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Thema: Zahlenspiel

  1. #1
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    Lightbulb

    1 - 4 - 2 - 3
    4 - 1 - 3 - 2
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    15 - 20 - 5 - 10

    MONDTAU
    Von der dunklen Seite des Mondes

  2. #2
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    Hallo, ich gehe mal davon aus, dass du dir dabei was gedacht hast. Leider komme ich nicht gabz dahinter. Eine gewisse systematik scheint erkennbar, doch ich habe keine durchgängige (systematik) gefunden. Ich spiele gerne mit zahlen und wüsste gerne ob sich ein weiteres suchen lohnt oder ob deine aussage etwa diesem entpricht:

    Das reh springt hoch
    Das reh springt weit
    Warum auch nicht
    Es hat ja zeit

    Wäre auch eine mögliche interpretation...

    Îsot Ma Drue,
    Îsot M'Amie
    En Vous Ma Mort
    En Vous Ma Vie!

    (aus Tristan, Gottfied v. Strassburg)

  3. #3
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    OK - bevor ich meine endgültige Antwort poste möchte ich schon mal soviel sagen:
    Ich hatte mal einen Mathelehrer (R.I.F.), der behauptete Algebra sei eine Sprache für sich. Guten Tag konnte er jedoch auf Algebra nicht sagen. Jetzt ist mir aber ein- und aufgefallen, dass man durchaus Gedichte mit Zahlen schreiben kann. Der Kern liegt, wie Du richtig bemerkt hast, in der Systematik. Falls Dir oder jemand anderem eine Lösung einfällt: bitte sehr. Bin schon gespannt. Falls nicht stelle ich Euch meinen Ansatz in ein bis zwei Tagen vor.
    Von der dunklen Seite des Mondes

  4. #4
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    @Tristan

    Also - nachdem sich jetzt niemand mehr an der Lösungssuche beteiligt hat, möchte ich Dir meinen Ansatz erklären:
    Die ersten beiden Zeilen, sowie die letzten beiden Zeilen ergeben jeweils die gleiche Quersumme (10 und 50). Außerdem ergeben die Zahlen, jeweils von oben nach unten addiert, ebenfalls die gleiche Quersumme (30).
    Hinzu kommt: wenn Du die Zahlen laut liest, so reimen sich die ersten beiden Zeilen sowie die letzten beiden Zeilen.
    ==> drei reimt sich auf zwei; und fünfzehn auf fünf zehn
    Als letztes sieht man, dass die beiden ersten Zeilen aus einstelligen Zahlen bestehen und die beiden letzten Zeilen aus zweistelligen Zahlen. Eben ein Zahlenspiel!
    Von der dunklen Seite des Mondes

  5. #5
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    OK... ich muss gestehen, das hatte ich auch schon alles bemerkt, jedoch wieder verworfen, da ich etwas anderes umfassenders dahinter vermutete. Weiss auch nicht was genau. Die zahlen ausgeprochen hätten auch einen vers ergeben können doch nach der zweiten zeile liess sich das auch nicht mehr an.

    one for to free
    for one free too

    Ich musste zu beginn an Goethe denken und habe vielleicht mich auch dadurch zu sehr beeinflussen lassen:

    Du mußt verstehn!
    Aus Eins mach Zehn,
    Und Zwei laß gehn,
    Und Drei mach gleich,
    So bist du reich.
    Verlier die Vier!
    Aus Fünf und Sechs,
    So sagt die Hex',
    Mach Sieben und Acht,
    So ist's vollbracht:
    Und Neun ist Eins,
    Und Zehn ist keins.
    Das ist das Hexen-Einmaleins.
    (aus Faust von J.W.v.Goethe)


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    8 1 6

    liebe grüsse, t...



