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  1. #31
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    Hallo Leute,

    dann möchte ich mich auch mal mit einschalten...

    Zu dem Punkt Teilung in Anfänger/Fortgeschrittene. Ich war eigentlich auch immer ein Gegner dieser Segregation, aber zZ lässt sich dem Problem wohl einfach nicht mehr anders beikommen. Es gibt eine derartige Flut an neuen Beiträgen, die qualitativ zu 90% durchfallen. Das macht keine Freude mehr. Zwar tauchen die meisten nach 2-3 Woche nicht wieder auf, doch langsam frage ich mich ernsthaft wo die alle verdammt noch mal herkommen? Gibts denn keine Boards auf irgendwelchen teenienäheren Themenseiten wo man sich mit sowas bombardieren kann? Oder halten die das echt alle für große Kunst die sie da aus sich raus kotzen. Fakt ist dass das Problem irgendwie geöst werden muss, langsam frustet es mich selbst. Da versucht man konstruktiv zu kritisieren und wird angepflaumt weil Leute denken sie seien schon im Dichter-Olymp zugegen, ernste Diskussionen ertrinken im Sumpf aus Polemik.

    Die angesprochene Ethik halte ich von der Idee her für gut, doch in Teilen fühle ich mich selbst davon angegriffen. Man sollte doch den Leuten überhaupt erst mal sagen: Das ist kein Gedicht, da bist du hier falsch. Da anschließenden Diskussionen sind dann meist eh geschenkt, aber wenn auf einen schlechten Tagebucheintrag nur Lobeshymnen gejodelt werden, dann bekommen die doch einen völlig falschen Eindruck von Lyrik. Außerdem sollte man gezieltes Pushen durch Doppelposts ansprechen und dann aber nicht auf das Gedicht weiter eingehen. Leute die besonders dazu neigen sich wichtig zu tun sollte man ebenfalls meiden. Da ist der Pranger hier auch keine schlechte Idee.

    So wies jetzt ist regt es mich auf. Ich würde gern wiedermal ernsthaft mit anspruchsvollen Kritikern diskutieren und auch von ihren Meinungen und Ratschlägen profitieren. Die Beschränkung auf einen Faden pro Tag (gleich festgelegt in der Software) wäre da sicherlich schon mal ein einfacher aber wichtiger Schritt. Kämpfen wir wieder für mehr Qualität, und sei es auch durch mehr Restriktion. Immer nur an den guten Willen der Leute zu appelieren scheint ja nicht mehr zu fruchten.

    Gut dass es nochmal angesprochen wurde von dir, Danse.

    JamZee

  2. #32
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    Guten Tach,
    Danse, darüber habe ich nachgedacht, deswegen ist es ja wichtig beide Namen beschönigend zu halten... aber vermutlich kommt dann jeder dahin wo die "Großen" hocken, weil ja, wie du gesagt hast, "jeder ein großer Meister ist" und einfach zu denen dazu gehört.
    Fakt: Naiver Vorschlag, meinerseits.
    Für Jamzee: Das habe ich ja bereits genannt. Legt euch eine Erklärung parat: Was ist ein Gedicht. Und schreibt meinetwegen noch dazu. "Das ist noch kein Gedicht. So siehts aus: (und hier kommt jetzt eine kurze Umschreibung der nötigsten Punkte, formale Aspekte... Bildersprache... etc.)"
    Das würde die meisten schon schocken und sie gehen freiwillig, ohne das man sie rausgeekelt hat. Zeigen sie Einsicht, bleiben sie, sind sie total dämlich auch, aber DIE kann man sowieso nicht los werden.
    Bis später.

  3. #33
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    So, nachdem ich jetzt die neuen Beiträge hier gelesen habe mal meine Meinung zu der aktuellen Entwicklung.

    Die Idee nur noch ein Gedicht pro Tag schreiben zu dürfen halte ich für sehr sinnvoll. Mir würde es auch nichts ausmachen, wenn das noch stärker begrenzt wird.
    Allerdings, wie schon angesprochen, bleibt das Problem, dass die User die kein Gedicht mehr schreiben dürfen dann als unglaublich kompetente Einzeilenkritiker auftreten werden.

