1. #1
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    Bach der Liebe

    Ein kleines Bächlein plätschert leise,
    still,geduldig vor sich hin,
    auf ganz geheimnisvolle Weise,
    es hat 'nen ganz bestimmten Sinn.

    Den richt'gen Weg will es uns zeigen,
    dorthin wo wir glücklich sind,
    worum die Gedanken kreisen,
    doch wir könn 's nicht sehn-sind blind.

    Geblendet von dem Licht des Zweifels,
    sehen wir das Bächlein nicht,
    die unergründlich große Angst,
    versperrt uns doch so oft die Sicht.

    Doch das Feuer des Vertrauens,
    sprüht immer wieder Funken aus,
    holt irgendwann ein' jeden Menschen,
    aus der Dunkelheit heraus.

    So werden bald auch wir,
    den Bach der Liebe seh'n,
    und glücklich auf den Weg,
    in unser Leben geh'n.
    Geändert von >little-secret< (17.10.2006 um 19:14 Uhr)

  2. #2
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    Hi kleines Geheimnis

    Ich finde dein Gedicht einfach nur wunderschön... Man könnte es den meisten Trauergedichten vorhalten. Nur dass du die Reimform dann noch umgeändert hast, ist nicht zu empfehlen, probier es doch nochmal mit reimen

    gern gelesen, LG
    ashok
    "Angesichts der Macht der lebendigen Natur überkommt den Menschen ein Gefühl von Furcht.
    Um nicht wieder in tierhaftes Benehmen zurückzufallen, ist er dazu gezwungen, sich zu zivilisieren.
    So macht er sich ein ganz eigenes Bild von den Tieren, und über die Rollen, die er ihnen in diesem Spiel zuweist,
    versichert er sich seiner eigenen Situation."

    aus: Tiere und Menschen - Die Geschichte einer besonderen Beziehung

  3. #3
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    hey ashok.
    Erstmal danke für deine Kritik. Schön,dass dir mein Gedicht gefällt.
    Ich habe versucht,in vielen Bildern zu schreiben. Ich hoffe,das ist mir einigermaßen gelungen.
    Zu der geänderten Reimform. Ich habe lange nach passenden Reimen gesucht, aber nichts gutes gefunden. Daher habe ich es so geschrieben.
    fallen dir vielleicht gute Reime darauf ein?

    Lg,
    secret

  4. #4
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    hallo little secret
    also mir gefällt dein gedicht eigentlich auch ganz gut
    nur sollest du vielleicht noch ein wenig an der metrik arbeiten.
    in strophe 1 passt eigentlich alles. lässt sich alles flüssig lesen und die bilder sind echt gelungen.
    in strophe 2 fängt es dann aber auch schon an: die beiden letzen verse hoplern ziemlich beim lesen....
    das war dann aber auch schon. an sonsten passt eigentlich alles und es ist im großen und ganzen doch ein wirklich gelungenes und schönes werk
    Zum Schwarzen Rosengarten (Werkeverzeichnis)


    frisch aus meiner Feder Seelenbrand im Stundenschlaf, Göttertanz, Seelenduett,
    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben
    Hermann Hesse

    *schwarzeRose*

  5. #5
    yaira Guest
    hallo little secret,

    man merkt deinem Gedicht deutlich an, dass du dich um ansprechende Bilder bemüht hast. Allerdings sind dir dabei ein paar Sinn-Fehler unterlaufen. Ich versuche, dir zu zeigen, was ich meine:

    Ein kleines Bächlein plätschert leise,
    still,geduldig vor sich hin,
    auf ganz geheimnisvolle Weise,
    es hat 'nen ganz bestimmten Sinn.
    Einführendes Bild: Ein kleines Bächlein, das scheinbar etwas Positives bedeutet.

    Den richt'gen Weg will es uns zeigen,
    dorthin wo wir glücklich sind,
    worum täglich die Gedanken kreisen,
    doch wir wolln 's nicht sehn-sind blind.
    ja, das Bächlein ist tatsächlich positiv. Aber wir wollen es nicht sehen. Warum nicht? Wäre "können" nicht angebrachter?

    Geblendet von dem Licht des Zweifels,
    sehen wir das Bächlein nicht,
    die unergründlich große Angst,
    versperrt uns doch so oft die Sicht.
    tatsächlich, "können" wäre angebrachter. Schließlich lieferst du uns hier die Begründung, warum wir es nicht sehen können. Es sind sogar gleich zwei unterschiedliche Gründe in unterschiedlichen Bildern. Vll. etwas zu viel?!

    Doch das Feuer des Vertrauens,
    sprüht immer wieder Funken aus,
    holt irgendwann ein' jeden Menschen,
    aus der Dunkelheit heraus.
    Und hier kommt der dicke Schnitzer: Wir können doch nicht sehen, weil wir geblendet werden (vorangehende Strophe). Wie kann uns dann Feuer=Licht helfen? Wo kommt plötzlich die Dunkelheit her?

    Zu den Reimen:
    Auch ich habe mich über den plötzlichen Bruch gewundert. Ich würde dir vorschlagen einfach S1 an den Rest anzupassen, da der Reim "leise-Weise" eh nicht besonders einfallsreich ist. Man könnte also leicht auf ihn verzichten.

    Außerdem sind da noch ein paar Fehlerchen (Interpunktion) in deinem Gedicht und die Metrik holpert. Falls du Interesse an einer Verbesserung/Analyse dieser Punkte hast, sag bescheid.

    Viele Grüße
    yaira

  6. #6
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    hey ihr beiden.
    Danke, dass ihr euch an mein Gedicht gewagt habt und mir eine Kritik geliefert habt.

    @Rose: Es freut mich sehr, dass dir mein Gedicht gefällt! Wie du siehst habe ich schon versucht die S2 zu verbessern. Ich hoffe es lässt sich so ein bisschen besser lesen?

    @Yaira: Ja, in S2 ist mir da wol ein kleiner Fehler unterlaufen ("wollen"). Auch gleich verbessert. Die zwei Bilder in S3 waren schon beabsichtigt. Ich möchte so daruf hinweisen, wie oft und durch wie viele Gründe man diesen "Bach" nich sieht, und so erst nicht den richtigen Weg findet.Ja in S4 habe ich das wohl etwas unglücklich formuliert...da hast du Recht. Ich werde drüber nachdenken und mir eine geeignetere Lösung überlegen Genauso wie auch die Reimform in S1.
    Danke,dass du dich so damit befasst hast.

    Lg, secret

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