1. #1
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  2. #2
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    Thema auf Wunsch des Autors verschoben


    yarasa /Moderatorin
    Saitenweise Ideen
    aber vielleicht leckt das Gehirn so sehr, dass ich auch mal wieder dichtend unterwegs sein werde

    Eine Art Grundsatzpapier zu meinen Kritiken
    yarasas Fingerübungen

    Die Frederick-Maus hat mich schon als Kind nachhaltig verdorben. Von da an wollte ich Dichterin sein.

  3. #3
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    Hallo Muckplu,
    erst mal danke ich dir, dass du dich zu einem Kommentar aufraffst. Ich weiß. das der Inhalt hart ist. Dieser Inhalt sollte noch viel härter wirken, weil ich ihn mit einer der m.E. nach anspruchsvollsten Gedichtsform umgesetzt habe, die aber eigentlich eher für lyrisch- romantische Inhalte gedacht ist. Ich habe auch bewußt kein gutes Ende herbeigeführt, sonst wäre es nur ein Märchen geworden. Dann wären alle Bezüge zu heutigen Problemen aber kaum noch zu spüren.
    "Wieso sollte Ich diesen gegenseitigen Harakiri als selbstverständliche Heldentat
    Hinnehmen, wenn diese Ideologie des Gefallenen zu nichts führt als dem
    Scheitern Aller."
    Damit hast du eine der Kernfragen aufgegriffen. Jeder der sein Leben für etwas gibt errreicht selbst nichts als den Tod. Deshalb werden "Helden" auch so von den anderen Menschen verehrt. Sie riskieren oder verlieren ihr Leben für irgendeine höhere Sache und für andere Menschen.
    Solche Gedichte oder Romane werden gerne gelesen. Wenn scheinbar nichts erreicht wird, wird ein Massensterben nicht akzeptiert. Auch dazu gibt es leider aktuelle Paralelen. Das wollte ich mit der Grausamkeit im Wassergraben andeuten.
    Hier ist es schwieriger. Heute streitet man um Öl, morgen um Wasser. Hier geht es um Nahrungsmittel und Behausungen, die der eine hat und der Stärkere haben möchte, um den Winter zu überleben. Ich habe hier soweit zugespitzt, das es für beide Parteien um das Überleben geht (Was noch global gesehen nur auf einen Teil der Welt zutrifft), weil eine Seite Nahrungsmittel verschwendet/vernichtet hat. Was wäre wenn es mal wirklich knapp wird für die Menschheit?
    Aber ich glaube das ohne ein gutes Ende mein Kranz gefühlsmäßig vom Leser abgelehnt wird.
    "und zu wenig auf Gefühle "
    Ich glaube ich habe viele Gefühle sehr intensiv (hoffe ich) dargestellt. Angst, Wut,Trauer und selbst Rachelust.
    Es ist schade das sich bisher kein anderer Leser zu meinen zu diesen Sonetten geäussert hat. Umso mehr danke ich dir, dass du dieses schwierige Thema aufgegrifen hast. Auch dein Lob bezüglich des sauber ausgeführten Kranzsonettes freut mich sehr.
    Danke
    Krähe

  4. #4
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    Hallo Muckplu,
    dann danke ich dir nochmals für dein Lob und hoffe das du es doch noch irgendwann gänzlich liest, denn das Meistersonett entfaltet sich erst wenn man alle einzelnen gelesen hat. Die links machen es einfach.

    Krähe

  5. #5
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    Was mir bereits nach dem 2. Sonett auffällt:
    Wieso hast du kein durchgehendes Metrum? Mal 5 (3: Er kämpfte schon in vielen Waffengänge), mal 6 Hebungen (3: In alte schmale Hände legt der Schmied das Schwert)
    ... Wieso nicht den klassischen 5-heber?
    Und es wechselt vom Jambus zum Daktylus, wieder zurück... (3: Im rostigen Harnisch nimmts der alte Korporal). Auch Trochäus kommt vor (Angst: fürchten wir, das böse Werk ist bald vollbracht.).
    Das könntest du spielend hinbiegen.
    Im Beispiel das Meistersonett (rot=streichen/grün=hinzufügen):

    Mit schnellen Schlägen formt den Stahl der Schmied,
    als Waffe hat die Stadt nur dieses Schwert.
    Es ändert nichts, uns allen ist der Tod beschert.
    Wie gerne man doch diesen Kampf vermied!

