Thema: Das Blatt

  1. #1
    Registriert seit
    Mar 2002
    Beiträge
    10
    Das Blatt

    Das Rad der Zeit sich dreht geschwind,
    Geschwinde fliegt das Blatt im Wind,
    So leicht und schnell es sich bewegt,
    Die Quelle sich vom Winde regt.

    So unerreichbar hoch und weit,
    Es ignoriert den Raum, die Zeit,
    Gleich einem Geiste grenzenlos,
    So zart und klein- und doch so groß.

    Doch wenn des Windes Kraft vergeht,
    Der Geist sich dann zu Bode legt,
    Längst in der Ferne Freiheitssegen,
    Ein neues Blatt beginnt zu leben.



  2. #2
    Registriert seit
    Oct 2001
    Beiträge
    1.201
    das ist schön......gefällt mir......einmal ein etwas anderes thema

    Stir of time, the sequence
    returning upon itself, branching a new way. To suffer pain, hope.
    The attention
    lives in it as a poem lives or a song
    going under the skin of memory.

    "Heavy" by Denise Levertov

  3. #3
    Registriert seit
    Mar 2002
    Beiträge
    10
    Ich danke dir. Ich stelle mit diesem Gedicht eigentlich nur die Frage nach Freiheit.

    alles Gute
    Normi

  4. #4
    Registriert seit
    Dec 2001
    Beiträge
    166
    Das Gedcht, obwohl es sich schön anhört, kommt mir vor als wär es allein für die Reime geschrieben.
    Sarah
    love your Life

  5. #5
    Registriert seit
    Mar 2002
    Beiträge
    10
    Hallo Sarah,
    Nein, es es wirklich nicht nur für die Reime Geschrieben worden.
    Ich möchte mit diesem Gedicht etwas ausdrücken.
    Ich meine ; Was ist Freiheit?
    Kann man wirklich vollkommen frei sein? Dieses scheinbar, vollkommen freie Blatt assoziiert etwas jemanden / etwas , was sich nach Unabhängigkeit, nach etwas Neuem sehnt. Die Lust oder das Verlangen, einfach von seinem Lebensort zu verschwinden und auszureisen.
    Doch eigentlich ist dieses Blatt auch nicht frei, wenn es sich in die Lüfte erhebt. Wie weit es kommt, wie es sich bewegt usw. ist u.a vom Wind abhängig.
    mit anderen Worten; man ist immer von etwas abhängig und deshalb gibt es in meinen Augen keine absolute Freiheit.
    Natürlich ist dies eine Frage der Definition. Ich definiere Freiheit von meinem Standpunkt aus. Darum kann ich dich verstehen, wenn du diesen Eindruck von meinem Gedicht hast.
    "Die Kunst liegt im Auge des Betrachters"
    "Erwartungslosigkeit und der offene Geist gewären den Einblick", hat mein Lehrer mal gesagt.
    Naja also bis dann
    mfg
    Normi

  6. #6
    Registriert seit
    Dec 2001
    Ort
    Sauerland
    Beiträge
    138
    Auf einer reise sind wir alle
    und das nicht in einer Halle
    Der Wind treibt uns nach vorn
    wir sähen jedesmal ein korn
    für den wind der Liebe
    oder den der Hiebe
    CUonAIR
    GeNeLeX


    kEeP oN mOvIn'


    ...immer wieder Eiszeit ... und immer April...

  7. #7
    Registriert seit
    Dec 2001
    Beiträge
    166
    Normi, den Gedanke find ich super. Nur die Sehnsucht spüre ich in dem Gedicht nicht ´!! Wo ist denn da das Verlangen nach Freiheit ??
    Sarah
    love your Life

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Ein Blatt
    Von Hans Plonka im Forum Mythisches, Religiöses und Spirituelles
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 16.07.2018, 07:14
  2. Ein Blatt
    Von Rini im Forum Natur und Jahreszeiten
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 04.06.2007, 20:48
  3. Ein Blatt
    Von g. garibaldi im Forum Trauer und Düsteres
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 15.04.2006, 19:41
  4. Blatt um Blatt
    Von Angel of Berlin im Forum Natur und Jahreszeiten
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 20.10.2004, 23:02
  5. Das Blatt
    Von Birgit im Forum Archiv
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 17.10.2001, 16:48

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden