1. #1
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    Gefhle


    Lethargieverwhnt
    Nichts ist wirklich schn
    Alles scheint so weit entfernt zu sein

    Ich hab verlernt zu schreien
    Zu lachen und zu weinen
    Auch wenn wir zu zweit sind
    Du mit mir, ich mit dir
    Dann ersticken wir
    Dann knnen wir uns nicht mehr befreien

    Doch wenn der Zauber kommt
    Fhl ich mich so benommen
    Fhl ich mich unheimlich frei

    Dann kann ich wieder schreien
    Lachen und auch weinen
    Auch wenn wir zu zweit sind
    Du mit mir, ich mit dir
    Dann Atmen wir
    Dann knnen wir uns zusammen befreien


    Glck


    Ein kleiner Augenblick hat mich entzckt
    Hat mich verrckt gemacht
    Die Schnheit, die in dieser Situation lag
    In einem Moment, der sehr einsam war
    Hat mich noch einmal ins Glck gerckt
    Hat mich auf die Suche nach Verzckung geschickt

    Immer wieder dieses Glck
    Manchmal verfolgt es mich
    Manchmal bleibt es zurck
    Dann such ich es
    In ihrem Gesicht, in mir
    Manchmal find ich es nicht
    Manchmal in dir
    In deinem Lcheln
    In deinen Augen

    Ich sehe einen Regenbogen
    Und den kleinen glasklaren See
    Ich habe das Glck gefunden
    In deinen Augen

    Geh jetzt nicht, bitte versteh
    Ich habe dein Glck gefunden
    Ich kann es dir schenken und ich werde es tun
    Bitte verschwinde nicht
    Verirre dich bitte in meinem Blick
    Finde es, erwirb mein Glck

    Bist du bereit?

    Ich schenk dir deins, du schenkst mir meins
    Lassen wir es frei
    Lassen wir es sich vereinen
    Lassen wir es zusammen sein
    Das Glck
    Lassen wir es im ther schweben
    Lassen wir es niemals vergehen
    "Wie hass ich dagegen alle die Barbaren, die sich einbilden, sie seien weise, weil sie kein Herz mehr haben, alle die rohen Unholde, die tausendfltig die jugendliche Schnheit tten und zerstren, mit ihrer kleinen unvernnftigen Mannszucht!"

    Hlderlin - Hyperion an Bellarmin

  2. #2
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    hi f&f
    dein gedicht gefllt mir von der thematik her sehr gut. es zeigt, dass man alleine unheimlich schlecht leben kann. man braucht einen menschen mit dem man alles teilen kann. freude so wie leid.
    und es zeigt, dass das leben nicht nur positiv oder nur negativ ist. alles kann sich ndern. eine kleinigkeit kann das schon bewirken.
    das sollten sich viele die alles mit sich selber abmachen wollen zu herzen nehmen.
    ist dir wirklich gut gelingen. sehr einfhlsam
    gruss tt
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    und bitte verffentlicht meine gedichte ung geschichten nicht ohne mein einverstndnis, oder bemchtigt euch meiner gedanken.

  3. #3
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    Hallo Traumtnzerin
    Ja, du hast Recht. Allein kann man unheimlich schlecht frohen Herzens auskommen. Manche mehr, manche weniger. Doch nur die wenigsten sind nur allein zufrieden. Gottseidank gehre ich nicht zu denen. Doch bin ich deswegen oft recht traurig, oder besser gesagt: niedergeschlagen!
    Und auerdem gibt es mehr als ja und nein (und vielleicht). Manchmal glaube ich, dass jeder Moment fr sich selbst ein groes dreidimensionales Kunstwerk ist und die Zeit ist eine Aneinanderreihung von Bildern, von Tatsachen, von Materie. Doch hat sich diese Sichtweise durch Einstein wohl erledigt. Aber irgendwie....
    Wre das nicht traurig?
    Tanze ruhig weiter in deinem Traum! Vielleicht schaffst du es die Zeit zu vergessen, ja sogar den Moment zu vergessen!
    f&f

    P.S.: "Mensch bin ich poetisch", sagt der Clown
    "Wie hass ich dagegen alle die Barbaren, die sich einbilden, sie seien weise, weil sie kein Herz mehr haben, alle die rohen Unholde, die tausendfltig die jugendliche Schnheit tten und zerstren, mit ihrer kleinen unvernnftigen Mannszucht!"

    Hlderlin - Hyperion an Bellarmin

  4. #4
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    oh ja du bist sehr poetisch heute
    ich denke, dass man auch allein glcklich sein kann. aber nicht lange. ich knnte das nicht aushalten. ds ist eine schwierige situation. je lnger man allein ist desto deprimierter wird man.
    deine sicht von zeit und raum ist sehr nun ja extravagant, wenn ich es mal so nennen darf. eine mischung aus naturwissenschaftlischer sichtweise und poetischer. so bleibst du wenigstens auf dem teppich. bewahr dir die mischung.
    ich habe leider keine ahnung was ich ber momente im leben denke.ich weiss auch nicht, ob sie wohl vorherbestimmt sind oder ob wir unser leben beeinflussen. mich hat mal etwas beeindruckt. die aussage, dasss gott unser leben nicht vorher bestimmt haben kann, da es ja eine prfung sein soll.
    es stimmt es wre ja sonst unlogisch. und gott htte praktisch schlechte und gute menschen geschaffen nicht wir uns selber.

