Storchenkind

Gedanken kommen und gehen
verletzte Gefühle
manifestieren sich in meinem Hirn
kannst du es verstehen
was trieb dich zu dieser Tat
tiefe seelenlose Ruhe
aufkeimender Hass
verstehst du nicht
was hast du gemacht
alles zerstörendes Chaos
keine Kontrolle mehr
glänzende Dunkelheit
Glück wo bist du hin
Schicksalstat
was bist du für ein Wesen
das du dies tun konntest
herzlos
kalt
so kenne ich dich nicht
wo war der Sinn deiner Handlung

dein Glauben wart erloschen
schon seit so langer Zeit
bist von nun an gebrandmarkt
bis in die Ewigkeit
kontrollenloses gleiten
zermürbt mir meinen Geist
wo willst du hin
was tust du nun
verfluchtes Leben
kein Sinn kein Zweck
geh dort zum Berg
breite Arme aus
mein Kopf ist frei der Kampf ist aus
ich springe
eines Adlers gleich
der Ruf der Freiheit in mir hallt
alsdann mein Körper
gar so hart
brutal auf den Glasboden prallt
zu end das Leben
zu end die Qual
bin bei dir nun
mein Storchenkind