Die Dämmerung schafft eine Welt der Legenden
Und Täter suchen die Zuflucht im aufsteigenden Nebel
Bäume sind vom letzten Licht übergossen
Ein geflüstertes Geheimnis fällt auf das Gras
Und am fernen Ufer des Sees
Schläft nur noch schwach atmend der Traum

Dunkle Gedanken drängen schmerzhaft
Das letzte Licht - qualvoller Moment
Am Abgrund der Zeit
Was es mir sagen wollte
Es wird verhallen
In den Banalitäten de Welt

Ich spüre die geheimen Gegenspieler
Sie wechseln still und leise in mir
Sind es Gefährten die mich schützen
Auf das ich mich nicht verfange
In den Sümpfen
Der zu sicheren Orte?

Wer kennt die Spur der ersten Kometen
Die tiefsten Tiefen unserer Seelen?
Die nur noch schwach erleuchtet vom Abglanz
Des nicht gehaltenen Versprechens
Nun kreisen die Krähen der Angst
Und uns wächst die letzte Saat

Zwischen dem Gestern und nich nicht heute
Weckt der Wind die alten Mythen
Grenzenlos mein Verlangen - und doch
Gefangen im leeren Laufrad der Zeit
Das Wasser der welt stillt nicht mehr meinen Durst
Und an den Feuern der Menschen erfrieren meine Träume

Ich weiß
Es wird nicht mehr gefragt werden
Nach solchen wie mir
Mein Echo verhallt in den Nebeln des Jetzt
Was mir entgegenschlägt ist Stille
Und so werde ich an mir selber taub...