    Im übrigen würde ich vermehrt gute Kritik - gut in diesem falle auf die Qualität bezogen - begrüßen, denn nur so lernen die schlechteren Dichter, wozu ich mich momentan auch noch zähle.

    Mfg,
    Ensi


    edit: @Tomasz, das Problem ist doch, dass grade die dritte Kategorie hier in Übermaßen vorhanden ist.
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    Verzweiflung schreit nicht, Verzweiflung schweigt.

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  4. #34
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    Ja leider wahrscheinlich schon, Ensi...
    Deine Meinung teile. Es sollte größten Wert darauf gelegt werden konstruktive Kritiken zu schreiben. Man sollte sich auch noch einmal Gedanken über das Wort "konstruktiv" machen, denn das scheint nicht nur hier, sondern überhaupt, in Kombination mit dem Substantiv Kritik zur hohlen Phrase zu werden. Was ich geradezu als beschämend erachte.
    Vielleicht sieht das der eine oder andere anders, weil dass hier keine Lerngruppe ist, sondern ein Forum, wo man schöne Gedichte lesen will. Aber denkt einmal daran, dass durch Belehrsamkeit in Zukunft mehr schöne Gedichte zu lesen sein werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Tomasz

    PS: Dass man pro Tag in jede Rubrik ein Gedicht stellen könnte, halte ich ohnehin für Unsinn. Ich begrüße die vorgeschlagene "Einschränkung" sehr.

  5. #35
    Niquita Guest
    und genau das glaube ich nicht, da eine gewisse Spezies von Nutzern mehr kübelt als kommentiert. Und es ist ja nicht so, dass man mit 5 Kommentaren ein Frei-Gedicht holt.

    Leider fürchte ich aber auch, dass noch festgelegt werden muss, was konstruktive Kritik ist. Was dann aber auch die Frage aufwirft, wie weit die Einschränkung gehen darf.

  6. #36
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    Post Guten Tag,

    nun erlaube ich mir auch mal, mich einzuschalten.

    Es wurde schon erwähnt, daß sich in letzter Zeit hier eine Userfraktion breitmacht,
    die sofort nach Anmeldung ihre Fahnen gegenseitig hochhalten und sich pushen bis zum Erbrechen.

    Gute Gedichte findet man kaum noch - weil sie eben in der Flut der Neuschreiberlinge untergehen.
    Gut, jeder fängt mal an - aber hier bitte mit der gebotenen Zurückhaltung und Ernsthaftigkeit.
    Damit will ich nicht sagen, daß ich was gegen Humor habe, ganz im Gegenteil!

    Mit der Idee, die "Gedichte-einstell-Posting-Grenze" einzuführen,
    kann ich mich hundertpro identifizieren.

    Mit Gruß,Katzi

  7. #37
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    Ich fände eine Posting-Begrenzung für ein Gedicht pro Tag auch gut.
    Damit wäre auch den Neuen geholfen, denn dann könnten sich die Erfahrenen intensiver mit ihren Gedichten befassen.

    LG *Chris*
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  8. #38
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    Bei genauerer Betrachtung gefällt mir die Postingbegrenzung von einem Gedicht pro Tag um einiges besser als die Segregation dotcoms.
    Dass hier viele befürchten, dass diejenige, die hier mehrere Gedichte pro Tag reinstellen, nachher auf Massen-comments zurückgreifen würden, halte ich für übertrieben. Die meisten Newbies dürften wirklich eher an einer Beurteilung ihrer "Gedichte" interesiert sein als am Pushen ihres Counters. Die Ausnahmen dürften sich in Grenzen halten. Auf jeden Fall würde es die Rotation stoppen.
    Die Forenunterteilung bringt aber viele Probleme mit sich:
    Wer darf ins Fortgeschrittenen-Lager? Einfach Leute, die sich ernsthafter mit Lyrik auseinandersetzen oder nur jene von Danse beschriebenen Künstler? (In letzterem Fall dürfte es ein sehr kleines Forum werden)
    Besonders die Tatsache, dass sich manche Leute als ernsthafte und ernstzunehmende Lyriker auffassen, obwohl sie es gar nciht sind, dürfte für Stunk sorgen. Wenn jemand über 1000 oder 2000 Beiträge verfasst hat und dann von den Mods nicht freigeschaltet wird, ist diese Person natürlich dementsprechend angepisst.
    bei manchen dürfte sich die Einschätzung, ob Anfänger oder nicht in einer Grauzone befinden. Besonders Neulinge könnten betroffen sein. Funktioniert kritische Selbstbetrachtung.
    Und wie sieht es dann mit dem Anfänger-Forum aus? (Und wer möchte da freiwillig noch Mod sein? *g*) So wie es sich bei euch anhört, wird es zu einem unausstehlichen Spam-Ressort umgemodelt. So 'ne Art Eloi- und Morlock-Geschichte. Kann dann jungen, interessierten, aber noch sehr unerfahrenen Nachwuchslyrikern noch geholfen werden. Dieses Reste-Forum klingt mir zu sehr nach Müllhalde und ob dotcom selbst so enden sollte, weiß ich nicht.

