1. #1
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    was sagt mir dieses gedicht?

    Herbstlich sonnige Tage, mir beschieden zur Lust, euch mit leiserem Schlage grüßt die atmende Brust. O wie waltet die Stunde nun in seliger Ruh’! Jede schmerzende Wunde schließet leise sich zu. Nur zu rasten, zu lieben, still an sich selber zu bauen, fühlt sich die Seele getrieben und mit Liebe zu schauen. Jedem leisen Verfärben lausch ich mit stillem Bemühen, jedem Wachsen und Sterben, jedem Welken und Blühen. Was da webet im Ringe, was da blüht auf der Flur, Sinnbild ewiger Dinge ist’s dem Schauenden nur. Jede sprossende Pflanze, die mit Düften sich füllt, trägt im Kelche das ganze Weltgeheimnis verhüllt.

    ... ist das überhaupt ein gedicht oder nennt man das anders? Von wem ist das?

    Vielen Dank für Eure Hilfe!

    Alex

  2. #2
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    Hallo siralex

    die Rubriken sind für die Postings eigener Gedichte gedacht.
    Da du hier nach einem Autoren suchst, verschiebe ich den Faden in die Suchanzeigen.

    yarasa / Moderatorin
    Saitenweise Ideen
    aber vielleicht leckt das Gehirn so sehr, dass ich auch mal wieder dichtend unterwegs sein werde

    Eine Art Grundsatzpapier zu meinen Kritiken
    yarasas Fingerübungen

    Die Frederick-Maus hat mich schon als Kind nachhaltig verdorben. Von da an wollte ich Dichterin sein.

  3. #3
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    danke für die info

    ... aber kannst du mir einfach nur ganz kurz helfen?

    ich weiß zwischenzeitlich, dass das gedicht von geibel ist! aber was ist die aussage des gedichts? nur ganz kurz in ein zwei sätzen - vielleicht auch in dreien? ) danke schon mal im voraus

    alex

  4. #4
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    Zitat Zitat von siralex
    Herbstlich sonnige Tage, mir beschieden zur Lust, euch mit leiserem Schlage grüßt die atmende Brust. O wie waltet die Stunde nun in seliger Ruh’! Jede schmerzende Wunde schließet leise sich zu. Nur zu rasten, zu lieben, still an sich selber zu bauen, fühlt sich die Seele getrieben und mit Liebe zu schauen. Jedem leisen Verfärben lausch ich mit stillem Bemühen, jedem Wachsen und Sterben, jedem Welken und Blühen. Was da webet im Ringe, was da blüht auf der Flur, Sinnbild ewiger Dinge ist’s dem Schauenden nur. Jede sprossende Pflanze, die mit Düften sich füllt, trägt im Kelche das ganze Weltgeheimnis verhüllt.
    Das lyr. Ich scheint ruhig und ausgeglichen zu sein, beobachtet seine Umgebung sehr genau. Alles was um sich herum verändert/wächst/entwickelt drückt somit das ganze Geheimnis der Welt aus, die Entwicklung, das Verändern. Und dies zu akzeptieren und zu genießen. So würd ichs jetzt nachm ersten Lesen jedenfalls interpretieren. Kann gut sein, dass da mit ausführlicher Betrachtung auch was ganz anderes bei raus kommt.
    Neustes Werk aus meiner Feder:
    Liebe und Romantik - Schlaflied (für L.), Ein Leiserwerden, ohne Titel
    Verzweiflung schreit nicht, Verzweiflung schweigt.

    Die Melancholie des Seins - Fortsetzungsgeschichte
    Die Melancholie des Seins - Gesammelte Werke

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