    Es wird kein Sieger sein nach dieser Schlacht.
    Wo Mut nicht hilft braucht man den Schutz der Mauern.
    Wenn uns’re Tore brechen hilft kein Trauern.
    Ganz allein geht man den Weg zur letzten Nacht.

    zu kämpfen fallen oder sterben bleibt die Wahl,
    die Zeit für Hoffnung ist schon lang zu Ende
    den Tod für alle plant der alte Korporal

    und willig folgen Herzen ihm und Hände.
    Helle Die Feuer leuchten bald zum Henkersmahl.
    Das Licht der Flammen fällt auf ruß’ge Wände.


    Also im Klartext:

    Mit schnellen Schlägen formt den Stahl der Schmied,
    als Waffe hat die Stadt nur dieses Schwert.
    Es ändert nichts, uns ist der Tod beschert.
    Wie gerne man doch diesen Kampf vermied!

    Es wird kein Sieger sein nach dieser Schlacht.
    Wo Mut nicht hilft braucht man den Schutz der Mauern.
    Wenn uns’re Tore brechen hilft kein Trauern.
    Allein geht man den Weg zur letzten Nacht.

    zu kämpfen oder sterben bleibt zur Wahl,
    die Zeit für Hoffnung ist schon lang zu Ende
    Den Tod für alle plant der Korporal

    und willig folgen Herzen ihm und Hände.
    Die Feuer leuchten bald zum Henkersmahl.
    Das Licht der Flammen fällt auf ruß’ge Wände.


    Du siehst, es ist wirklich einfach!
    Ich selbst habe bereits solche Kränze verfasst, und glaube mir: Ich kann die Arbeit nachvollziehen! Doch gerade diese Arbeit ist so viel schöner, wenn man die paar Macken herausnimmt.

    Inhalt: Wie grausam! Der Korporal hat einen Ratsch im Kappes und der Rest ist so blöde und folgt ihm auch noch!? Das hast du ja sicher nicht ernst gemeint...
    (Hab deine Diskussion mit Mucklpu nicht gelesen.)
    Also, es gefällt mir nicht so gut. Es ist typischer Sagenstoff mit Gut und Böse... Wobei die vermeintlich Guten meiner Meinung nach auch nicht ganz richtig im Kopf sind.

    Gruß! G.T.
    Geändert von G.T. (05.06.2006 um 15:34 Uhr)

  6. #6
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    Und das ist doch ein Sonett, das ist die Kunst!
    Eben einen guten Stil zu wahren, eben genau das zu sagen, was man will und es trotzdem perfekt in diese Form zu pressen!

    Hätte er ein freies Gedicht geschrieben, wäre alles ok.
    Aber das soll doch ein Sonettenkranz sein! Wieso sollte man Sonette schreiben, wenn man keine schreiben will? Nur um zu hören: "Oh, wie schwer! Gut gemacht!" ?
    Nein, das glaube ich nicht. Das war auch hier nicht die Absicht.
    Freie Formen in Sonetten sind doch nur logisch, wenn man den Inhalt damit verbinden kann.
    Wieso sonst sollte man ein Sonett schreiben, sich aber dagegen wehren?

    Wozu also wurden Sonette geschrieben, obwohl man sich über Metrik echauffiert?

    Gruß! G.T.

  7. #7
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    Ich verstehe deinen Beitrag nicht...
    Könntest du ihn noch einmal anders formulieren...?

    Ich sagte nicht, dass Metrik gleich gut ist.
    Ich sagte: Wer vermag seine Intention in die Metrik zu pressen ohne dass es bescheuert klingt, hat ein gutes Sonett geschrieben. Das ist die Kunst am Sonett.
    Aber Metrik bedingt nicht gute Gedichte.
    Es geht NUR um die Form des Sonettes, die nun einmal vorgeschrieben ist...

