1. #1
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    Nehme dich (nackt)




    Nehme dich
    n a c k t



    Du ergreifst,
    lässt zarte Melodie erklingen,
    saugst Süße
    aus noch kalten Dingen.

    Träumst meinen Tag,
    kochst meine Nacht,
    erschauderst mich
    mit deiner Macht.

    Schüttelst das Innere,
    glättest das Antlitz,
    berauscht mich mehr
    als jeder Lustschlitz.

    In deinen Wehen
    bin ich Schmerz.
    Auf deiner Lunge
    Eisenerz.

    Werde zum Saft
    in heißen Leisten,
    der Sehnsucht Kraft,
    lass Samen dreisten.

    Du schluckst die Mandel,
    ich den Kern,
    im Darm der Welt
    unstillbar gern.

    Aus Zungen hackt
    der Wolf den Braten,
    nehme dich nackt
    im Wintergarten.

    Des Schreiens Blut,
    sagst es der Mutter,
    des Feuers Glut
    bleibt Stille nur.


    ©garibaldi




  2. #2
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    Talking Geschmackssache

    Irgentwie sehr interessant.

    Habe es gerne gelesen.

    Gruß der f. Denker
    In die Massen zu schreien, ist wie in der Stille zu schweigen.
    Neuste Texte:
    Hörbares-Lied: Rote Lippen

    Mein Werkeverzeichnis:
    Die Lyrikwelt des richtig Falschen

    Lesetipp:

  3. #3
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    Erst einmal sei dir mein Dank übermittelt.
    Nicht jeder, der Erotisches liest, hat eine Hand
    frei, um zu antworten.
    Wenn du aber schon kein klägliches Wort über den
    Inhalt verlierst, sondern nur von einem verschwommenen
    Interesse sprichst, so solltest du irgendwie das einzig
    Ausdrucksstarke auch wie irgendwie schreiben.
    Das ist doch nach Pisa nicht so schwierig.
    Also - Hand drauf. Auch Erotisches sollte in all seiner
    Klebrigkeit mit Rechts(chreibung) geschrieben werden.
    gracie!
    g. garibaldi

  4. #4
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    @ g.garibaldi:

    Deine Präpotenz übertrifft Deine lyrischen Qualitäten bei weitem. Die Reime sind ausgelutscht, konstruiert zusammengequetscht - die Verse haben keine verführerische Kraft, man taumelt als Leser von einem zum anderen, ohne wirklich das Gefühl zu haben, wie auch immer angesprochen zu werden.

    Mehr über Dich und Deine Art zu denken verrät Dein Kommentar zum Kommentar - rückblickend bestätigt sich wieder einmal, dass die rotzigsten Antworten von den durchschnittlichsten Zeilenschindern kommen.

    lG/Peter

  5. #5
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    gracie, Peter!
    Dein Feedback hat mich gefreut. Ich bekomme nicht oft so fundierte
    Bewertungen wie ausgelutscht, konstruiert, zusammengequetscht,
    ohne verführerische Kraft...
    Meine rotzige Art und die Durchschnittlichkeit meiner Zeilenschinderei
    hat auch noch kaum jemand in dieser konstruktiven Weise erkannt.
    Vielen Dank dafür.
    Solltest du allerdings an Neid- und Missgunstattacken leiden, so müsste
    ich die Dankesrede etwas relativieren. Andererseits glaube ich, dass es
    überall Leute geben muss, die ein so eingeschränktes Benehmen wie du haben.
    Auf ein Neues.
    Ich freue mich schon auf einen konstruktiven Kommentar von dir.
    g. garibaldi

  6. #6
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    mhhhh es fängt eigentlich gut an.
    Aber dann
    kochst meine Nacht?
    Was soll das heißen? Würde nicht eher glühen, brennen passen, statt kochen... ????
    Ich stelle mir da eine Hausfrau hinterm Herd vor....

    Aus Zungen hackt
    der Wolf den Braten

    Finde das passt auch nicht so rein. Jedenfalls bleibt bei mir der Sinn im unklaren.

    Ich denke wenn du ein paar Dinge weg streichen würdest, dann würde das Gedicht viel besser sein.

  7. #7
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    gracie bella.
    Vielen, vielen Dank liebe E.G.
    Das ist ein konstruktives Feedback,
    das zeigt, dass du dich mit den
    Zeilen beschäftigt hast. Ganz anders
    als die destruktiven Erruptionen des
    vorherigen Peters. Vielleicht schneidet
    er sich ein Scheibchen ab von dir.
    Ich könnte mir vorstellen, dass deine
    Einwände nicht unberechtigt sind.
    Wobei ich die kochende Nacht noch
    in Schutz nehmen würde. Der hackende
    Wolf ist ein wenig deplatziert.
    Werde mir Verbesserungen, möglicherweise
    verschiedene Entflechtungen überlegen.
    Danke für deine Inspirationen.
    g. garibaldi

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