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  1. #1
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    Sind Harmonisten die wahren Faschisten?

    I
    ch lebe in der glücklichsten Beziehung,
    die für mich überhaupt vorstellbar ist. Eine
    solche, die mir Zufriedenheit und Vertrauen
    in alles gibt, das noch passieren mag.
    Es ist der Gleichklang der Dinge, die mein
    Leben sind und ausmachen.

    Etwas Neues entsteht durch uns, durch das
    Miteinander, eine sicherlich gefestigte
    zwischenmenschliche Harmonie. Es ist die
    Harmonie, die ausschließlich warm und zart
    ist. Harmonie, die nicht bevormundet, Harmonie,
    die nicht einengt. Nennen wir es Liebe. Ich weiß,
    dass sie auf diesen Namen hört.

    Die Poesie eröffnet mir die Welt, eine
    weitere Welt, öffnet unendlich viele Fenster
    zu Sichten und Bildern von Menschen, die gleich,
    ähnlich, vollkommen anders, aber immer besonders
    sind in ihrer Art.
    Ihre Worte sind jene Erfüllung, nach der
    die Sehnsucht strebt. Es sind Freunde selbst
    in der feindlichsten Auseinandersetzung.

    Soll heißen: Ich bin kein unzufriedener,
    kein neidischer oder unglücklicher Mensch.
    Ich spüre jeden Tag das Licht und die Wärme
    eines Daseins, das mich hält, mich schützend
    umgibt, mir Zuversicht durch jede Faser meines
    Körpers treibt.

    Dennoch mangelt es meiner Zunge nicht an
    Schärfe. Sie kann zuschlagen wie eine Peitsche.
    Sie vermag zu verletzen, schmerzhaft naivste
    Träume zu zerfetzen. In manchem bin ich ein
    Sarkast. Die Ironie bettet mich sanft, da wo die
    Dummheit der aufrecht gehenden Pantoffeltiere
    mir die Farben aus einer bunten, interessanten
    Welt stiehlt. Immer dann, wenn Langeweile versucht,
    den grauen Schleier der Erstarrung über den
    aufbrechenden Gedanken zu legen, wenn das Greise
    selbst in jugendlicher Gestalt die Kinder des Denkens
    in Beton zu gießen versucht.

    Nun scheint es Menschen zu geben, die quasi
    militant damit beschäftigt sind, der ganzen Welt
    beweisen zu wollen, dass nur die Harmonie, das
    gute Wort, die warme Suppe des Verständnisses
    jenes Elixier des Universums ist, das alles am
    Leben hält, das sich zu leben wähnt.
    Das böse Wort, die Ironie, die Quittung für
    Dummheit und Idiotie, all dieses sei nur
    Teufelswerk, verdammt zu werden, eine
    Schande, fast schon Sakrileg.

    Aber ist es nicht so, dass wir in einer Demokratie leben?
    Rühmen wir uns nicht der Freiheit und der Aufgeklärtheit?
    Werden junge Bräute noch von Lehnsherren entjungfert?
    Gilt das Widerwort erneut als Hinweis für Inquisition?
    Muss ans Kreuz genagelt werden, was in keinen Pantoffel passt?

    Wenn wir also in einer Gesellschaft, die demokratisch ist
    und aufgeschlossen, die sich mit noch so herber Kritik
    auseinander zu setzen versteht, die jede Meinung respektiert
    und für deren ungestrafte Äußerung kämpft, die kräftig genug ist,
    um Ironie und Spott mit Stolz und Aufrichtigkeit zu begegnen,
    leben, was hat es dann auf sich mit den Mahnern und Rufern, die das
    verdammen, die in Stein gemeißelte Harmonie erzwingen
    wollen zum Preis der Anprangerung angeblicher Ausnahmen,
    diesen Randgruppen, die es wagen, bisweilen süffisant und
    verletzend, jedoch stets mit der Möglichkeit der
    objektiven Berechtigung, zu kritisieren, zu provozieren, zu
    opponieren?

    Sollte die Vorgabe für Meinungsäußerungen die unbedingte
    Harmonie mit allem und jedem Lebewesen dieses Universums
    sein, sollte die Strafe sich in Ausgrenzung und Verdammnis
    zeigen, die Inquisition der schwesterlichen Wärme jeden
    erreichen können, wäre es dann nicht auch egal, falls wir in
    einer Diktatur lebten? Hätten wir dann nicht sogar eine Diktatur?
    Wäre es nicht Diktatur, dass am besten passt zur angepassten
    Gleichschaltung aller Synopsen in Harmonie?

