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    Registriert seit
    Mar 2006
    Ort
    Ochrasy
    Beiträge
    294

    When I lived alone...

    Während ich mich an Gedichten und Musik erfreue, trauern doch so viele. Aber man kann ja nicht den ganzen Tag Mitleid zeigen und muss das eigene Leben leben.
    Ich akzeptiere. Doch wenn nun ein guter Freund der Trauer verfällt? Ich kann ihm nicht helfen. Er lässt sich nicht helfen.
    Es tut mir leid.
    Leid, dass ich nicht helfen kann.
    Leid, dass ich mich freue.

    Schreib doch mal, was Fröhliches...
    Das sagt sich leicht. Und es denkt sich leicht. Sollte es sich nicht auch leicht umsetzen lassen, wenn man guter Dinge ist?

    Doch so vieles beschäftigt mich. Oftmals nur dasselbe Thema, das mich selbst schon langweilt.

    Was also, soll ich tun? Mein Bestes! Um den jemand aufzumuntern. Aber wie?
    Es zerreißt mich. Diese Hilflosigkeit. Das schlechte Gewissen, ihn anzulachen, wenn ich nicht weiß, ob ihm zum Weinen zumute ist.
    Ich trau mich nicht ihn zu trösten... Er ist zu zerbrechlich.

    Reich mir deine Hand
    Ich führ' dich in ein fremdes Land
    Da bist du all die Sorgen los
    Dahinten wartet schon dein Floß


    Das würd ich ihm so gerne sagen. Das würd ich ihm so gern ermöglichen.
    Und da fällt es mir ein. Dieses Land,.. es existiert. Ein Musiker zeigte es mir in seinem Lied. Kein Leid dringt je dort hin.

    Komm lieber Freund, komm mit nach Ochrasy. Nur vertrauen musst du mir. Lass die Realität los und sei frei.
    Geändert von Satré (13.10.2006 um 14:07 Uhr)
    In deiner Stadt leben über 3 Millionen
    Und du bist heute Nacht unterwegs
    Um zu sehn, ob unter diesen 3 Millionen
    Jemand ist, der dich versteht.

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