1. #1
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    Bukowski Gedicht

    Bukowski Gedicht

    Ich liege metertief im Bett begraben
    wälze mich nach links
    wälze mich nach rechts
    dann ne ganze Drehung
    dann wieder ne halbe.

    Mit dem Bauch nach unten lieg ich nen Moment da.

    Dann raffe ich mich auf
    und setze mich an den Computer
    statt zu schlafen.

    Hab eigentlich kein Bock zu schreiben,
    weil ich weiß, dass nur Scheiß rauskommt,
    wie bei Bukowski, den ich grad las.

    Pferdewetten, Saufereien, Prostituierte.
    Eigentlich nichts aus meinem Leben gegriffenes.
    Dennoch finde ich mich in seinen Texten wieder.
    Nicht ganz.
    Aber zum Teil.

    In den Momenten als seine Damen mit ihm reden wollen
    aber ne Rede halten.
    „Du sagst nie was du dir wünscht.“
    Ich wünsch mir nichts.
    Ist das so schwer zu begreifen.
    Weil, wenn ich mir heut was wünsch,
    woher weiß ich ob ich morgen damit zufrieden bin.

    © Elvis Kurtalić

    Geändert von Elvo (15.10.2006 um 01:48 Uhr)
    Und ich warte auf den Tod, wie andere Menschen auf den Bus. By Prezident

  2. #2
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    Nabend..

    Also. Gefällt mir leider nicht so 100%ig.
    Ist es ein Problem die deutschen Sprache zu schreiben? Ohne sinnfreies Gekürze, "ne"s, "nen"s und "n"s? Klingt mir eindeutig zu Umgangssprachlich.
    Das grammatikalische Ungetüm "weil, wenn.." ist ebenfalls vermeidbar. Klar, der Satz wird nicht schöner dadurch, dass man schreibt "weil ich, wenn ich mir heut etwas wünsche, nicht weiss ob ich morgen glücklich damit bin.." aber es sieht nicht aus wenn man da so Dreher drin hat die nicht sein müssen und noch dazu doof klingen.
    Außerdem hätte man das alles etwas kürzer fassen können, wenns doch letztendlich nur um die Aussage in den letzten Zeilen geht, findest du nicht? Eine andere Aussage finde ich in dem Gedicht jedenfalls nicht.
    Das in dieser Aussage aufgegriffene Thema finde ich aber sehr interessant und wichtig, es wäre eindeutig einer genaueren Erarbeitung würdig. Es ist nur schade, dass es eben so am Ende steht und eigentlich nur als Nebensatz gebracht wird, dabei geht der Sinn deines Gedichts irgendwie flöten..

    Zur Form: Es wirkt total unstrukturiert, mal 4 Zeilen, mal 3, mal eine. Es ist unübersichtlich und schreckt vom Lesen ab. Ebenfalls die ständig schwankende Verslänge.

    Bis auf die letzten 4 Zeilen passt irgendwie nichts zusammen, alles vorher ist eigentlich überflüssig, aus den letzten 4 Zeilen könnte man ein einzelnes Gedicht machen.
    Ansonsten gefällt mir sehr das Bild auf Z1, mit dem "metertief vergraben", was doch schon sehr an Sarg erinnert, aber letzten endes wieder wenig mit dem Inhalt zu tun hat.






    Grüße,
    Kleene
    Lieber stehend sterben, als knieend leben.

  3. #3
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    hey kleineSie.

    Ich denke du hast den sinn meines gedichtes ein wenig missinterpretiert. In dem Gedicht sind nemlich nicht nur die letzten vier zeilen wichtig sondern das gedicht als ganzes. Hätte ich gewollt, dass man nur die letzten vier zeilen liest hätte ich den rest weggelassen.

    trotzdem danke fürs lesen.
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  4. #4
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    ein gedicht ist das jedenfalls nicht. eher ne kurzgeschichte...wobei auch da noch einiges ausgeschmückt und weggestrichen werden müsste. allein der erste absatz ist schon sowas von langweilig...sorry, aber da musste noch mal ran... und lass es doch in kurzgeschichten umposten... hier ist es meiner meinung nach echt fehl

    lieben gruss
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  5. #5
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    Schade eigentlich, ich war recht überzeugt von dem Gedicht...
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