Unter der Flagge verloren (gefühlt)

“His eyes they closed and his last breath spoke
He has seen all to be seen
A life once full, now an empty vase
Wilt the blossoms on his early grave
Walk away me boy, walk away me boy
And by morning we'll be free
Wipe that golden tear from your mother dear
And raise what's left of the flag for me
-Flogging Molly, What’s left of the Flag?

Kurz schliessen seine Augen sich,
sein Sohn, er zieht zum Kriege,
das Schlimme ist, dass innerlich
er fürcht’ im Grabe liege -
sein eigen Fleisch und Blut,
da verliert er seinen Mut
und denkt an Kindertage.
Gott will, dass er nun trage,
den eigen Sohn zum Grab,
welch dunkel schillernd Tat.

Die Felder sterben langsam aus,
sein Sohn, er kämpft in Fremde,
„kommt er vielleicht heut nach Haus“,
fragt er sich, vergisst das Felde –
Schnell verliert er Hab und Gut,
im Stall des Nachbarn, voller Wut
verflucht er schnell den Staat,
da öffnet sich die Tür gerad,
und sein Sohn, er tritt hinein,
im Mist, mit goldig schimmernd Schein.

Nichts zu haben,
ausser sich,
ist alles
was
ist
.

Freue mich auf rege Beteilligung