1. #1
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    Unhappy Papa ich vermisse dich

    Ich weiß nicht was mit mir los ist.
    Immer wieder kommt es hoch,
    dieses Gefühl das irgendetwas fehlt.

    Ich weiß was es ist,
    möchte es aber nicht wahr haben,
    Mich nicht an das vergangene zurück erinnern.
    Möchte es einfach nicht wahr haben

    Nach außen hin bin ich stark,
    tu so als wenn ich alles vergessen hab,
    als wär ich drüber hinweg

    Ich belüge mich selbst,
    ich sage mir das ich nicht an dich denken darf,
    Mich vor der Erinnerung schützen muss

    Doch dann kommt es hoch,
    dieses Gefühl plötzlich allein zu sein
    dieses Gefühl der unendlichen Trauer

    Ich vermisse dich,
    Du hast mir viel gegeben,
    Du hast mich geliebt,
    Ich bin dein Engel hast du gesagt

    Doch dieser Engel war nicht da,
    als es wichtig war.
    Du bist einfach gegangen,
    ohne Vorwahnung.

    Aber du hast es gewusst,
    mich langsam darauf vorbereitet,
    und ich hab es nicht gemerkt.
    Habe gedacht du bleibst mir erhalten

    Doch dann kam der Tag,
    an dem ein anderer Engel dich zu ihm geholt hat,
    dich von deinen Qualen, die du so gut vor mit
    versteckt hast, erlöst.

    Da letzte was du sagtest:
    „Maus, wir sehen uns! Ich hab dich lieb“

    Doch ich war nicht da.




    Dies ist für meinen verstorbenen Vater!

  2. #2
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    Dein Gedicht ist sehr traurig, aber schön...Wenn man es liest, spürt man deine Trauer und deine innere Verzweiflung.

    Man kann mitfühlen, was du denkst...

  3. #3
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    Wie alt warst du denn, als du deinen Vater verloren hast?
    Ich habe ein sehr ähnliches Gedicht geschrieben, steht aber nicht hier drinnen...
    Mein Vater ist auch gestorben und als ich ihn das letzte Mal gesehen habe, habe ich noch nicht mal gecheckt, dass es das letzte Mal war...erst als ich draußen stand und dann bin ich gegangen. Ich war so dumm...
    Ich belüge mich auch selbst und tue so, als ob mich nichts umhauen könnte, aber so ist das nicht. Ich rede mit niemandem normalerweise darüber, vlt. liegt genau da das Problem. Rede mal mit jemandem darüber, wenn du jemanden hast. Wie alt bist du denn?

  4. #4
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    Danke für die Reaktionen!
    Mein Vater ist letzes Jahr um diese Zeit gestorben,
    ich war also 16....
    Papyrus, ich rede auch nicht so gerne darüber.... ich hab leute
    denen ich mich anvertrauen kann aber irgendwie kann ich das nicht....

    Ich habe noch nie zu vor ein gedicht geschrieben, doch
    ich bekam aufeinmal die lust dies mal zu tun, einfach mal alles damit
    aufzuschreiben... Ich weiß das die kein richtiges gedicht, aber ich habs einfach mal versucht...

  5. #5
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    Naja wenn ich mal, so wie ich nun mal bin, das Werk vom Autor trenne und die Pros und Contras gegeneinander abwiege:
    1. "Tolles" Gedicht, haha witzig, das ist ein Text, Tagebucheintrag, SMS-Spruch was weiß ich.
    2. Hört sich irgendwie allgemein an, da musst du früher aufstehen damit es berührt.
    3. Man schreibt grundsetzlich nicht, nach dem Motto, jeh mehr desto besser.
    4. Etwas typisch.

    5. Das einzige was ich als gelungen betrachte sind die letzten 2 Zeilen, kenn ich.
    Man nimmt sich nciht die Zeit für den letzten Moment und bereut es für ewig.

    Danke!

  6. #6
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    Irgentwo im nirgentwo und dan rechts dan einen kleinen schritt grade aus und dan biste da ---> Wesendorf <---
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    Also ich find es echt sehr schön...kann man nichts gegen sagen.
    Der Gefallene ich finds ein bisschen heftich was du da geschrieben hast!!
    Mein Motto war mal "Träume nicht Dein leben, lebe Deinen Traum"! Doch seit ich durch Dich weiß, was Liebe ist u. Dich nicht mehr besitze, lebe ich nur, um zu leiden!

  7. #7
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    Manchmal ist die Wahrheit heftig, kann man nichts gegen machen. Und wer seine Werke veröffentlicht, der muss mit Kritik rechnen. Im übrigen hat er recht mit seiner Kritik.
    Mir tuts zwar Leid, wenn ich den Hintergrund betrachte, aber das gedicht soll bewertet werden, als einzeln dastehendes Stück, nicht die Gefühlslage des Autors, die sich darin wiederspiegelt.
    Neustes Werk aus meiner Feder:
    Liebe und Romantik - Schlaflied (für L.), Ein Leiserwerden, ohne Titel
    Verzweiflung schreit nicht, Verzweiflung schweigt.

    Die Melancholie des Seins - Fortsetzungsgeschichte
    Die Melancholie des Seins - Gesammelte Werke

  8. #8
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    Dein Gedicht hat mich wirklich sehr getroffen. Ich habe das gleiche vor vier Jahren durchlebt, mit meiner Mutter. Ich habe darüber ein Gedicht geschrieben. Werde es morgen hier rein setzten. Ich bin erst seit gestern hier regestriert.... und man darf ja nur ein Gedicht pro Tag schreiben. Wenn Du Lust hast, schau es Dir mal an.
    Gruß mywish

  9. #9
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    Mich hat das Gedicht auch sehr berührt. Ich finde weder, das das ein sms Sprüch noch sonst was ist!! Es ist ein Gedicht und nix anderes, das ist meine Meinung. Ich habe bis jetzt aber noch nie positive kritik von dem Gefallenen gehört!! Was hast du eigentlich für ein Problem??
    Auch gefallene Engel haben Flügel...

  10. #10
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    hallo...

    du bist sehr mutig, dass du der öffentlichkeit, deine gefühle offenbarst.
    ich denke das ist der erste schritt etwas zu verarbeiten, was man oft verdregt hat.
    jetzt kannst du abschied nehmen auch wenn es weh tut.
    denke einfach, dass du das glück hattest, deinen vater gekannt zu haben. du weißt wo dein ursprung ist, von dem du dein wesen hast, dein lachen, deine gedanken.
    ich kann das nicht, ich habe meinen vater nie kennengelernt und werde es auch nie können, da er längst verstorben ist. ich habe keine fotos und keine erinnerungen. mir wird immer das gefühl und der gedanke bleiben etwas zu missen, nicht zu wissen von wem mein lächeln, mein starker wille und meine charakterlichen züge kommen...

    du wirst deinen weg gehen auch wenn es manchmal holprig wird...

    lg

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