1. #1
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    Unhappy

    Aufstehen,
    sich, - ich weiß nicht wie fühlen-

    gefühl zu haben
    - keine Zeit zu haben, nicht ganz sich sein zu können, nicht so vor die Leute treten zu wollen - müssen.

    Da sein
    - andere lachen hören, reden -

    - einfach da sein, ganz ruhig -
    still, das Leben überdenken, welche Wirkung auf andere haben -

    ganz ruhig
    - nicht traurig -
    - aber auch nicht fröhlich -
    - aber trozdem, weinen können.

    sich suchen,..
    weitersuchen,
    vorwärtsgehen,
    stolpern,

    erschreckede Erkenntnis:
    - vertraue IMMER Gott -
    Immer?
    Wenn ich das Gefühl hab, alles im Griff zu haben-
    -vertraue ich-
    wenn ich das Gefühl hab, ich kenn mich nicht mehr, aus, ich hab keinen Frieden mehr, chaos, Angst,... wie gehts weiter?
    -stell ihn mal auf die Seite bis es mir wieder besser geht und ich zeit für ihn hab.
    erschreckende Erkenntnis:
    Ich GLAUBE nicht an Gott.

    -Träne-
    - Fragen -
    - Antworten?-

    Was ist mein Zielt?
    Wie möcht ich sein?
    Was bin ich bereit dafür alles zu tun?

    Was ist dein Ziel?
    Wie möchtes du sein?
    Was bist du bereit dafür alles zu tun?

    -nachdenklich-
    -auf dem Weg sein-
    - wo er wohl hinführt?-

    So fühl ich mich,...
    liebe Grüße


  2. #2
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    Hallo DU!!

    hallo DU!

    Was suchst du, was vermisst du, was hast du gefunden, was war es, das dich von deinem weg zu deinem ziel abgebracht hat, was war das, was dich nun vermissen läßt?

    Du läufst desorientiert durchs leben, kann passieren, oft von heut auf morgen, man glaubt es passiert nicht, nicht einem selbst, man will ja leben, keine Zeit ungenutzt lassen. Plötzlich ist es trotzdem soweit, man steht davor und blickt es angestrengt an, man kann "es" trotzdem nicht erkennen, was steckt dahinter??

    Wenn man alles im griff hat, ist es langweilig und berechenbar, wenn alles dem festen griff entgleitet, ist es traurig und erfüllt mit schmerz, was gibt es dazwischen?

    Und dann das mit Gott! Manchmal sucht man ihn, meist geht es einem nicht gut dabei, er hilft nicht, nicht der gott so wie er allgemein dargestellt wird, mir halt nicht. Gott ist für mich ein ort, ein ort, den ich schon in meiner Kindheit gefunden hab, wo ich mich gehen lassen kann, wo ich nicht ans leben denk, dort wo ich einfach nur bin, sorglos und aber auch irgendwie unbeholfen, mich aber geborgen fühle. Zu groß ist die schönheit, dass sie in worte und in gedanken gefaßt werden kann, ich seh mich um, im bewußt sein eigentlich nichtig zu sein, und doch anwesend. Vielleicht deshalb, weil ich weiß, daß ich diesen ort immer wieder verlassen muß, daß man ihn nicht besitzen kann, vielleicht ist er gerade deshalb so schön, so göttlich?

    Oh GOTT, wer kann diesen krauderwelsch verstehen *ggg*

    ich wünsch dir was, paß auf dich auf!!!

    Liebe grüße

    Forest!

  3. #3
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    danke....

    Danke für deine Antwort,...

    in lezter Zeit bin ich einfach auf der Sache nach mir und will den Weg gehen den Gott für mich bereit hält.. ich weiß nur nicht wie ich weiß ob es der Weg ist! Ob ich es fühle, wie er es mir sagen will, ob ich doch mehr Bibellesen soll und wie ich im folgen kann, ob ich mehr beten soll, aber da ist die Zeit schon dahin und muss tausend Sachen machen und hab keine Zeit.

    Ist Gott für dich ein Ort?

