Einsam, langsam trägt das Licht,
Sich über Fels und Staub.
Jenes, welches sich im Boden bricht,
Es trägt sich über Jahr und Tag,
Fällt wie Herbstes müdes Laub.
Legt sich schlafen, wo es nie lag.

Des Schattens träger Gieresschlund,
Verschlingt langsam jeden Platz,
Legt sich beim Lichte auf den Grund.
Lässt noch ein müdes Schimmern zu:
Einen letzten Lichtesschatz.
Gemeinsam kommen sie zur Ruh.

Zu beider letzten Stunde,
Die schon nach der Welt geschalgen,
Stört ein drittes jene Runde
-Nicht Licht noch Schatten, noch keins von beiden-.
Von tausend Göttern wirds getragen,
Schatten, Licht und Götter scheiden.


(Strophe 3, Zeile 4 eventuell besser: "Keins davon, noch keins von beiden")