So, erst einmal melde ich mich zurück Hier der erste Teil meiner (sehr kurzen) Kurzgeschichte, weiteres wird bald folgen

Oh sehet nur, des Vogels schimmernd Gewand. Fast wie Elfenkleid es mir scheint. Oh Sonne so verwehre mir den Anblick auf dieses Wesen voller Anmut nicht, lass mich sehen, wie es seine vollkommenen Schwingen auf und ab bewegt und mit dem Winde tanzt. Und sehet, eine Feder fällt herab. Mein kleines Mädchen eilt herbei. Zu groß das Verlangen nach diesem Einzelstück der Schönheit. Der Wind trägt sie auf leisen Schwingen immer näher an den Bodengrund. Sie lacht und voller Freude reißt sie ihre kleinen zierlichen Arme empor, noch zu kurz um die Feder zu fassen. „So komm doch zu mir mein Kleinod mein, ich will dich besitzen du Wunder der Lüfte!“, sie mag noch nicht zu verstehen, dass dies nicht das Wesen ist, welches gewisslich zu dieser Feder gehört. Sie glaubt daran, es sei ein und dasselbe und sie müsse es nur für sich haben. Doch der oh weh, ein kleiner Hauch durchweht ihr golden Haar und lässt die Feder wieder steigen. Sie springt danach um vielleicht auch nur eine leichte Berührung zu verspüren, die ihr Glückseligkeit bringen möge.