    Sind diese Harmonisten dann nicht die wahren Faschisten?

    Ich bin froh, dass es auch zukünftig einige Großkopferte geben
    wird, die ihr Maul nicht halten können, die darüber lauthals reden,
    dass sie den Holocaust der Harmoniebewegung überlebt haben.
    Und sollten wir alle Arschlöcher sein, die Dances, die Wölfe,
    die Chipsröhren dieser Welt und alle sonstigen Bersenbrücker
    Terroristen wie auch randgruppierte Menschen, wie noch so viele
    andere, die eigentlich nur Ausnahmen sind, so sind wir doch lebende
    Arschlöcher. Keine mumifizierten, an ihrer eigenen Wärme
    erstickten Gugelhupfbacklinge, die den Zeigefinger nicht mehr
    gerade bekommen.

    Auf denn – es lebe die freie, sarkastische Demikronie®!


    H e r b e r t


    P.S.: Es handelt sich bei diesen Ausführungen noch nicht um ein
    Parteiprogramm. Sollte die notwendige Genehmigung beantragt werden,
    so sind frühzeitige Beitrittsgesuche priorisiert berücksichtigungsfähig.




  2. #2
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    Antithese?

    Hallo BVB!
    Danke für das Feedback.
    Es freut mich, dass dich die Einleitung zur Reaktion inspiriert hat.
    Zu deinen Ausführungen:
    I. Nein, weder die Fragestellung noch die These haben etwas mit
    Spießigkeit zu tun. Freiheit der Meinung ist der Kern, um den es geht.
    II. Nein, es ist keineswegs ein Beweis erbracht, sondern – wie deutlich erkennbar – eine Frage aufgeworfen resp. eine These.
    III. Der Erste unter gleichen sollte nicht der Vierte sein. Ansonsten bringt uns dieser Satz wohl nicht weiter.
    Ich wäre dir dankbar, wenn von deiner Seite eine Antithese zu lesen wäre. Das würde in der Diskussion weiterbringen. Oder?


    Vielen Dank noch mal und herzliche Grüße


    H e r b e r t

  3. #3
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    Gleichschaltung

    Nur zur Erinnerung: Es geht um Meinungsfreiheit.
    Es geht auch darum, inwieweit man die Harmonie
    über alles stellen darf und man damit die nur durch den
    Schutz der Menschenwürde eingeschränkte
    Berechtigung, alles zu äußern, das man für richtig hält,
    militant anzugehen ermächtigt ist. Ermächtigt – ein
    Wort, das von Macht abstammt.

    Eine dazu aufgestellte These kleidet sich in eine Frage.
    Somit ist ausreichend Platz und Gelegenheit, die Antithese
    zu formulieren, dabei wohlmöglich die Frage zu beantworten.

    Eine Meinung zu verdammen, die These als Teil eines
    Wahns, sei es auch nur des Größenwahns, abzustempeln,
    setzt einen Aspekt der These in die Realität um: die
    faschistoide Methodik von der „Harmonie“, der Gleichschaltung
    der Ansichten abweichende Ausrichtungen als krank zu
    verwerfen. Zum nächsten Schritt, nämlich auch diejenigen, die
    diese äußern, so oder so zu verwerfen, ist es nicht weit.
    Möglich, dass du die These untermauern wolltest?!?

    Vielen Dank noch mal.


    Herzliche Grüße

    H e r b e r t


  4. #4
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    Nicht hier!

    Du enttäuscht!
    Es mag ein schwieriges Thema sein!
    Es mag ein unangenehmes Thema sein -
    besonders für die Harmoniesüchtigen.
    Aber dafür kann und darf man
    Andersdenkenden nicht das Recht
    verwehren - und ihnen nicht sagen
    wollen, dass ihre Meinung an diesem
    Platze fehl an selbigen sei.
    Das hat man mit Millionen schon vor
    vielen Jahren getan. Da hieß es auch:
    Nicht hier!

    Sorry - du bist nicht besonders
    intelligent... dafür umso intoleranter.


    Herzliche Grüße dennoch


    H e r b e r t

  5. #5
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    Lieber Herbert,

    Ohne böse sein zu wollen - darf ich ja ob meiner harmonieabhängigen Position nicht - in der Politik nennt man das, was Du hier äußerst, "Stalin nennt Hitler einen Faschisten". Im Usenet, salopper wie es ist, sagt man gerne "every heated debate ends with one side calling the other Nazi". Letzteres nimmst Du vorweg, das macht es leichter.