    Ich habe so meine Bedenken, der erste Vorschlag klingt plausibler.

  9. #39
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    Das Problem mit den Gedichten und einer Selektion in Anfänger und Fortgeschrittene ist, daß man nur aus Erfahrung beurteilen kann ob ein Dichter "gut" oder "schlecht" ist. Mitgliedszeit oder Postingzahl sind da ziemlich aussagenlos, man kann sie wohl kaum zur Selektion heranziehen. Eine Bewerbung ist imho sehr streng, und es kommt dann ein großer Leistungsdruck herein, der den Spaßfaktor verdrängen kann. Außerdem: wer will es bewerten? Das gibt viel Nährstoff für Streit.

    Worum es ja nun vielen geht, ist die Kritik. Die meisten wollen eine mehr oder weniger oberflächliche Diskussion um Inhalt und leichte Formsachen, Herzschmerz-Reimer wollen gar nichts diskutieren sondern nur ein "schöööön!" ernten und die Anspruchsvollen wünschen eine tiefgründige Auseinandersetzung auf allen Ebenen (mal so ganz vereinfacht gesagt). Vielleicht hilft es schon, wenn man sein Gedicht mit einem farbigen Icon verzieren kann, das auf die Kritikstufe die man wünscht, hindeutet.
    Wenn die "Fortgeschrittenen" wirklich einen eigenen Bereich haben wollen, kann man den vielleicht trotzdem für jeden offen machen, ihm aber den Ruf verpassen, daß dort wirklich messerscharf kritisiert wird. Dann wird keiner dort posten, der das nicht ertragen und nicht aus Kritik lernen will. Die Kritik sollte aber gerade dort auch ernsthaft und vor allem konstruktiv sein.
    Außerdem kann man bei so einem offenen Zugang gezielt nur einzelne Gedichte dort rein stellen, was gegen eine "ich bin Fortgeschritten, alles was ich schreibe ist gut"-Mentalität wirken würde.
    Jemand der Drogen kauft unterstützt damit Kriminelle, und das sind gewöhnlich keine netten Menschen und haben das Geld nicht verdient.

  10. #40
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    Der Vorschlag von Phonona gefällt mir ausgesprochen gut. Wenn direkt von Beginn an darauf hingewiesen wird, dass wirklich scharf kritisiert wird, dann würde dies wohl funktionieren.
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  11. #41
    Niquita Guest
    Was meinst du mit Kritikstufen? Eine Skala von "lob mich" bis "mach mich ruhig nieder"? Jetzt mal überspitzt ausgedrückt. Frage ist, nur ob sich dann alle dran halten, wenn da steht "Lob mich" und das Gedicht aber suboptimal ist.

    Die Idee das "Fortgeschrittenen-Forum" offen zu gestalten, dann aber mit Warnhinweis finde ich generell nicht schlecht. Wenn man dann nicht mehr als ein Gedicht pro Tag online stellen kann, hält sich das Ganze ja auch in Grenzen. Man kann intensiver lesen und auch intensiver kommentieren und im Endeffekt mehr lernen.