    berigens traumtnzerin weil ic hdas tanzen und das trumen liebe! nicht weil ich mein leben trume. ich bin doch noch sehr realistisch
    gruss tt
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  5. #5
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    Ein sehr schnes Gedicht f&f! Wenn ich mich mal in die Unterhaltung/Diskussion einmischen darf: Ich denke schon, dass man allein glcklich sein kann und freilich auch ber lngere Zeit, es kommt halt einfach darauf an, was man daraus macht, finde ich... Klar ist es schner, immer jemanden an seiner Seite zu haben (ich gehe mal von Beziehungen aus), aber ich wess, dass meine Freunde immer fr mich da sind und das reicht mir auch vorerst aus. Es kann sich sicher noch ndern, aber ich bin der Ansicht, dass man durchaus auch allein glcklich sein kann. Ich hoffe, ich habe das jetzt nicht zu verwirrend, sondern halbwegs verstndlich geschrieben!
    Der Schlssel zu den Herzen der Menschen wird nie unsere Klugheit, sondern immer unsere Liebe sein.
    gez.:Hexchen

  6. #6
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    Sehr verstndlich, Hexchen!
    Klar kann man ohne Beziehungen glcklich sein. Es kommt auch viel auf die Freundschaft im allgemeinen an.
    Und wieder mal HALLO Traumtnzerin!
    Diese Zeit-Raum berlegungen sind eigentlich nur Ideen in meinem Kopf, wenn ich denn mal allein bin und philosophiere. Hab glaub ich auch irgendwo abgekupfert, wei aber nicht mehr wo. Doch gerade diese Idee find ich sehr poetisch und wenig naturwissenschaftlich. Nun ja.
    Achso:
    naturwissenschaftlich ausgedrckt)
    Gott = riesiger Streit in allen Foren
    Gott beweisbar = nein
    Gottes Nichtexistenz beweisbar = nein
    Also wie wrs mit:
    Es ist egal ob Gott existiert oder nicht, er uns erschaffen hat oder nicht, er uns lenkt oder nicht. Leb so, als wrde er existieren (wer macht das schon: ich nicht), den wen interessiert es, wenn er nicht existiert.
    bye f&f

    P.S.: warum widerleg ich mich eigentlich immer selbst?
    "Wie hass ich dagegen alle die Barbaren, die sich einbilden, sie seien weise, weil sie kein Herz mehr haben, alle die rohen Unholde, die tausendfltig die jugendliche Schnheit tten und zerstren, mit ihrer kleinen unvernnftigen Mannszucht!"

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  7. #7
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    hallo ihr 2
    narrlich sind freunde wichtig, ich kann nicht ohne meinen bestren freund und meine beste freundin leben auch wenn ich sie sehr selten sehe. ich meinte aber auch nicht, dass man nur in beziehungen glcklich sein kann. ich dneke man kann als einzelgngernicht wirklich glcklich sein. irgendwo fehlt da etwas. wenn ich meine freunde nicht htte ging es mir ganz schn bel.
    ich denke am wichtigsten ist es freundschaften zu pflegen. man sollte sie nie fr eine beziehung vernachlssigen auch wenn das sehr schwer fllt, vor allem zu anfang.

    @f&f
    du scheinst also nicht an gott zu glauben? oder nur dann wenn es dir in den kram passt? wie fast alle menschen. eigentlich traurig. auch wenn ihc zugegebenr maen genauso bin, in gewissen mae. wer uns erschaffen hat und ob gott existent ist darber wage ich kein urteil zu bilden. mit einer ganz einfachen begrndung ich habe keine begrndungen mit denen ich meine meinung untermauern knnte.

    gruss tt
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  8. #8
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    Du sagst es! Ich sage mir einfach, dass, wenn Gott existiert, er doch nichts gegen diese Einstellung haben kann. Er sagt mir ja nicht das er existiert. Auer natrlich (s)ein Geist, der in allen Dingen existiert. Daran glaube ich irgendwie.
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  9. #9
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    ich denke man glaubst schon auf irgendeine weise an gott auch wenn man sagt, dass man eigentlich unglaubig ist. wenn man in einer brenzlichen lage ist dann hofft man doch auf gottes hilfe. auch wenn es eineem nur irgendwie die kraft gibt weiterzumachen.
    vll reicht das ja schon aus. wer weiss.
    es geht immer weiter-
    und bitte verffentlicht meine gedichte ung geschichten nicht ohne mein einverstndnis, oder bemchtigt euch meiner gedanken.

  10. #10
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    Hm, ich bins nochmal... Auch als Einzelgnger kann man sehr glcklich sein, finde ich zumindest, denn ich setze Einzelgnger sein nicht mit einsam sein. Ich selbst bin auch eher ein Einzelgnger und trotzdem hab ich einige liebe Freunde, die immer fr mich da sind, wenn ich sie brauche, was natrlich umgekehrt genauso zutrifft.

    Und zu der Diskussion zu Gott bzw. zum Glauben (wenn ich das jetzt richtig verstanden habe):Jeder Mensch hat etwas, woran er glaubt, ob das nun beispielsweise der Islam, das Judentum, das Christentum, der Buddhismus oder einfach der Glaube an sich selbst ist. Und auch die Art des Glaubens ist verschieden- manche richten ihr Leben danach aus und manchmal glauben nur daran, wenn sie besonders glcklich oder traurig bzw. verzweifelt sind. Oder was meint ihr dazu?
    Der Schlssel zu den Herzen der Menschen wird nie unsere Klugheit, sondern immer unsere Liebe sein.
    gez.:Hexchen

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