    Du schreist nach Toleranz für die Art, wie Du bist - und wie tust Du es? Indem Du anderen Leuten ihre Intoleranz vorwirfst. Denken wir das durch.

    Du sagst, Du magst Harmonie, in ihrer höchsten Form nennst Du sie sogar Liebe. Diese Harmonie definierst Du durch:
    - keine Bevormundung
    - warm und zart
    - nicht einengend.

    Du lobst das Öffnen gegenüber Menschen anderer Ansicht, nennst es Werk der Poesie.

    Schön und gut. Nun sage mir mal, wie bevormundend, kalt, grob, einengend und verschlossen bist Du denn gerade denen gegenüber, die Du hier anprangerst? Machst Du es besser, wenn Du andere "nicht intelligent" schimpfst, die Deine Meinung nicht teilen?

    "Man darf Andersdenken nicht das Recht verwehren" - nun, da stimme ich Dir zu, voll und ganz, solangen sie im Rahmen meines Grundgesetzkatalogs denken und handeln -, nur, ay, there's the rub, was machst Du denn gerade? Du wirfst Menschen, die nicht gerne streiten, vor, faschistoide Züge vor und fürchtest, sie könnten den nächsten Holocaust verursachen.

    Komisch, das könnten sie auch von Dir sagen - Harmonie durch Streit hatten wir nämlich auch schon oft genug, und so wie Du in ihnen einen Kern der Lämmergesellschaft siehst, sehen sie in Dir einen Kern der Wölfegesellschaft.

    Ein bißchen mehr "warum tut der andere das" auf beiden Seiten - wenn Du eine glückliche Beziehung Dein eigen nennst, solltest Du diese Einstellung kennen - würde ganz gut tun.

    Wer es in Diskussionen nötig hat, andere dem Holocaust, der Diktatur und dem Faschismus zuzuschreiben, ist nicht zynisch oder sarkastisch. Er ist harmoniebedürftig, verletzt und wirft mit Schimpfwörtern um sich und - herzlichen Glückwunsch, die gleichen Gründe haben die anderen auch, nur nutzen sie andere Methoden, und jetzt sind die Fronten erst recht verhärtet.

    Du willst Toleranz? Die anderen auch. Beide Seiten dummerweise nur für sich selbst. Und so wie es die meisten Rassisten in Gegenden mit minimalen Ausländeranteil gibt, so gibt es auch andernorts Intoleranz hauptsächlich dort, wo man sein Gegenüber nicht versucht zu verstehen, sondern sich auf die andere Seite des Schulhofs stellt und mit dem Finger auf ihn zeigt. Dann kann man herrlich mit seinen eigenen, gleichgeschalteten Freunden über ihn lachen.

    Auch das hat man vor Millionen Jahren bereits getan.

    es grüßt
    kurushio
    You know, wars aren’t kids - where you don’t have to pay attention to the youngest one because the older two will take care of it.
    - Jon Stewart

    Schwarze Gezeiten: heichaojing
    in Zusammenarbeit mit Lia: All Along the Watchtower
    (work in progress)

  6. #6
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    Hier ist kein Stalin. Hier ist auch kein Hitler.

    Da hast du dir soviel Mühe gegeben.
    Und wofür?
    Einen solchen Blumenstrauß von
    Allgemeinplätzen, die argumentativ
    verwertbar sein sollen, hättest du
    tatsächlich nicht pflücken müssen.

    Die ganze Diskussion, das Thema des
    Beitrags - quasi alles - war in den
    Kontext einer Frage gekleidet.
    Unintelligent an deinem Vorredner
    ist lediglich, dass er noch verwaschenere
    Allgemeinplätze verwendet als du.

    Hier ist kein Stalin. Hier ist auch kein Hitler.
    Hier geht es um eine Frage, die nicht
    ausschließlich darauf ausgerichtet war, die
    Harmoniebedürftigkeit durch Hetzereien zu
    ersetzen.

    Das wäre der Punkt, auf den du eingehen
    könntest. Wenn du es wolltest.

    Das, was du bislang beigetragen hast, kannst
    du über google auch hundertfach finden.


    Sorry. Bringt nix.


