Die Säulen meiner Vergangenheit
ragen aus dem Dunkel des Vergessens hervor.
Halb verfallen, halb verlorn,
steigt noch ihr alter Schmerz empor,
wie ein Monument, so mahnend,
ein Denkmal aus so vielen Steinen,
die einsam sind und fest verbunden.
Genauso wie die vielen Stunden,
die rot und gold noch vor mir stehn.

Noch manch ein altes Kapitell
strahlt mich an in voller Schönheit,
bloße alte Kunst,
die als ein mahnender Cyklop verbleibt,
wenn auch im Staube der Vergessenheit,
der durchzieht die Kanneluren.

Ihr Fundament ist viel zu stark
und viel zu tief im Grund verankert,
wird sie ewiglich noch tragen,
die Säulen, die hervor noch ragen
und mir Tränen aus den Augen rufen
durch all den Staub meiner Gedanken
und meiner Schmerzen,
die sich um die Säulen ranken.
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