1. #1
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    Der Frontsoldat

    Ein harter Tag,
    Er liegt im Loch,
    Und fragt sich nur,
    "Wie lange noch?".

    Ein kurzer Traum,
    Vom Kind zu Haus',
    Da kommt der Oberst,
    Und er muss raus.

    Ein schwerer Marsch,
    Er sitzt im Nest,
    Und weiß, die Front,
    Sie rennt sich fest.

    Ein leiser Schrei,
    Er schaut zurück.
    Der Kamerad,
    Hatte kein Glück.

    Ein letzter Schuss,
    Dann will er fliehen.
    Um sich dem Tode,
    Zu entziehen.

    Ein müder Fluch,
    Es drängt die Zeit.
    Zum desertieren,
    Ist er bereit.

    Ein leichter Zweifel,
    Doch er rennt los.
    Die Angst,
    Sie ist nur allzu gross.

    Ein lauter Knall,
    Er liegt im Blut.
    Ihn überkommt,
    Ein Meer von Wut.

    Ein Blick nach hinten,
    Da steht der Schütze.
    In deutscher Uniform
    Und Mütze.

    Er spürt das Leben aus sich weichen,
    Und sein Gesicht wird Totenbleich.
    So stirbt der deutsche Frontsoladat,
    Und mit ihm stirbt das dritte Reich.

    ---------

    Mein erstes Kriegsgedicht. Ich würde mich über Kommentare freuen.

  2. #2
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    8
    Hallo JBU!
    Also mir gefällt das gedicht sehr gut ,denn es beschreibt gefühle die gesehen oder selbst fühlt ,doch es ist irgendwie kühl geschrieben ,aber so muss es glaube ich sein ,denn ist ja so bei soldaten!Erfahrung durch freund erfahren!

    ich finde es ziehmlich gut!

    justine
    ________________________
    nur wenn wir lieben , sind wir unsterblich!

  3. #3
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    sehr gut !!!besonders daß Du den Fakt mit eingebracht hast daß z.T die Leute von ihren eigenen Bekannten angeschwärzt (oder in diesem Fall erschossen) worden sind....

  4. #4
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    Erstmal danke für das positive Feedback.

    @ Jasmin: Es freut mich das du denn Sinn des Gedichtes erfasst hast. Und noch mehr freut es mich das ich es in meinem ersten Kriegsgedicht geschafft habe, das was ich ausdrücken wollte auch so zu vermitteln, dass es auch jemand anderes ausser mir gelingt, denn Sinn zu erfassen.

    @destiny: Schön das es dir gefällt

    Also das ist auf alle Fälle ein Ansporn für mich weitere Kriegsgedichte zu verfassen.

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