    Herzliche Grüße


    H e r b e r t

  7. #7
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    Dito. (Vorsicht, Ironie in diesem dito.)

    Nun, es mag sein, daß hier kein Hitler und kein Stalin ist - ich zitierte einen Aphorismus, wie man vielleicht deutlich erkennen sollte - aber dreimal "Diktatur", zweimal "Faschismus" und einmal "Holocaust" im Eröffnungspost.

    Und daß man das, was ich sagte, hundertmal bei google finden kann, freut mich. Check your premises, wie meine geschätzte Freundin Ayn sagen würde. In fünfzig Zeilen nichts zu sagen, außer daß das Gegenüber nichts zu sagen hatte, nun, da vermisse ich Deinen Sarkasmus.

    Hervorhebungen von mir:
    Hier ist kein Stalin. Hier ist auch kein Hitler.
    Hier geht es um eine Frage, die nicht
    ausschließlich darauf ausgerichtet war, die
    Harmoniebedürftigkeit durch Hetzereien zu
    ersetzen.

    Das wäre der Punkt, auf den du eingehen
    könntest. Wenn du es wolltest.
    Der Punkt war, daß es um eine Frage geht, die nicht ausschließlich etwas war? Was war der Punkt? War der Punkt die Titelfrage? "Sind Harmonisten Faschisten?" Der Punkt meiner Antwort war, daß alleine die Form der Fragestellung die Gegenfrage nach sich zieht.
    You know, wars aren’t kids - where you don’t have to pay attention to the youngest one because the older two will take care of it.
    - Jon Stewart

    Schwarze Gezeiten: heichaojing
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  8. #8
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    Möglichkeiten eröffnet

    Sorry, aber mir drängt sich mehr und mehr der Verdacht auf,
    die Frage könnte gar nicht verstanden worden sein. Ansonsten
    ist es mir unerklärlich, warum ihr nie auch nur ansatzweise versucht,
    eine Antwort zu geben oder eine echte Gegenargumentation aufzubauen.
    Das Trilemma ist nicht auflösbar, solange ihr nicht bereit seid, es zu versuchen.

    Schade. Eine konstruktive Diskussion hätte zumindest Möglichkeiten eröffnet.

    Vielleicht ein anderes Mal. Weitere Gelegenheit bleibt
    versprochen!


    Herzliche Grüße


    H e r b e r t


  9. #9
    Schattenblume ist offline Etwas mit den Scherenhänden
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    ich würde ja gerne misdiskutieren,
    jedoch bin ich hier stark über,-/ent,-fordert -
    liegts an den Ausmaßen meines Intellekts, an Zeitmangel,
    oder vielleicht daran, dass es mir so erscheint,
    als wäre die Thematik eine ´an-den-Haaren´-herbeigezerrte ?
    (meine Wahrnehmung gerät hin und wieder ins Wanken)

    ver-Kant-ete Grüsse

    Kraut

    (ich bin gerne weltfremd)
    Tipp für mißachtete Analphabeten: auch hinter einen nicht geschriebenen Satz lässt sich ein Punkt setzen.

  10. #10
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    Klischees und Vorurteile


    auf verlorenem "Posten" humanistischer Prägung
    Argumentation zu nennen wagst
    selbstherrliche Verteidigung
    egozentrierte Einleitung
    bar gegenüber jeglicher fundierter wissenschaftlicher Leifdifferenz
    mit deinen Problemen nicht weiterhelfen
    mit neuen, wesentlich beachtenswerteren, zu ersetzen bzw. auszufüllen
    als User getrost ausschlagen
    dein "Theorienangebot" (unmittelbarer Reichweite) belächeln
    kollektive "Mitleidsbekundung", wie Du sie zu erwarten scheinst
    dein lyrischer Versuch der Aufarbeitung von Themen aus diversen wissenschaftlichen Fachgebieten erscheint als plump und bedenklich
    Mit einer Theorie im Kopf wird man nicht geboren, lieber "Sozialcharakter"
    nur Beweihräucherung
    kontextuelles Aufbegehren, ohne Grund
    Überschrift (als Frage formuliert) verleiht Deinem "Manifest" einen unreflektierten Umgang mit Klischees und Vorurteilen


    Da sage einer, du hättest dir keine Mühe gegeben.
    Soviel harsche Opposition!
    Aber gegen was eigentlich?

    Belassen wir es dabei, dass deine Schreibfreude in ungewöhnlicher Weise bewiesen ist.
    Hoffe, du findest mehr Leser als manch anderer.