  8. #8
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    Hallo G.T..
    zuerst einmal vielen Dank das du den Kranz gelesen hast und auch auf formelle Aspekte geachtet hast. Den Daktylus habe ich (wenn auch erst mal nicht elegant) wieder weg. Vielleicht suche ich da noch eine andere Lösung. Die Silbenzahl schwankt zwischen 10 bis 13, das bedingt 5 oder 6 Hebungen. Ich konnte manche Zeilen nicht mehr stutzen ohne das mir vom Inhalt etwas verloren geht. Ich hatte Probleme die Handlung in 14 Sonetten unterzubringen, eigentlich hätte ich eins mehr gebraucht. Diese unterschiedliche Zeilenlänge schlägt sich auch im benachbarten Sonett und im Kranz nieder. Das von dir rot geschriebene "allen" in Zeile 3 im Kranz ist ein Füllwort um im 4. Sonett nicht die 4. Zeile verkürzen zu müssen. (obwohl ich dort "und nur" oder "starke" hätte weglassen können habe ich lieber die damit verknüpften Zeilen aufgefüllt mit "schmale" und "allen") Mir schien eine Angleichung in den Sonetten wichtiger als im Kranz, ich weiß nicht ob das der richtige Weg war. Manchmal habe auf einzelne Worte nicht verzichten wollen, auch wenn dadurch die Form aufgeweicht worden ist. Das war nicht nur an dieser Stelle mein Dilemma.
    Die betonten Anfänge halte ich für notwendig um dem "Leiern" entgegen zu wirken, Ich habe das aber bei verknüpften Zeilen gleich behandelt und hatte nicht das Gefühl das es deswegen stark holpert. Eine Ausnahme ist das "ganz". Ich will damit ausdrücken, das ein Mensch im Sterben allein ist, selbst wenn er jemand bei sich hat. Da war mir allein zu wenig. "Ganz allein" habe ich auch im 9. Sonett als Wiederholung. Da schien es mir notwendig weil der Korporal nicht nur allein kämpft, sondern auch seine Plan die Verantwortung für Alle und alles trägt.
    Es ist kein perfektes Kranzsonett, da hast du Recht. Ich habe an allen Stellen, wo ich die Regeln gebrochen habe, sehr oft versucht andere Wege zu finden und auch gefunden. Es sind auch einige sehr lieb gewordene Formulierungen weggefallen. Manchmal war mir eine Abweichung von der Form wegen der Bedeutung der Worte oder dem Inhalt das geringere Übel. Man muß vergleichen. Wahre Perfektion ist natürlich, wenn ein Gedicht ohne das man einen Zwang spürt eine gewählte Form mit Leben erfüllt.
    Ein Kranzsonett ist eigentlich eher passend lyrische Inhalte. Es soll eigentlich schön klingen. Mir hat der Kontrast zwischen Inhalt und Form gefallen. Durch die Wiederholungen hat es eine Dynamik. Ich habe die Vorteile des Kranzsonettes für das was ich sagen wollte genutzt. Wo sich diese Form und der Inhalt nicht vertrugen, habe ich mal für die Form und mal für den Inhalt entschieden. Bei einer anderen Thematik wird man anders entscheiden. Entgültige Regeln gibt es da meiner Meinung nach nicht. Es ist schade das hier im Forum keine perfekten Kranzsonette zu lesen sind. Es wäre sicher interessant für viele.

    Krähe
    Geändert von krähe (06.06.2006 um 03:34 Uhr)

  9. #9
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    Moin moin!
    Vielleicht wäre es dennoch schön, neben den ganzen freien Sonetten des Kranzes allein das Meistersonett metrisch perfekt zu halten?
    Es würde dadurch doch noch mehr wie eine Krone wirken, oder?

  10. #10
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    hi, Krähe,

    jau, ein Mammutwerk, ich habs erst nur überflogen, aber nach und nach werd ich es mir genau anschauen. Kann ich auch zu den einzelnen Sonetten was schreiben, oder geht das nur hier im Meistersonett? (evtl. wegen Technik?).
    Also erstmal, so insgesamt, finde ich es toll, sich so eine Arbeit anzutun. Großes Lob.
    Eine allg. Frage habe ich noch. Ich sehe hier, und du schriebst mir auch, daß die jeweils 2ten Strophen ein anderes Reimschema haben, nämlich cddc. so weit mir erinnerlich ist, hat das klassische italienische Sonett aber druchgehend in den Quartetten den Reim abba. Also, nicht, daß mich das stören würde, ich bin sowieso dafür die Form des Sonetts etwas aufzulockern, auch mal mit Daktylen, sonst kommt es oft zu gestelzt daher.
    So, insgesamt ein gutes Werk, gefällt mir, wie gesagt, ich schaus mir auch noch mal im einzelnen an.

