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  1. #1
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    Der Hobby zum Beruf-Faden

    Wollt ihr euer Hobby zum Beruf machen? Oder habt ihr's schon?
    Ich frage mich auch, ob hier jemand beabsichtigt, Schrifsteller zu werden, oder Literatur studiert/studieren will. Ansonsten würde mich auch an der Stelle interessieren, was ihr schon alles in eurem Leben werden wolltet-von Astronaut bis zur Tierpflegerin war doch bei manch einem sicherlich alles dabei.

    Ave
    Geändert von Zangan (18.10.2006 um 16:15 Uhr)
    Weisheit bedeutet, keine Angst und keine Absicht zu haben.

  2. #2
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    Hallo,

    ich habe meine Berufung bereits gefunden: Arbeitsloser Sozialschmarotzer.

    Ansonsten habe ich zumindest eines meiner Interessen (wenngleich uach nicht Hobbies) vertieft, indem ich Internationale Wirtschaft studiert habe. Doch ich hätte auch nichts dagegen, irgendwann einmal mit Schreiben meine Brötchen zu verdienen. Dazu gehört aber zunächst einmal ein ordentlicher Lottogewinn, der mir ein finanziell sorgenfreies Leben ermöglicht, denn unter Druck kann ich nicht wirklich schreiben.

    Grüße

    Thomas
    "Man schreibt nicht, was man schreiben möchte, sondern was man zu schreiben fähig ist."
    Jorge Luis Borges


    Mein Wiedereinstiegsgedicht nach all der Zeit: So ist mein Herz ein dunkler Teich

    Meine Werke und meine Empfehlungen.

    Freiwillige Selbstverpflichtung 3:1

    Und hier noch auf Wunsch von Nachteule etwas von ihm (als Dank für die Hilfe im Mod-Faden): Nachteule

  3. #3
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    Also ich bin zwar erst 15 und geh in die HAK aber ich weiß schon was ich werden möchte.
    Mein Hobby zum Beruf machen: Sprachen zu lernen und dann mein Wissen an andere weitergeben, also im Klartext Sprachenprofessorin.
    Romanistik ist mein Leben, diese Vielfalt der Sprachen und dann kann man junge Leute auch noch bilden und formen. Ihnen helfen Neues zu lernen und endecken, dafür bekomme ich auch noch Geld

    Früher wollte ich mal Nonne werden, jeder kennt den Film Sister Act und ich hab den gesehen und dachte mir, wow das will ich mal werden. Also ein Whoopi Goldberg verschnitt
    Da war ich so 7. Ansonsten hatte ich keine außerordentlichen Berufswünsche, Leherin wollte ich schon immer werden, die Schule ist nun mal mein Leben

    saludos angelika
    ich schreibe mal wieder Romane in meiner Freistunde

    No deja que tus sueños sean olas que se van
    "Lass nicht zu, dass deine Wünsche zu Wellen werden die gehen"

    Mein neuestes Werk
    Usambaraveilchen

  4. #4
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    Ich hab ein kleines Problem mit Hobby zum Beruf machen, mein Hobby ist die Kunst in allen Formen... Ich schauspiele, dichte, zeichne, interpretiere und komponiere Musik, beruflich möchte ich jedoch essenziel für die Menschen da sein, sie nicht "nur" unterhalten...

  5. #5
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    Ich habe zwar nicht direkt vor mein Hobby, bzw mein Interesse zu meinem Beruf zu machen, viel eher zu meinem Leben.

    Ich habe vor, und hoffe es klappt so wie ich es gerne hätte, Philosophie zu studieren. (Jetzt fragen sich wohl, wie jedesmal, wenn ich das sage, die meisten: "Was willst du denn mit Philosophie machen?" Ich hoffe ich kann etwas machen beruflich mit der Philosophie, falls nicht, dann möchte ich es doch wenigstens Leben....)

    Aber ich bin zuversichtlich... Wenn nicht hilft, dann mache ich es Diogenes von Sinope gleich...
    Aus dem eigenen Bewusstsein heraus resigniert...

    So ganz ohne etwas was einen hält, dem Nichts ganz nahe...
    (Was ich kann, das will ich nicht;
    Was ich will, das kann ich nicht!)

  6. #6
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    Ich wollte früher immer Tierärztin werden, wahrscheinlich ein typischer Traum kleiner Mädchen.

