    Werwolf kämpft gegen Vampir,
    wem wird heut der Sieg gelingen.
    /_/_/_/
    /_/_/_/_
    /_/_/_/
    /_/_/_/_ (da gehört ein ? dahinter )
    Endlos sind schon diese Szenen,
    nie ein Sieger überbleibt,
    wenn die Sonne sich lässt sehen,
    sind sie schon wieder menschbeleibt.
    /_/_/_/_
    /_/_/_/
    /_/_/_/_
    _/_/_/_/ (hier gefällt mir das menschbeleibt nicht... und das Versmaß stimmt auch nicht... hm.., so vielleicht: ?

    *
    sieglos bis in Ewigkeit
    *
    kommt zurück der Menschen Zeit.
    )


    Mein Vorrednet hat übrigens recht, in der ersten Strophe fehlen zwei Silben

    Aber ansonsten gut gelungen!

    Mfg, Lotoreo
    Vergange Freundschaft

    Manchmal wünschte ich,
    ich hätte dich nie getroffen.
    Denn wer das Licht nicht kennt,
    wie soll der die Dunkelheit fürchten?
    Lotoreo (elbisch: Florian)

  4. #4
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    Danke für die Kritik,

    mit dem "das" geb ich Dir Recht Lotoreo.
    Allerdings bleibt der letzte Vers wie er ist, da sich durch Deinen Vorschlag die Rückverwandlung zum Menschen nicht klar erkennen lässt, man könnte auch meinen sie verkriechen sich bis es wieder Nacht wird.

    @Zebulon: Richtig in der ersten Strophe sind weniger Silben, allerdings hau ich mir den Lesefluss kaputt wenn ich welche hinzufüg. Ebenso wäre nicht nur der Lesefluss, sondern auch die Metrik hinüber, würde ich den letzten Vers mit Deinem Vorschlag ändern, denn die Strähnen der Lichter (was auch immer das sein soll) passt meiner Meinung überhauptnicht.

    Trotzdem Danke für die Kritiken, dachte schon das Gedicht landet verstaubt, kommentarlos im Archiv.

  5. #5
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    okay, jetzt versteh ich zumindest mal, was "menschbeleibt" bedeuten soll Hm, dann ist mein Vorschlag wirklich umsonst, ich hab den Sinn nicht ganz verstanden gehabt

    Aber bist du dir sicher, dass es das Wort gibt? Ich nicht wirklich.. Und eine Wortneuerfindung als letztes Wort... irgendwie stört das ein wenig, find ich.. ist aber rein subjektiv, und sonst ists super!!
    Vergange Freundschaft

    Manchmal wünschte ich,
    ich hätte dich nie getroffen.
    Denn wer das Licht nicht kennt,
    wie soll der die Dunkelheit fürchten?
    Lotoreo (elbisch: Florian)

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