1. #1
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    Gedanken eins toten, depressiven Dichters

    Gedanken eins toten, depressiven Dichters

    Wenn jede eine gute Tat,
    gemessen und gewogen.
    Ab und an der Zeitpunkt naht,
    die Freundschaft, nur gelogen.

    Soll denn das schon alles sein?
    Diese öden Maskeraden.
    All der Trug und all der Schein,
    Die Menschheit, welche Maden!

    Ich wollt ich sei die Brandung,
    an der diese Welle bricht.
    Doch Futura schrieb es anders,
    in mir erlosch das Licht.

    Musst ich doch zur Einsicht kommen,
    nur Helden sind dazu erkoren.
    Den Mut, die Brandung doch erklommen!
    War mir im Leben schon verloren.


    kann rechtschreibefehler enthalten, da alkoholgeschwängert
    würde mich trotzdem über ein feedback freuen.

    dieses portal fängt mir langsam an richtig spass zu machen, smile
    Geändert von lonelyInDarknes (10.09.2006 um 04:49 Uhr)

  2. #2
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    Hey
    Also ich finde dein gedicht ist gut gelungen! Die Metrik fällt ganz schön aus was es gut klingen lässt! Habe es mir echt gerne einige Male durchgelesen! Könttest du mir vill die letzte Strophe ein bisschen mehr erläutern! Wäre dir sehr dankbar
    LG und weiter so
    Broken-Heart

  3. #3
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    Danke dir herzlichst

    Von der Metrik her ists eines meiner Schönsten bis jetzt
    ok, all zu viele hab ich noch nicht geschrieben...

    bezüglich der letzten Strophe:
    hätt ich den Titel 'Gedanken einer toten, schwachen Seele' genommen, wärs vileicht ein bischen besser verständlich.

    Eigentlich ist es ziemlich trivial(und doch irgendwie schwer zu umschreiben):
    im oberen Teil gehts um die oberflächliche Art, wie Menschen heutzutage freundschaften gestalten.
    Wenn nur das Ich im Zentrum steht und dessen vorankommen...

    In der letzen Strophe gehts darum, dass "der Dichter/die Seele?" soooo gerne was dagegen getan hätte.
    Ja den unbändigen Drang in sich spührte dies zu ändern,
    es jedoch nie klappte und so dieses "Licht" mit der Zeit langsam abstarb.

    Und nun da alle Möglichkeiten(Das Leben) verwirkt sind, rekapituliert "der Dichter" sein Leben und muss zum Schluss kommen, dass er nie eine Chance hatte.

    Denn es gibt "starke Seelen", die Helden
    und es gibt "schwache Seelen", eben jener "Dichter".

    Die Starken wachsen am Widerstand, während die Schwachen daran zu Grunde gehen.

    hoffe das es jetzt ein bischen verständlicher ist

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