    Aber mittlerweile habe ich zwei Sachen, die ich gerne machen würde:
    Entweder etwas mit Photographie, wobei es wirklich schwer ist, damit noch richtig weit zu kommen und in 'nem kleinem Fotoladen, in dem's Bilderrahmen gibt und die Leute nur für Passfoto's vorbeikommen, will ich auch nicht enden. Aber das wär wirklich etwas, dass ich mir total gut vorstellen könnte.

    Oder Sozialpädagogik studieren und dann eben daraus etwas machen, am liebsten mit Kindern. Stell ich mir zwar nicht unbedingt immer schön vor und ziemlich anstrengend, aber trotzdem, das wäre ebenfalls etwas, das ich mir sehr gut vorstellen könnte.

    Aber ich hab damit ja zum glück noch etwas Zeit.
    ! N E U !
    Unser Horizont

    ~ So Baby, please kill me! Oh Baby, don't kill me! ~


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  7. #7
    yaira Guest
    Hab ich sozusagen gemacht, indem ich jetzt Deutsch studiere, um später mal mehr oder minder großen Rotzlöffeln die Schönheit unserer Sprache näher zu bringen *g*

  8. #8
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    Ich finde es schön wenn soviele Leute Leherer werden wollen, das ist in meinen Augen einfach der schönste Beruf...

    saludos angelika

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  9. #9
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    Ich würd sehr gerne was mit Sprache machen. Allerdings sehe ich die Berufschancen nicht all zu gut. Von daher überlege ich, ob ich folgenden Weg gehe:

    Studium von Germanistik und Mathe, mit Mathe mach ich dann was richtiges, die Sprache bleibt Hobby. Oder ich nehm erstmal den Ausbildungsplatz an der Universität Berlin für einen Fachinformatiker an, hätte den Ausbildungsplatz relativ sicher, hab dort in Ferienjobs, Praktiken schon überzeugt.
    Weitere Variante wäre es jetzt in der Schulzeit nebenbei schon zu studieren, weil mich die Oberstufe bislang unterfordert.

    Gruß,
    Flo
    Neustes Werk aus meiner Feder:
    Liebe und Romantik - Schlaflied (für L.), Ein Leiserwerden, ohne Titel
    Verzweiflung schreit nicht, Verzweiflung schweigt.

    Die Melancholie des Seins - Fortsetzungsgeschichte
    Die Melancholie des Seins - Gesammelte Werke

  10. #10
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    Edit: Ich war bereits unsicher, ob ich es überhaupt posten soll. Nicht wegen des Inhaltes, zu dem stehe ich. Mehr, ob es ins Öffentliche gehört, oder nicht. Eher nicht, daher leereditiert.
    Geändert von Frau Malle (16.10.2006 um 23:15 Uhr)

  11. #11
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    Zitat Zitat von Frau Malle
    Reich wird man dadurch wohl natürlich nicht, zumindest nicht finanziell
    Wunderbar ausgedrückt

    Mein Wunschberuf wäre auch der des Journalisten. Ich liebe die deutsche Sprache, und maße mir an zu behaupten, dass ich mitunter doch lesenswerte Texte schreibe. Diese kleine Passion kann ich relativ gut in der Schülerzeitung ausleben.
    Darüberhinaus habe ich einen großen Hang zur Photographie. Ich bin Schulfotograf und habe die Ehre, mit einer Canon 350D arbeiten zu dürfen. Das ermöglicht mit ganze wunderbare Dinge, und öffnet mir gemeinsam mit der Mitgliedschaft in der Jungen Presse Türen zu diversen Veranstaltungen und Programmen - ebnet mit den Weg für meine spätere Berufslaufbahn.
    Im November beginnt mein dreiwöchiges Praktikum bei unserem Käseblättchen, den "Sonntagsnachrichten".

    Und in der Hoffnung, meine sprachlichen Fähigkeiten weiter ausbauen zu können, hoffe ich noch für dieses Jahr einen Platz im Rhetorik-Seminar zu bekommen.

    Kurz: Meine Hobbies werden schon wunderbar auf nützliche und zukunftsaufbauende Weisen ausgelebt.
    Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. (F. Nietzsche)

  12. #12
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    Also, einen Wunschberuf hatte ich nie, auch als Kind nicht, und heute auch nicht.
    Mein nächstes Ziel ist, zu tun, was getan werden muss, um ein wenig länger auf diesem Planeten wachsen zu dürfen, und alles nur dem Schreiben und der lieben sonstigen Kultur zuliebe (soziale Kontakte schön und gut, aber alles ist relativ).

