1. #1
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    Gottesschöpfer

    Der Mensch aber schuf sich den eigenen Gott,
    Weil er den wahren nicht sah,
    Das Auge wart ihm das einzige Lot,
    In dem sich die Welt offenbart.

    So sucht er blind vergebens
    Nach einer Antwort, doch
    Erkennt nicht Sinn des Lebens,
    Und jubelt neue Götter hoch.
    Aus dem eigenen Bewusstsein heraus resigniert...

    So ganz ohne etwas was einen hält, dem Nichts ganz nahe...
    (Was ich kann, das will ich nicht;
    Was ich will, das kann ich nicht!)

  2. #2
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    Ort
    Marburg
    Beiträge
    577
    Wundert mich nunmal, warum niemand was schreibt...
    Ich werde nichts zerreißen, weil ich es als solches stehen lassen will, dein Gedicht.
    So sucht er blind vergebens
    Nach einer Antwort, doch
    Erkennt nicht Sinn des Lebens,
    Und jubelt neue Götter hoch.
    Der doch-hoch-Reim ist jedoch misslungen, oder?
    Oder war das so gewollt? Ich sehe nämlich, dass der Gott-Lot-Reim ähnlich ist. Wenn das so geplant war, dann vergiss es. Ansonsten hat dein Auge womöglich falsch geguckt, und/oder dein Ohr falsch gehört.
    Der Mensch aber schuf sich den eigenen Gott,
    So anzufangen finde ich gewissermaßen interessant, des "aber's" wegen. Aber andersrum finde ich, könnte die erste Zeile auch noch ein wenig gekürzt werden, um besser zum Rest zu passen.
    Erkennt nicht Sinn des Lebens,
    Hier müsstest du eigentlich bei "den Sinn" bleiben, da du die Zeilen davor schon bei den Artikeln/Prädikaten bliebst.
    Alles in allem lese ich deine "nüchternen" Gedichte sehr gern, du kommst ohne Massen von Metaphern aus, und triffst es auf den Punkt, zumindest aus den Augen einiger, mir eingeschlossen.

    Ave
    Weisheit bedeutet, keine Angst und keine Absicht zu haben.

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