  12. #42
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    Hallo nun melde ich mich auch mal zu Worte,

    ich persönlich habe meine Auswahl an Autoren gefunden, die ich vorzugsweise lese, darüber hinaus versuche ich auch mal bei Anfängern zu kommentieren, aber leider bekommt man oft nach einem etwas negativeren Kommentar, den man hinterlässt, keine Antwort. Schade aber nicht änderbar.

    Aber mal zum Thema Segregieren: Ich sehe das sehr ähnlich wie AiAiAwa, das Ganze würde viele Probleme doch nur schüren. Und die Eröffnung einer "offenen" Fortgeschrittenen Rubrik will mkir auch irgendwie nicht gefallen. Viel eher würde ich eine neue Postingbegrenzung auf ein Gedicht pro Tag bevorzugen. Die Begründung dafür: Siehe AiAiAwa.

    Das mein Beitrag dazu.

    Lukomotive
    WIEDER DA:

    http://www.gedichte.com/showthread.php?t=148330

    SO LANGE HER, HABE VERGESSEN WIE MAN DIE SIGNATUR MIT EINEM LINK BESTÜCKT DER AUCH EINEN TITEL TRÄGT

  13. #43
    Niquita Guest
    Macht ja nichts, dass die Idee noch nicht ausgereift ist. Immerhin hat ein bisschen Polemik zur Abwechslung mal konstruktive Vorschläge gebracht. Das nenn ich Fortschritt!

    Ich finde die Idee der Kritikstufen nicht schlecht unter der Voraussetzung, es halten sich alle dran. Aber das Thema ist so schwierig wie das der Bewertungspunkte, da wir unter Moderation schonmal hatten. Wir können ja schlecht unsere Moderatoren den ganzen Tag in den Foren rumsausen und Abmahnungen verteilen lassen, wenn die Kritik nicht gemäß Kritikstufe ausfällt. Zumal ja jeder Kritik anders aufnimmt.

  14. #44
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    Hallo Leute - das mit den netten Hinweisen steht schon lange dick und fett in den Grundlagen:

    Aus >Allgemeine Nutzungsbedingungen, Netiquette für Gedichte.com<
    VII. An eine Veröffentlichung werden je nach Umgebung ganz konkrete Erwartungen gestellt
    Sei Dir bitte immer bewußt, daß dieses Forum sich ausdrücklich in der >Direktive Eins< für eine qualifizierte und kompetente Auseinandersetzung mit der hohen Kunst der Lyrik ausspricht und diese fördern und pflegen will. Damit einher geht natürlich die Wertschätzung künstlerisch aufwendiger Arbeiten, des zugehörigen Fachwissens und seiner Anwendung in Gedicht und Kritik. Entsprechend werden in diesem Forum konkrete Erwartungen an jede Gedichte-Veröffentlichung gestellt, die wir an dieser Stelle als Empfehlungen an euch weitergeben möchten:
    1. Die Veröffentlichung ist wohldurchdacht und sorgfältig ausformuliert.
      Der wesentlichste Grundsatz, denn wenn der Autor eh nicht ernsthaft bei der Sache ist, widerspricht er dem Grundgedanken dieses Forums und vergeudet die Zeit der Kritiker und anderen User. Eine solche Zeitverschwendung ist unnötig und ob der Ausrichtung dieses Forums widersprechen flüchtig zusammengeschusterte Texte grob dem Geist des Forums.
    2. Die Veröffentlichung bietet eigene, individuelle Gedanken und Inhalte und wiederholt nicht nur weithin bekannte Themen oder Phrasen aus dem alltäglichen Hintergrundrauschen der Medien. Wiederholungen sind grundsätzlich überflüssig.
    3. Der Autor hat sich genau überlegt, wie er die Veröffentlichung gestaltet und ob diese Gestaltung dem Forum, in dem er sie veröffentlichen will, angemessen ist.
    4. Der Autor ist sich über das Forum und dessen qualitätsorientierte Ausrichtung im klaren und erwartet keinen gegenteiligen Umgang mit seinem Text (> siehe Punkt IV. und V.).
    5. Der Autor muß sich bei jeder Veröffentlichung bewußt sein, daß er dank der Meinungsvielfalt nicht jeden Rezipienten zu Begeisterungsstürmen hinreißen kann, sondern möglicherweise auch kritische/ablehnende Stimmen zu hören bekommt (> siehe Punkt IV.).
    6. Wenn der Autor trotzdem veröffentlicht, so muß er auch die sein Stück reflektierende Kritik ertragen können, ohne beleidigt zu reagieren, falls nicht jeder ein Kleinod in seinem Text erkennt (> siehe Punkt IV.).




