Eine recht kurze Kurzgeschichte, ich hoff es gefällt.


Die Andere Seite

Erstarrt steht er auf dem Feld
Vor ihm sein Schwert, das Schwert an dem Versagen haftet.
Noch nie wurde er besiegt, seine Truppen waren immer ungeschlagen.
So steht er nun da und rürt sich nicht. Mit erstarrtem Blick betrachtet er was von seiner stolzen Armee übrigblieb.

Es war kein Gerechter Kampf, es sollte auch von Anfang an kein Gerechter sein.
Fällt er auf die Knie und senkt das Haupt.
Der Blick auf sein Schwert. Ein gutes Schwert, war es doch früher so voller hoffnung ist es nun in zwei.
der Blick wendet sich gen Himmel und Fragen schiessen in seinen Kopf.
Fragen der Verzweiflung.

Die Leichen erstrecken sich ewig. Wurde ihm doch der Sieg prophezeit.
Nun ist nichts mehr übrig als ein gebrochener Feldherr, ohne Armee, ohne Zukunft.
Auch er ist getroffen, es steckt der Pfeil recht tief, doch nicht so tief wie die Schmach des Versagens.
Er kann das Unheil kaum überleben welches ihn erwarten würde würde er mit einer Verlustmeldung dieses Ausmaases zurück kehren.

Es sollte die Entscheidungsschlacht sein. Seine Schlacht.
Die Pläne waren gefertigt, die Ausführung perfekt, so hat er doch versagt.