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Thema: Lebenslust

  1. #1
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    Lebenslust

    Es ist wie Balsam, wenn die Türen
    offen stehen
    wenn wir Gedankenreisen spüren,
    und Verstehen.


    Die Augenbücher stilles Lachen
    reich verzieren
    sich die Gefühle im Erwachen
    nicht genieren


    ganz unbewusst


    Wenn neue Düfte, tief ins Jetzt getaucht
    dem Alltag weichen
    sich lange Träume plötzlich unverbraucht
    die Hände reichen


    vor Lebenslust

  2. #2
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    ich will dein buch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    wieder ein unbeschreiblich starkes lilly-rose eben. wahnsinnig schön und rund.
    meine hochachtung!!
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  3. #3
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    Wow, mein Respekt!
    .... da kann ich mich bloss mauloffen verabschieden...

    wunnie
    ___Nicht am Rand-nein-Mittendurch___

  4. #4
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    Gedicht auf Wunsch der Autorin verschoben.

    @ all: Auch wenn Ihr das Gedicht toll findet, derartig undifferenzierte Kommentare gelten als Spam. Begründet Eure Aussagen, dann ist alles gut und fein. So aber nicht.

  5. #5
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    Hm...jetzt wollte ich dein Gedicht eigentlich locker leicht kommentieren, da mir Begründungen nie sonderlich leicht fallen...aber ich denke bei diesem Werk werde ich es hinkriegen. Besonders gefallen hat mir die Leichtigkeit deines Gedichts, die doch so Ausdrucksstark und Gefühlvoll ist und immer noch viel Raum zum Gedankenspiel und eigene Interpretationen lässt...- wie Balsam
    Hat mir wirklich sehr gut gefallen...habs gern gelesen...

    Liebe Grüße
    Südwind
    Vergangenheit- wie Zukunft, sind nur Formen der Gegenwart

  6. #6
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    Hallo Federchen,
    ... Da musst Du nicht mehr allzulange warten , naja, ein Jahr, aber was ist das schon. Das dir "das Runde" aufgefallen und gefallen hat ist schön, trotz der beabsichtigten Brüche in Rhythmus (ich vermeide jetzt mal mit Absicht das Wort Metrik)
    Danke Dir!

    Hallo Wunni,
    Danke Dir - mauloffen gibt dem Mund ja auch ein wenig Frische

    Hallo Südwind,
    ja, das ist so ein Kreuz mit dem Kommentieren, HIER zumindest Aber Du hast ja einen mir immer wichtigen Aspekt genannt, die Offenheit für den Leser, das nur fast Direkte, den variablen Raum für die Gedanken...
    Vielen Dank dafür

    Hallo Gott,
    Zu erst mal, DANKE für das Verschieben, da ich es ja irrtümlich in Erotik gepostet habe. Zum Anderen, eine NICHT Böse, aber ehrlich gemeinte Anmerkung von mir: Das Erzwingen HIER von Begründungen der Leser, und das, geschieht es nicht wortlose Löschen der Komms durch die Mods ist äußerst abschrecken für die Autoren, ich weiß nicht ob das sooooo eine glückliche Entscheidung von Euch ist. Darf man nicht einfach mal sagen: schön, oder: das hat mich berührt oder wie auch immer .... Ich finde das ein bisschen schade. Naja

    LIEBE GRÜSSE EUCH ALLEN
    Thomas

  7. #7
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    zudem hab ich doch geschrieben was mir gefällt. die stärke, die form und der lesefluss ( anmerken wollt )...hab mich eben nur mal etwas kürzer gehalten.
    mich hat jedenfals die form bei dem lilly-rose überrascht. ansonsten kennt man von ihm ja nur gleichlange zeilen *feix+
    lieben gruss
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  8. #8
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    Hi Feder,
    HIER, kennst Du nur gleichlange Zeilen von mir... Aber das kann ich ja jetzt mal ändern. Ich schau mal, ob ich hier einen Bereich finde wo was anderes hinpasst.... Werde ich sicher finden, wahrscheinlich unter "Kurzgeschichten"...
    Stimmt Du hast Dich kürzer gehalten, *grins* Aber,um dem "Wunsch" genüge zu tun, es ist luftig, sich teilweise aus den Reimen zu drängen (zwängen), es zerdrückt nicht so sehr die Worte, und gibt Raum...
    lg
    Thomas

  9. #9
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    Zitat Zitat von lilly-rose
    Es ist wie Balsam, wenn die Türen
    offen stehen
    wenn wir Gedankenreisen spüren,
    und Verstehen.


    Die Augenbücher stilles Lachen
    reich verzieren
    sich die Gefühle im Erwachen
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    dem Alltag weichen
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    vor Lebenslust

  10. #10
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    Sehr gut!Schöne und nachdenkliche Bilder!Wow!