  6. #6
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    Ich glaube, ich hasse Mathe jetzt noch mehr als vorher, danke *sweatdrops*

  7. #7
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    Schade

    ...dass so viele mathe hassen.
    Manchmal sehne ich mich nach einer sprache, die so klar und rein ist wie die der mathematik. Logisch korrekt kommt man von a nach b und zwar auf allen wegen. Mit einem minimum an voraussetzungen kann man nach und nach so viel aufbauen...
    Was wäre das für eine reine klare sprache, in der sich die bergrifflichkeiten voneinander ableiten liessen, mit unterschiedlichem (selbstgewählen) abstraktionsniveau die interpretationsmöglichkeiten von einer einzigen (bei der geringsten abstraktion herrscht die grösste klarheit) bis hin zu einer grossen manigfaltigkeit von auslegungsmöglichkeiten variieren, gleich zahlen, die auf die 10te stelle vor oder nach dem komma gerundet werden können und somit genau oder nur annähernd die information preisgeben.
    Verständnissprobleme müssen nicht mehr sein, man kann alles mitteilen, so genau wie man will...

    Naja, nur so ein traum. Doch die mathematik beschreibt diesen zumindest für einen teilbereich des lebens. Und manchmal erscheinen mir gleichungen auch wie kleine gedichte.

    t...
    Îsot Ma Drue,
    Îsot M'Amie
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    (aus Tristan, Gottfied v. Strassburg)

  8. #8
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    Ich glaube, die Sprache, nach der du dich sehnst, wird ganz gut in Orwell's "1984" beschrieben. Für mich Normalsterblichen genauso unverständlich wie höhere Mathematik, die wir gerade durchnehmen...

  9. #9
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    @ Tristan

    Ich kann nicht sagen, dass Du einen Fehler machst, aber Du gehst verkehrt an die Sache ran. Du sagst "ausgesprochen hätten die zahlen einen Reim ergeben müssen". Tun sie doch auch:
    Drei reimt sich auf zwei
    und fünfzehn auf fünf zehn

    Du darfst nur keine Worte einfügen wie Goethe dies eben getan hat.

    Außerdem solltest Du das Gedicht in deutsch lesen, dann klappts auch!
    Dennoch danke, dass Du Dich so damit beschäftigt hast.
    Von der dunklen Seite des Mondes

  10. #10
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    Na ja mit der Gefahr das ich jetzt falsch liege aber ich bin auf zwei ideen gekommen also :

    Zeile 1 und Zeile 2 ergeben beide 10
    Zeile 3 und Zeile 4 ergeben 50

    50 durch 10 ergeben 5

    und egal was man zusammen zählt 1+4 und 2+3 sowie 4+1 und 3+2 ergeben 5

    10:2=5
    5:1=5
    20:4=5
    15:3=5

    Zeile 1 = 10
    Zeile 2 = 10
    Zeile 3 = 50
    Zeile 4 = 50

    Egal wie man rechnet alles schließt auf die 5 zurück ,
    die könnte heißen , dass alles wie unterschiedlich es auch scheint doch auch zusammen gehören kann.
    Außerdem ergänzen sich die Zahlen zu einer Einheit!

    Na ja das würde ich so sagen aber irgendwie hab ich das Gefühl das ich auf dem falschen weg bin ich warte gespannt auf die Auflösung !!!

  11. #11
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    Trotz das ich die Mathematik liebe bin ich anscheinend noch nicht weit genug um vielleicht auf irgendetwas anderes zu schließen !!!! Das ärgert mich irgendwie aber ich hoffe ich bekomme mal ne Lösung bevor mein Kopf zerbricht !!!
    bye

  12. #12
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    Hey, es sagt aus, das in den ersten beiden Zeilen einstellige Zahlen sind, und in den beiden andern Zeilen zweistellige. Aber in den letzten beiden ist ne einstellige zwischen. Nämlich die 5

    Scherz


    Hm es könnte gar nix sagen, oder aber auch alles. Das is eben Mathematik. Alles ist mit zahlen möglich, so wie er es in seinem "Gedankentraum" beschreibt.
    Ich denke mal, das es zeigen soll , dass die Lösung genau vor unsere Nase ist (Ganz ganz einfach) So einfach, das wir es nicht sehen, weil wir etwas komplexes sehen wollen
    Also könnte man sagen , dass der Mensch oft viel zu großräumig denkt und dabei die kleinen Dinge nicht mit einberechnet !!!!

    Ist das vielleicht richtig?

