Das Tor zum Leben
rasselt nieder
wutentbrannte Todeschöre
übertönen Kettenquietschen.

Speere stechen
in die Weite,
hasenfüßig rennen Beine
ihrem Ankunftsort entgegen.

Atemloses Ringen
um das eigene –sein,
ungewollte Todeskrämpfe
schütteln den Verlierer.

Etliche male,
schlussendlich wie im Blutrausch
überlebt man und
schafft sich einen Namen.

Meiner ist auch Deiner.
Er entsteht aufs Neu aus einem Gefühl,
immer wenn ich, wie du jetzt,
dem Tod entgegen fliehe.

Nun, nimm den Speer –
es wird Zeit.
Erst dann kann man Dich?
Mich?
Beim Namen nennen.