Thema: Oktobermorgen

  1. #1
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    Oktobermorgen

    Ich möcht’ mich heut am liebsten treiben lassen,
    den Tag verschwenden ohne Sinn und Ziel.
    Von allen Pflichten will ich heut nichts wissen,
    heut will ich einfach einmal gar nichts müssen
    und jede Anstrengung ist mir zuviel.


    Ich würd’ mich heut’ so gern im Bett vergraben,
    die Augen zu, die Decke über’ n Kopf.
    Denkt euch, ich hätte Urlaub mir genommen
    und wer was von mir will, soll morgen wiederkommen.
    Ich mache heut’ nicht auf, wenn einer klopft.


    Doch da bist Du und legst mir Deine Hände -
    mit sanften Fingern streichelnd - auf die Haut.
    Wenn ich mich dann - im Schlaf noch - zu Dir wende,
    mit meinem Körper Einverständnis zu Dir sende,
    dann gebe meinen Widerstand ich auf.


    Und wenn wir uns dann voneinander lösen,
    die Körper satt und voll von trägem Wohlergeh’n,
    ach, fünf Minuten noch - die Zeit muss bleiben -
    sich zärtlich kosend aneinander reiben,
    dann müssen wir am Ende doch aufsteh’n.
    Geändert von anrinm (19.10.2006 um 15:07 Uhr)

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