    VIII. Dieses Forum ist gemäß unserer >Direktive Eins< auf die Kunst der Lyrik ausgerichtet
    Daher konzentriert sich Gedichte.com in erster Linie auf Gestaltung und Darbietung des jeweiligen Themas eines Gedichts. Die Erwartung, daß man doch wesentlich nur auf die transportierten Gefühle eingehen solle und bei deren Verarbeitung helfen müsse, ist ein Irrtum. Wie schon ausführlich im Kapitel >Gedichte.com ist keine Laientherapiegruppe< dargelegt, bedeutet dies aber ebenfalls, daß Anfänger hier von den fortgeschritteneren Usern auch auf die Mängel ihrer Texte in der Kritik hingewiesen und daher mit ihren fachbezogenen Schwächen konfrontiert werden. Gedichte.com begrüßt ausdrücklich die fundierten Kritiken der erfahrenen User und schätzt deren kompetentes Fachwissen als sehr bedeutsamen Bestandteil des Forums über alle Maßen. Denn ohne diese mitunter auch harten und enttäuschend realistischen Kritiken ist ein Lernprozeß, wie ihn Gedichte.com fördern will, unmöglich. Mit ihren Kritiken geben erfahrene User den lyrischen Neulingen die Möglichkeit, an ihrem Wissensschatz teilzuhaben und sich ebenfalls ein breiteres Fachwissen anzueignen.
    Zu diesem Zweck haben wir das >Sprechzimmer< eingerichtet. Hier kann jeder sein Fachwissen beitragen und genauso von den vielen Themen auch reichlich neues lernen.
    Und, wer beachtet das?
    Nein nein nein, nette Hinweise könnt ihr bitte mal fix vergessen, das bringt nichts. Fragt doch mal die Kübelbecher, ob sie überhaupt jemals in die FAQ, die Nettiquette oder die anderen Hinweistexte von .com reingeschaut haben - die Antwort wird immer ein breites "Nein, wozu denn???" lauten.
    Daher wird auch mit neuerlichen Hinweisen hier nichts zu verändern sein.


    Allerdings habt ihr mich auf eine Idee gebracht:
    Wie wäre es, wenn man als Startversuch die Utopia-Rubrik mit dem übergroßen Hinweis der Kritiker-Todeszone erschafft, aber erstmal pauschal jeden User dort freigibt?
    Und wenn dann - was absolut sicher ist - die ersten auf- oder ausfällig werden, kann man in einem Topic á la dem "Regelverstöße" in der Mod-Rubrik diese User an den Pranger stellen und ihnen ratzfatz das Postingrecht in Utopia aberkennen.
    Das würde zwar Arbeit nach sich ziehen, aber so würde die Rubrik nach dem sichselbst-Ausschlußprinzip funktionieren und könnte gereinigt werden.

  15. #45
    Jona ist offline skurrile Multiplerose
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    Jena
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    Da sehe ich aber jetzt schon dicke Kontroversen kommen. Ausfälligkeiten sind sicher leicht zu identifizieren aber unqualifizierte Beiträge nicht immer. Will man den Ausschluss einiger User dann demokratisch handhaben? Zensuswahlrecht nach Darwinistenbundvision ?
    Oh..., das letztere bringt euch wahrscheinlich noch auf Ideen
    Geändert von Jona (20.07.2006 um 18:40 Uhr)
    Morgenspaziergang von Falcon
    Septemberabend von ferdi
    Haikus are easy
    But sometimes they don´t make sense.
    Refrigerator.

    ~neues Gedicht~: Vergebung
    ~neue Kurzgeschichte~: Maximum Size Golden Universe

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