  11. #11
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    "es ist wie Balsam" mal was zu lesen, das einfach lesenswert ist. Ich habe nur ein Problem mit "es ist wie Balsam/wenn die Türen...". Mit Balsam verbinde ich etwas Heilendes, Duftendes, Worte können für die Seele wie Balsam sein, eine Stimme kann wie Balsam wirken (eben "wie" Balsam). Hast Du Lust, mir zu erklären, wie Du es meinst?
    Und bitte bemerke, dass mein Lob überwiegt!
    heinzi

  12. #12
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    Hallo Heinzi,
    erkläre ich dir gerne
    "Es ist wie Balsam, wenn die Türen offen stehen"
    Den Balsam hast Du genau richtig interpretiert, und dieses wunderbare Gefühl, ein seltenes und Genussvolles übertrage ich auf "offene Türen", keine Mauern mehr die die Sinne blockieren, austrahlende und empfangene Sinne, Sinnlichkeiten, alles eben...

    lg
    Thomas

  13. #13
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    Leute, leute!

    Hat hier überhaupt noch irgendwer Ahnung von Lyrik?
    Das ist hochgelobter Schrott!


    Hallo, lilly-rose!

    Es ist wie Balsam, wenn die Türen
    offen stehen
    Was willst Du damit aussagen? Es kommt bei weitem nicht nur darauf an, dass sich die Zeilen irgendwann mal auf irgendwas reimen. Die Vergleiche sollten auch stimmig sein. Mit viel Nachdenken kommt man zwar drauf, was Du hier meinen könntest, aber bis dahin ist schon die Luft raus. Balsam mit offenen Türen zu vergleichen ist unglücklich.

    wenn wir Gedankenreisen spüren,
    und Verstehen.
    Das ist ähnlich konfus wie oben. Gedankenreisen spüren? Nach dem Motto "Oh, ich denke! Ich hab's genau gefühlt!"?
    Das überzeugt inhaltlich in keinster Weise. Und das Verstehen ist der offensichtlichste Kniefall vor den Reimen auf Kosten der Schlüssigkeit bis hierher.


    Die Augenbücher stilles Lachen
    reich verzieren
    Du ziehst die Bilder zu sehr an den Haaren herbei! Was haben Bücher mit Augen zu tun? Erstmal nichts. Und genau das lässt Deine Bilder so gestelzt und unnatürlich wirken. Es ist einfach nicht gut komponiert. Man muss erst an die Falten denken, die das vergangene Lachen verursacht hat. dann muss man drauf kommen, dass man an Ihnen ablesen kann, dass jemand viel gelacht hat und dass das ja was schönes ist und dann erst hat man mit Mühe und Not die Brücke von den Augen zu den Büchern geschlagen.
    Das taugt nichts. Nichts!

    sich die Gefühle im Erwachen
    nicht genieren
    Mit genieren übertriffst Du das bisher schwerste Opfer an den Reim. Wirklich furchtbar. Der Satz ist ebenfalls deutlich konfuser in der Aussage als die bisherigen. Genieren ist selbst ein Gefühl. Warum fühlen Gefühle Gefühle? Schwachsinn!

    ganz unbewusst
    Klar! Gedankenreise gespürt. Verstanden. Gefühle nicht geniert. Aber alles ganz unbewusst. Das ist Stuss!

    Wenn neue Düfte, tief ins Jetzt getaucht
    dem Alltag weichen
    Zu verdreht. Alle Deine Verse leiden an derselben Krankheit!
    Außerdem drückt dieser Vers genau das Gegenteil zur Lebenslust aus. Die neuen Düfte verlieren sich im Alltag.

    sich lange Träume plötzlich unverbraucht
    die Hände reichen
    Was denn jetzt? Denkst Du überhaupt nach über das, was Du verzapfst? Erst verschwinden die Düfte, dann sind die Träume unverbraucht. Das widerspricht sich völlig! Es ist potenzierter Unsinn und man kann sich an dieser Stelle auch nicht auf ein Paradoxon oder einen gewollten Widerspruch rausreden. Es ist schlicht und einfach Müll!

    vor Lebenslust
    na, immerhin.


    Du hast einen einzigen Kardinalfehler begangen. Du hast der handwerklichen Gestaltung so extrem den Vorzug vor dem Inhalt und seiner Stimmigkeit gegeben, und das auch noch Vers für Vers, dass der Text nicht mehr zu gebrauchen ist.
    Verzichte lieber auf die doppelten Reime und schreib was gescheites, wenn das mit den Doppelreimen noch zu schwierig ist!

    Handwerklich hast Du was drauf! Nutz es behutsamer und mit mehr Verstand!



    Grüßchen,
    Flam

  14. #14
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    Da fällt mir echt nix mehr ein

    Aber mit diesem Komm bekommst Du 1000 Punkte bei den Mods

    Und weißt Du warum ich solch ein, für mich eigentlich untypisches Selbstbewusstsein in diese Antwort schreie????

    Schönen Abend ihr alle...

  15. #15
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    Ich verstehe Deine Antwort nicht. Mir sind die Mods diesbezüglich egal.

    Ich bin Lyriker. Ich bin bereit zu helfen, wenn es jemand möchte. All die Kommentare, die hier vorher standen zeigen Dir weder die Schwächen Deines Textes auf, noch scheinen mir die Verfasser überhaupt in der Lage zu sein, diese zu erkennen. Es ist einfach grauenvoll solch dilettantische Undifferenziertheit in Kritiken mitanlesen zu müssen.


    Wer bist Du überhaupt, dass Du es wagst untypisches Selbstbewusstsein zu haben?

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