    Und das kam bei mir so: Nachdem ich schon mit jungen Jahren meine Bemühungen der Schreibkunst "für immer" entzogen hatte
    (weil ich zu schlecht war, einfach viel zu schlecht,
    nicht einen interessanten Dialog konnte ich verfassen,
    selbst mit 15 noch nicht!!!)
    ,
    kam sieben Jahre später (vor kurzem, nach etlichen Aufwallungen des kulturellen Bedürfnisses) endlich der Entschluss, "es mit dem Schreiben doch ernst zu meinen" und dies jetzt etwas eindringlicher zu betreiben. Wer weiß, wie lange sich das hält, na zumindest lebe ich jetzt dafür, und ordne alles Übrige darunter (auch wenn ich mir die Zeit trotzdem auch mal anders vertreibe...).

    Die ganzen interessanten, weil nahe liegenden Berufe fallen schon mal weg: ohne Abitur wird man nicht mal als Bibliothekar genommen, geschweige denn als Journalist oder Übersetzer. So ist es und es stört mich nicht, denn auch in diesen Berufen könnte ich nicht schreiben, was ich will.

    Wenn ich dann mit meinem ersten Gedichtband reich geworden bin, kriege ich sicher auch einen vielseitigen und inspirierenden Job voller Freiheiten angeboten.
    fatcat's Zahmlose
    Es ist etwas an meinem Wort
    dran, das sticht.

    Tippsen: \_anamolie_/\_Flamme_/\_Anti Chris._/ ~ Bewegungsschule(fit for fun) ~

  13. #13
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    Naja, Träume darf man auch als erwachsene Frau noch haben...?

    Wenn ich alleine wäre, dann denke ich mal, würde ich versuchen, mit den Texten, den Liedern, den Gedichten irgendwie ein paar Franken zusammenzukratzen und 'Kunst' zu leben.

    Jetzt ist es so, dass ich seit Abschluss meiner Ausbildung (zur Lehrerin - und ich mag den Beruf) immer für andere Menschen verantwortlich war. Und da vergeht einem leider schnell das konkrete Träumen.
    Die meisten brotlosen Dichter hatten wenigstens eine Frau, die für sie putzen ging

    Aber ein wenig mehr Zeit haben, dem Hobby zu fröhnen, das wäre Klasse.

    Was ich aber nicht möchte, (ausser es gelingt der grosse Wurf à la Harry Potter oder Roddi teilt seine Lotto-Million mit mir) ist wirklich von der Kunst leben müssen. Das wird, meines Erachtens, zu einer Art 'Prositution'. Auch künstlerisch ambitionierte, die dann Journalisten werden, um wenigstens ein wenig gelesen zu werden, driften nahe an diesem Ufer...
    böser kleiner giftpfeil aus der rechten Flughaut - und der Hauptgrund, dass ich trotz sehr grosser Chancen diesen Weg damals nicht eingeschlagen habe...
    Saitenweise Ideen
    aber vielleicht leckt das Gehirn so sehr, dass ich auch mal wieder dichtend unterwegs sein werde

    Eine Art Grundsatzpapier zu meinen Kritiken
    yarasas Fingerübungen

    Die Frederick-Maus hat mich schon als Kind nachhaltig verdorben. Von da an wollte ich Dichterin sein.

  14. #14
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    Dann konsequenterweise alles raus. Yarasas und die anderen Postings werden dadurch nicht unverständlich, weil was Wichtiges fehlte, dann geht's schon.
    Geändert von Frau Malle (16.10.2006 um 23:17 Uhr)

  15. #15
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    Es sind zwei verschiedene paar schuhe, und es gibt sicher sehr viele glückliche Journalisten

    Aber es ist eine real vorhandene Gefahr, als 'gescheiterter' oder 'zu feige gewesener' Autor in den Printmedien zu versauern, weil man endlos im geheimen am grossen Roman schreibt (wie wir alle ), und sich noch schwerer tut, weil der Alltag ja auch aus permanentem Schreiben besteht.

    Ich hoffe, du verstehst, was ich gemeint habe.

    Gruss ganz speziell an Malle
    yarasa
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    aber vielleicht leckt das Gehirn so sehr, dass ich auch mal wieder dichtend unterwegs sein werde

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