1. #1
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    Nur ein Schatten nicht mehr,
    ein Schatten der dich streift,
    ein Schatten der dir die Seele raubt.
    Nur ein Schatten und doch mehr!

    Ein Luftzug der dir Freude bringt,
    ein Lufthauch der sie wieder nimmt,
    ein Atemzug und schon vorbei.
    Nur ein Hauch und doch mehr!

    Ein Engel der die Flügel spannt,
    ein Engel der die Augen schließt,
    ein Engel der dich in die arme schließt.
    Nur ein Engel und doch mehr!

    Eine Blume die dir duft verspricht
    eine Blume die dir Freude schenkt,
    eine Blume die dir Dornen bringt.
    Nur eine Blume und doch mehr!

    Nur ein Schatten, die Erinnerung,
    nur ein Schatten, der letzte Traum.
    Ein Schatten der dir den Atem raubt.
    Nur ein Schatten und doch viel mehr!


    An der Stelle möchte ich mich einmal endschuldigen ich glaube ich habe manche Stücke einfach zu schnell gepostet.
    Das hier gehörte für mich dazu und auch wenn die Änderungen vielleicht nicht so ins Augen fallen machen sie für mich eine Menge aus.

  2. #2
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    Hallo Marla

    Rein optisch sieht Dein Gedicht schön aus - es ist gut gegliedert und somit übersichtlich.
    Doch wenn man genauer hinsieht und das Gedicht liest, dann stolpert man unwillkürlich über diese andauernden Wiederholungen, die negativ auffallen. Wenn man im Gedichteschreiben geübt ist und weiss, wie man mit Wiederholungen umzugehen hat, dann können diese durchaus einen schönen Klang haben.
    Hier in Deinem Text wirken sie aber "langweilig" und gestalten ihn eintönig.
    Ich erkenne die Idee hinter Deinem Gedicht, die mir grundsätzlich zusagt, aber an der Umsetzung happert es.
    Am besten gefällt mir Strophe 2, weil Du da verschiedene Nomen mit einer ähnlichen Bedeutung verwendet hast und nicht wie in den restlichen Strophen einfach Wiederholungen.

    Zum Schluss nochmal: Wiederholungen können ein gutes stilistisches Mittel sein, das hier aber leider nicht wirkt. Du hast versucht, metaphorisch zu schreiben, aber viele der Bilder sind schon ziemlich verbraucht.

    Ganz zum Schluss noch die Zeile, die mir am besten gefallen hat:
    ein Schatten der dich streift
    Liebe Grüsse
    Finja

    PS.
    An der Stelle möchte ich mich einmal endschuldigen ich glaube ich habe manche Stücke einfach zu schnell gepostet
    Ich kann Dir nur raten, sehr überlegt zu posten und nicht gleich voller Euphorie (die einen schnell überfällt, wenn man ein Gedicht beendet hat, kenne das aus eigenen Erfahrung ) zu posten, sondern das Gedicht noch ein wenig ruhen lassen und es dann nochmals anzuschauen und eventuell zu überarbeiten.


  3. #3
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    Danke dir Finja, für deine ehrliche antwort.
    ich habe durchaus etwas länger über das gedicht nachgedacht,
    aber manche sachen fallen leider erst auf wenn man mit der nase drauf gestoßen wird.
    Und Freunde sind da manchmal nicht so ganz so kritik freudig deswegen bin ich ja hier.

    Was mir wirklich auffällt und erst jetzt wie sehr die Zweite strophe heraus sticht vielleicht fällt mir ja was ein wie ich die restlichen auch etwas interessanter machen kann.

    Danke dir noch mal.

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