  13. #13
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    Also da ihr es schon so ausführlich zeflückt habt, will ich mal eine´n anderen Weg gehen. Eine Zuordnung der Zahlen zu Buchstaben im Alphabeth wär noch denkbar, macht aber nicht direkt Sinn, oder es ist noch ein Schlüssel zu finden.
    Des weiteren kann es aber acuh um die reine Form gehen.
    4x 4-Zeiler, in dem Zich z.B. ENdreime nach diesem Muster befinden.

    1 A
    4 D
    2 B
    3 C

    4 D
    1 A
    3 C
    2 B

    10 J
    5 E
    20 U
    15 P

    15 P
    20 U
    5 E
    10 J

    Ein kleines Rätsel diesesmAl
    in einem RätselpfaDe
    keine Antwort, die ich haBe
    ich blätter in meinen Gedanken naCh

    dort find ich Reim, Gedicht, BallaDe
    und Geschichten ohne ZAhl
    doch alles nicht vom richt'gen FaCh
    mir fehlt die Rätsel - LösungsgaBe

    Heh, hei, Hai wo find ich's J
    keine Lösung, die ich SeE
    und so rettet mich im nU
    eine kleine Wort -OP

    alles eine MischmaschsupPe
    ohne Sinn, das ist der CloU
    stellt sich noch die letzte FragE
    wofür steht das J

    Jo

  14. #14
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    @mondtau
    Bitte nicht so absolut. Ich schrieb: "...hätten auch einen vers ergeben können" nicht: "ausgesprochen hätten die zahlen einen Reim ergeben müssen". Es war nur ein versuch eine interpretation zu finden (genauer hätte ich natürlich schreiben sollen "nuschelig in englisch ausgesprochen hätten sie sich reimen können").
    Doch ich finde auch nicht, dass sich die 3. und 4. zeile auf deutsch reimen: "fünfzehn auf fünf zehn" ist wie haus auf haus.

    Doch ich bewundere die idee zu einem zahlengedicht, gerade aufgrund meines "gedankentraumes" und bitte dich desshalb meine vielleicht zu kritischen bemerkungen nicht zu schwer zu nehmen.

    @xmas
    Und was ist mit (2*10+2*50)/4 sozusagen dem durchschnitt der zeilensummen? Die mysteriöse 30. Interessanterweise auch der durchschnitt der spaltensummen! Wenn das mal kein zufall ist. So findet es mittlerweile keiner mehr verwunderlich, wenn jede spaltensumme den hübschen wert 30 trägt. Weiterhinn lässt sich das produkt der ersten zeile erweitert um ein zehntel der summe der zeilen 1 + 3 (wie beim kreuzreim) zusammenfügen zu der... na wer hat es erraten? Richtig, da ist sie wieder unsere 30. Das lässt sich natürlich auch mit der 2. zeile anstellen indem man deren produkt ebenso mit dem zehntel der summe der zeilen 2 + 4 erweitert. Kommen wir zur 3. zeile. Hier nämlich ergibt das produkt derselben geteilt durch die fünffache der zugehörigen 1. zeile... nun brauche ich es überhaut noch auszusprechen? Fast nicht mehr erwähnenswert ist die vergleichsrechnung der 4. zeile, deren produkt, dividiert durch das fünffache der partnerzeile 2 ebenso 30 ergibt.
    Somit lässt sich alles paarweise kreuzverbinden (wortwahl als alternative zum reuzreim).
    Schauen wir uns nur noch die diagonalen an.
    Zieht man bei der ersten (von links-oben nach rechts-unten)die anzahl der zahlenpaare ab (2) erhält man einen wert der, genauso wie bei der zweiten (von rechts-oben nach links unten), bei welcher zur summe verständlicherweise die anzahl der zeilen dazuaddiert wird, von unserer phänomenalen 30 um nichts abweicht.

    Ich stelle somit den antrag, dass nicht die 5 sondern die 30 die zahl der zahlen des zahlenrätsels darstellt.

    @sandkorn
    Die idee finde ich richtig gut!

    Lieber gruss an alle,
    Tristan




  15. #15
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    Lightbulb

    ICH BIDDE UM DIE ANTWORT AUF DIESES RÄTSEL !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    WEIL MITTLERWEILE ZERBRECHE ICH MIR DEN KOPF DESWEGEN !!!!!

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