    liebe Grüße
    edorre

  11. #11
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    @edorre: In den zweiten Strophen cddc zu nehmen ist aber bereits seit langem "erlaubt". Wer es gaaanz perfekt machen will, hält sich natürlich an abba, die lockerer Form ist jedoch schon längst usus.
    Und vor allem Bei Sonettenkränzen! Man stelle sich vor:
    Die Krähe nimmt immer wie gewünscht a. Also im Meistersonett 3 Reime auf "Schmied". Mit den ganzen "Untersonetten" müsste er aber, wenn er in den Terzetten efe fef beibehält insgesamt 16 sinnvolle Reime auf Schmied finden (wenn ich nicht irre).
    Und selbst, wenn er es sich etwas einfacher machte und das Reimschema efg efg wählte, müsste er noch immer 12 Reime finden (wenn ich nicht irre... ich hoffe, ich habe richtig gezählt).
    Und da hört es echt auf...

  12. #12
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    verdammt cool!!!
    deine wortwahl ist sehr angenehm zu lesen!
    Wie lange hast du dafür gebraucht?

  13. #13
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    Hallo und vielen Dank
    das hier doch noch mal was passiert.
    @G.T. ich habe seit deiner letzten Antwort nichts an dem Kranz gemacht. Für mich sind die einzelnen Sonette genau so wichtig wie das Meistersonett, sie tragen die Handlung. Aber ich habe gemerkt, das von vielen Lesern nur das Miestersonett gelesen wurde. Deshalb muß ich doch noch mal über deine Worte nachdenken. Es ist ja sozusagen das Tor zum Gedicht.

    @edorre,
    ja es ist ein sehr langes Werk, obwohl ich sagen muß dass es mir, um die Handlung aufzuteilen, eigentlich zu kurz war. Ich mußte mich da drastisch einschränken gegen Ende der Handlung. Da waren nur noch ein paar Sonette und soviel zu erzählen!
    Natürlich kannst du zu jedem einzelnen Sonett was schreiben, ich würde mich da sehr freuen. Zu den cddc Reimen hat dir ja G.T. schon geantwortet, ich kann nur bestätigen, was er dazu schreibt. Der Aufteilung dieser "Reimketten" und dem Handlungsbogen sollte man schon zu Beginn der Arbeit große Aufmerksamkeit widmen. Sonst streicht man später (mit Tränen in den Augen) die schönsten Formulierungen, weil sie sich nicht ins Schema fügen. Dem "Leiern" habe ich versucht, mit einigen betonten Zeilenanfängen entgegen zu wirken. Wobei ich glaube, dass man bei leichten Texten eher ins Leiern kommt.

    @Mortem,
    danke für das Lob der Wortwahl. Ich habe ca. zwei Jahre mehr oder weniger intensiv daran geschrieben. Die meiste Zeit kostete der sogenannte Feinschliff am Ende.

    Krähe

  14. #14
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    Hallo Krähe

    Meine Güte, ist das eine Arbeit!
    Die einzelnen Sonette wie auch, das ganze zu einem Meistersonett zusammenzufügen.
    Es verdient meinen allerhöchsten Respekt.

    Es erzählt eine ganze Geschichte.
    Diese so aufzuteilen und in dichterische Form zu legen, ist dir phantastisch gelungen.

    Ich bin noch nicht ganz durch - nicht nur dieses Meistersonett ist absolut lesenswert.

    Mit Gruß,
    Katzi
    Nickänderung: supikatzi wurde zu Chavali


    ~WÖRTERWUNDERTÜTE~

    Werkeverzeichnis (unvollständig - ruft nach Aktualisierung): Katzenspuren

    ©
    auf alle meine Texte!

  15. #15
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    Hallo supikatzi,
    da bin ich aber fein übergerascht worden. Ich dachte es bleibt in der Versenkung. Um so mehr erfreut mich dein Lob. Ich freue mich dass dir die Geschichte gefällt, es steckt wirklich viel Arbeit drin.

    Krähe

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