ich würde am liebsten alle lichter anmachen. wenn mich die lust streift öffnet sie die das tor für dich. aber wer ist sie. und wer war diejenige die in gestalt der lust vom fahrrad stieg und nach dem weg fragte und später gar nicht da war wo sie hinwollte. sie nach alter zeit roch und neuen mordgedanken und flüstern im bett wenn es draußen regnet. ich will dass es aufhört. ich will ein neuer mensch sein für dich. ich möchte schlafen können ohne vom alltag gefangen zu sein und meiner sich langweilenden einsamkeit. wir haben uns lange nicht gesehen und nun ist mein existenzimpuls weit weit weg. ich kann ihn nicht mehr ausmachen. vielleicht muss es so sein. aber ich will den boden wieder unter den füßen spüren.
nein, alles ist verloren. dabei hab ich die kerzen doch nur für dich angemacht, die räucherstäbchen, die vergessene russische lampe, die musik. ich wusste doch dass du kommst. wir werden tausendmal erwachen bevor wir erwachen ins tausendartige reich. ich habe selten einen sinn gesehen, nun sehe ich wieder unsinn, weil ich mich selbst nicht genug liebe. was sollen wir uns sagen? wer sagt es für uns? wer liebt uns wenn nicht wir uns selbst? ich werde taub.

hängst du schon wieder an der flasche? ich will alles von dir. ich will dich bis nichts mehr von dir zurückbleibt als etwas schlagsahne auf meinem kakao. ich hab mich für dich schön gefühlt bis ich es wirklich wurde. ich muss nachdenken. und werde wieder hässlich. alles wird dunkel und kalt. ich warte. manchmal bin ich aber auch einfach. manchmal bin ich aber auch einfach anders. und gar nicht. ich habe keine fotos von dir nur einen alten film der flüssig wird wenn ich lachen muss. ich werde ganz tief fallen. ich möchte dich riechen und mich mit dir bewegen. die ruhe ist schön jetzt. habe mich ans konsumieren gewöhnt. doch ich will soviel geben. ich möchte dein fahrrad schieben. ich brauche geduld. ein neuer tag beginnt gleich um mich mit träumen von dir zu versöhnen.