    Ich sag dir was so schönes, das ich heute morgen las...da fühlte ich Gott wieder nahe bei mir:
    "In ihm (Gott) leben, weben und sind wir" (Apg 17,28).
    Du musst dir das einmal vorstellen, dann bist du NIE alleine...

    bis bald,
    ich werd jetzt
    weitersuchen
    und hoffentlich finden.. irgendwann,...

    Liebe Grüße!

  4. #4
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    `s bin nur ich!!!

    Hallo du!

    das mit Gott, ja, für mich ist gott ein ort, ich habe viele sommer dort verbracht, hab gelernt darin und damit zu leben, habe die schönheit und auch die grausamkeit dort erlebt, es ist nur eine alm, meine alm....
    nun, da ich nicht mehr oft bzw. nur mehr auf besuch dort oben bin, strahlt es das für mich aus, das ich für mich gott nenne, dort oben bin ich wie ich bin, klein, nichtig aber wie schon gesagt anwesend, dort finde ich ruhe, finde kraft wiederum ins tal zu all den problemen, welche ich oben vergesse, zurück zu kehren.

    ich bin nicht bewandert in sachen glauben, lese keine bibel und gehe auch nur zu anlässen in die kirche, du allerdings bist bewandert in diesem gebiet, wie bist du dazugekommen, die bibel zu lesen, wie versuchst du aus der bibel was für dich mitzunehmen, findet man trost darin, auch freude, lebenslust..., erzähl, ich höre zu, unterbrich deine suche kurzfristig und erzähl mir was, ich warte...


    Liebe grüße

    Forest

  5. #5
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    Hallo Deep.

    Eigentlich weiß ich gar nicht so genau was ich schreiben soll.
    Mir geht es wie vielen anderen. Ich glaube nicht - zumindest nicht an Gott. Auch wenn ich selbst eine Nahtoderfahrung machte und ich Wesenheiten sah, die mir den Weg im Jenseits wiesen, kann ich nicht sagen, Gott gesehen zu haben.
    Soviel Dinge passieren in einem (langen) Leben; man wird verlassen, man bindet sich, es trennt sich, man denkt nach, Probleme mit den materiellen Dingen und so vieles mehr. Doch wo ist die geistige Stütze, die wir Gott nennen. Wo ist etwas, an das wir uns klammern können, wennn unser Verstand sich abschaltet und einfach nicht mehr kann? Wir sind immer auf uns allein gestellt. Und so wird es immer sein.
    Soll ich vielleicht denen Recht geben, die sagen, das unser ganzes Leben eine von Gott auferlegte Prüfung ist, in der wir bestehen müssen? Nein. Denn wir sind nur für uns selbst da und verantwortlich. Glaube ist eine Erfindung um uns nicht komplett wahnsinnig werden zu lassen.

    Bye
    Fahr zur Hölle, setz Dich auf eine glühende Kohle und warte dort auf mich, bis es schneit...

  6. #6
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    Deepsoul, ja, mir geht es auch manchmal so, wie du es in dem (treffenden und schönen) Gedicht geschrieben hast. Ich kann mich da gut wiederfinden. Aber so ist eben auch das Leben, oder? Es gibt eben nicht nur die strahlenden, hellen, schönen Tage. Auch die dunklen, voller Angst, Verzweiflung oder einfach nur Leere.
    Ich glaube an Gott. Für mich ist ganz klar, dass diese ganze Schönheit kein Zufall sein kann. Aber ich bin auf dem Weg. Wenig Wahrheit, viel Suche. Pass auf, dass Bibellesen und Beten nicht zum Druck wird. Das kann es nicht sein. Ich glaube, Gott schenkt uns unglaublich viel an einem Tag. Weil er uns liebt. Und er liebt uns auch, wenn wir es grade mal verpeilen, an ihn zu denken, oder so zu leben, wie es für uns und andere das beste wäre.
    Ich bin jedenfalls froh, dass er Gott ist, und ich Mensch sein darf.
    MfG, green lady
    Man weiß nie, wofür die Erfahrung gut ist, aber es ist besser,
    als auf seinen Händen zu sitzen,
    sag ich mir immer.

    R. Brautigam

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