Thema: Es sei

  1. #1
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    Es sei dass wir anfangen zu hoffen
    und der Geschmack der Sonne ein Grund zu leben ist
    es sei das Wasser Spiegel einer jeden Seele

    Es sei dass zu jedem Traum ein Weg führt
    und ein Versprechen keine Fragen braucht
    es sei dass wir Vertrauen empfinden
    und in uns selbst den Wünschen Antwort geben

    Es sei das Verfallsdatum der Wahrheit verfallen
    der Sinn gefunden irgendwo
    Es seien Worte die mit den Jahren wachsen
    und wir die wir erst lernen sie auszusprechen
    Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche bleibt den Augen verborgen. Hast du einmal einen Menschen dazu gebracht,dir zu vertrauen übernimmst du für ihn Verantwortung.

  2. #2
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    Holla,
    Ein wunderbares Gedicht. Oder soll ich Gebet sagen? Stark.
    Dazu fallen mir ein paar Zeilen ein:

    Verwegenes erhoffte er,
    Paradiese erschuf er in seinen Gedanken.
    Er zündete eine kleine Kerze an.
    Dann starb er, doch das Licht schien noch lange weiter.

    Danke, dass du das geschrieben hast. Das ist toll.

    [Geändert durch faces&feelings am 04-04-2002 um 19:01]
    "Wie hass ich dagegen alle die Barbaren, die sich einbilden, sie seien weise, weil sie kein Herz mehr haben, alle die rohen Unholde, die tausendfältig die jugendliche Schönheit töten und zerstören, mit ihrer kleinen unvernünftigen Mannszucht!"

    Hölderlin - Hyperion an Bellarmin

  3. #3
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    Danke für deinen tollen Beitrag zu meinem Gedicht! Darüber konnte ich jetzt stundenlang weiterschreiben.

    Vielleicht soll es ein Licht fürs Leben sein
    um es festzuhalten in seinen schönsten Stunden
    für die
    die nach ihm kommen
    auf dass es ihren Weg bestimmt
    Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche bleibt den Augen verborgen. Hast du einmal einen Menschen dazu gebracht,dir zu vertrauen übernimmst du für ihn Verantwortung.

  4. #4
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    Thumbs up

    Schön!
    "Wie hass ich dagegen alle die Barbaren, die sich einbilden, sie seien weise, weil sie kein Herz mehr haben, alle die rohen Unholde, die tausendfältig die jugendliche Schönheit töten und zerstören, mit ihrer kleinen unvernünftigen Mannszucht!"

    Hölderlin - Hyperion an Bellarmin

  5. #5
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    ... doch der Weg wird hart sein
    das wussten sie,
    doch es trieb
    das Feuer in ihnen an wie nie
    zuvor ward gesehen.
    Und wie es immer wird sein.
    Doch egal wie edel, tapfer und rein,
    so starb er doch allein.


    Entschuldigung, das ich meine (wohl zu depressiven) Gedanken hinzufüge, aber ich konnte nicht widerstehen.

  6. #6
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    und ward sich in Einsamkeit der beste Freund
    und stärkster Kämpfer gegen all das Leid
    in jedem Atemzug für das Leben des Lichts
    weil durch das Licht ein wenig Hoffnung spricht
    und Dunkelheit verliert was einst ihr eigen war...

    Aufregend ich hab noch nie mit anderen in dieser Art und Weise zusammengearbeitet! Danke!
    Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche bleibt den Augen verborgen. Hast du einmal einen Menschen dazu gebracht,dir zu vertrauen übernimmst du für ihn Verantwortung.

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