Hm, ich lese aus diesem Auszug nicht heraus, dass Legasthenie mit einer höheren Intelligenz einhergeht, sondern nur, dass Intelligenztests herangezogen werden, um eine solche zu diagnostizieren. Ich denke, das liegt daran, dass man bei meinem Menschen, der in einem Intelligenztest vielleicht genrell nur 90 Punkte erreichen würde, nicht davon ausgeht, dass er Legastheniker ist (also eine Lese-/Rechtschreibschwäche, nur weil er nicht richtig schreiben kann. Man braucht den Intelligenztest, um erst einmal festzustellen, ob der Mensch nicht generell "gehirnschwach" ist. Wenn er eine Intelligenz aufweist, bei der andere Leute für gewöhnlich keine Probleme mit der Rechschreibung haben, dann wird er wohl Legastheniker sein, wenn er es nicht hinbekommt. Das hat aber nichts damit zu tun, dass er überdurchschnittlich intelligent wäre, weil er Legastheniker ist.