    H e r b e r t


  11. #11
    Schattenblume ist offline Etwas mit den Scherenhänden
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    ach Gott !

    was nützt´s mir denn,
    wenn ich die Buchstabenkombination "systematisch eruieren" kenne, und dabei nicht einen Spatz von einer Taube unterscheiden kann?


    und was zum Kuckuck ist "Leifdifferenz" -
    sollte das nicht "Live-Demenz" heissen ?

    könnte man das nicht in d.Rubrik "Humor und Rätselhaftes..." verschieben ?

    *schlagtmichschlagtmich*

    Tipp für mißachtete Analphabeten: auch hinter einen nicht geschriebenen Satz lässt sich ein Punkt setzen.

  12. #12
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    Lass uns etwas dagegen tun

    Weißt du, Schattenblume,
    je mehr unpassende Fremdwörter du in einen Kommentar einstreust,
    umso größer wirst du. Das nennst du dann „schöne Wörter“ aneinander
    reihen, denkst dabei aber im Idealfall an schöne Worte.

    Es gibt soviel Armseligkeit auf dieser Welt.

    Lass uns etwas dagegen tun.


    Liebe Grüße


    H e r b e r t

  13. #13
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    Abwandlung

    Eine rezitatorische Abwandlung:



    Als Harmonist
    , gemeint ist die / der / das Harmoniesüchtige, denke ich zuerst:
    "Also bin ich nicht allein. Warum sollte es hier anders sein? So ist das Leben.“
    So viel zu oft gibt es Freude, Ärger, Streit, Missverständnisse und Gemeinheiten.
    Nicht nur unter den Jungen.

    Wenn selbst unbedarfte Küken von Hasen gerupft, alte Hennen vergackeiert und Hähne
    auf ihrem eigenen Mist gewachst werden, wo bleibt dann der Anstand?

    Das endet dann gar in Hämekritik, Begeisterung, Beißen der Besseren, Loben der Schwächeren,
    Ironie, Können. Unvorstellbar diese Schmach.

    Der Harmonist wird immer siegen. Nehmen wir uns vor, uns nirgends mehr einzumischen, wo es um
    lol, lach, grins geht. Nie, nie, nie wieder.

    Nachtrag:
    Sorry. Die dummen Spielchen. Bin wieder "rückfällig" geworden. Man wird sicher noch entdecken,
    was ich meine. Habe mich so leichtfertig benutzt. Auch hin und wieder auf anderer Leute Kosten.
    Darf passieren.

    Aber in dem Moment, wo ich jemand verletze oder bemerke, dass dieser Jemand meine Ironie als Lob auffasst, schäme ich mich in Grund und Boden.

    Gut, dass jene und wir nur Ausnahmen sind!


    H e r b e r t


  14. #14
    Schattenblume ist offline Etwas mit den Scherenhänden
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    Re: Lass uns etwas dagegen tun

    Ursprünglich eingetragen von Herbert Gerke
    Weißt du, Schattenblume,...Es gibt soviel Armseligkeit auf dieser Welt.
    Lass uns etwas dagegen tun.
    Mensch, Herbert !

    WAS schmerzt Dich denn so arg (ohne Ironie),
    dass Du dich derart in potentielle Armseeligkeiten stürzt?
    Oder bin ich deiner subtilen (auf "Alt-deutsch":unterschwelligen) Ironie zum Opfer gefallen?

    (vio-leicht sollte man sich das Ganze auch besser per E-Mail beschreiben ?)

    und: Was willst, oder sollen wir, du wo gegen Tun ?!

    *Ächtz!* (-->Zitat ©groper<--)

    m.l.G

    Krrrrr....t

    Tipp für mißachtete Analphabeten: auch hinter einen nicht geschriebenen Satz lässt sich ein Punkt setzen.

  15. #15
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    Quell des Wissens

    Warte noch ein wenig ab, oh Blume.
    Die Erkenntnis der Aufklärung wird
    kommen in Person der allseeligen
    Betriebsvereinbarung. Diese wird
    dich in die Richtung zum Lichte
    weisen - als Gottes linker Fuß.

    Also - kein Grund zum Grämen.
    Oder Kopfzergrübeln.

    Nächster Kommentar ist bestimmt
    wieder 120% aussagefähig und
    ein Quell des Wissens.


    Liebe Grüße


    H e r b e r t

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