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Thema: Mondschein

  1. #1
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    mondschein

    Die Silberschatten träumen
    zum Boden ihres Seins,
    zerstäuben all das Wissen
    im Nebel ihres Scheins

    Verbinden sich mit Liebe,
    bedecken seidenweich
    im Truge ihres Treibens
    den Sonnenspiegelteich



    würd gern wissen ob das sprachlich so rund ist, oder ab da jemand noch ideen zur verbesserung hat. vielen dank schon mal
    Geändert von heimlicheFeder (16.10.2006 um 19:33 Uhr)
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  2. #2
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    Morgen Federchen...

    Hab grad deine Beiträge so durchgelesen... sag mal schläfst du auch irgendwann ? .. sfg..

    Also... ich versuch mal zu xen...

    silberschatten träumen
    zum boden ihres seins
    zerstäuben all das wissen
    im nebel ihres scheins

    XxXxXx
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    verbinden sich mit liebe
    bedecken seidenweich
    im glanze ihres glaubens
    den sonnenspiegelteich

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    Hmmm... wenns so stimmt, ist die Metrik nicht ganz ok, aber ich finde, es liest sich
    schön flüssig und wunderbar weich... also aufgefallen wären mir die Unterschiede
    beim Lesen eigentlich eher nicht.
    Und ich glaube eigentlich nicht, dass man zugunsten der Metrik nun dran rumpfuschen
    sollte, denn mir gefällts so wie es ist.

    lg... Shadow...
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    ( Der kleine Prinz, Saint Exupéry )


  3. #3
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    Das lässt sich doch ganz leicht beheben...

    Die silberschatten träumen
    zum boden ihres seins
    zerstäuben all das wissen
    im nebel ihres scheins

    xXxXxXx
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  4. #4
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    shadow...dank dir für das aufzeigen meiner metrischen schwächen ich versuche mir mittelchen zurechtzubasteln um leser durch metrische spielchen im lesen zu beeinflussen. mag die idee irgendwann brachiale texte flüstern zu können und umgekehrt lies das für beiss mich bitte auch, ist eigentlich an alle gerichtet... so brauch ichs dann nicht 2 mal schreiben. aber ich dank dir schon mal recht herzlich für deine lieben worte.

    beiss mich... hm... dadurch wirkt es dann in meinem ohr aber irgendwie härter. hast du genug hintergrundwissen, mir zu erklären wie das mit den anfängen etc. ist? ich hab da nicht wirklich ahnung. habs erst genau anders rum gestellt gehabt... mit einem weichen einstieg und sonst betonten anfängen in den zeilen...war von meinem lesegefühl her aber nicht so der renner *find*
    dieses ganz leichte, leise wollte ich erreichen. glaub das hab ich noch nie geschafft, deswegen wollte ich mal. einen hauch von bestätigung hab ich jetzt ja schon dank shadow *freu*.
    kann mans am anfang und am ende nicht metrisch abändern um mehr wirkung zu erzielen?? oder ist sowas schon ein stilbruch?
    lieben gruss und danke für die hilfestellungen

    würde aber auch noch gern jemanden zum sprachlichen lesen. das ist für mich totales neuland wo ich grad die tür aufgemacht habe und über die ganzen sachen staune die ich da sehe *grien* wär lieb wenns mir mal jemand analysieren könnte
    Geändert von heimlicheFeder (16.10.2006 um 14:06 Uhr)
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  5. #5
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    also mit analysen kann ich leider nicht dienen aber wenn ich das lese fang ich einfach an zu träumen, hat meine stimmung für heute gerettet
    Habe kaum erfahrung im schreiben und würde mich extrem über kritik/kommentare zu meinen Gedichten freuen(in Düsteres zu finden)...

  6. #6
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    Liebe Feder,
    vom sprachlichen her , könnte man ev, das" im Glanze ihres Glaubens" etwas schräg hören. Die Wortmelodie ist in Ordnung aber du hast sehr viele weiche fließende "i" und "ie" benutzt da stösst sich das Ohr dann an Glanz und Glauben. Aber das stört mich eigentlich nicht wirklich, ist nur das einzige was mir aufgefallen ist.
    Liebe Grüße
    Babsi

  7. #7
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    Ich hab mal direkt die Verbesserung von Beissi genommen, die in zweierlei Hinsicht gut ist, näheres dazu dann in den Analyse. Das geixe hab ich mir sinnvollerweise erspart, will mal mehr aufs sprachliche eingehen.

    Die silberschatten träumen
    zum boden ihres seins
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    im nebel ihres scheins

    Gleich direkt der Einstieg ist sehr weich, das "Die" wird sehr sanft gesprochen, weil das "i" in "Silberschatten" ein langer Vokal ist, die zweite Silbe der V1 ist also lang und wird weich gesprochen. Der gewünschte sanfte Einstieg ist also da. Auch die Phonetik vermag mir zu gefallen, grade wegen den Schatten und träumen. Zudem hasst du durch das "die" eine korrekte Syntax ohne Auslassungen. Nach "Seins", übrigens nen Kommata.
    In V2 der Einstieg aufgrund des "z" etwas härter, dafür "Boden" wieder mit langer, weicher ersten Silbe.
    In V3 wieder ein "z", insgesamt auch durch das "ss" in "wissen" eine etwas stärkere, härtere Verszeile.
    V4 wieder sehr weich, grade wegen dem Anfang, wo weder "im" noch "Nebel" hart gesprochen werden. "Scheins" zwar härter als das "seins" worauf es sich reimt, kann man aber durchaus so lassen.


    verbinden sich mit liebe
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    Hier fasse ich mal V1/V2 zusammen, weil beide relativ ähnlich sind. Sanfter Anfang, auch die "s" Laute werden sanft gesprochen, teils sehr lang gesprochene Silben, die diese Sanftheit unterstützen.
    In V3 zwar mit Glanze ein härteres Wort, allerdings klingt es aufgrund der Alliteration in dieser Verszeile gut.
    V4 sowieso sehr schön, wegen dem tollen Neologismus.


    Hoffe ich konnte dir ein wenig helfen. Achso, Rechtschreibung und Zeichensetzung solltest nochmal durchgehen.

    Gruß,
    Flo
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  8. #8
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    Neologismus???Alliteration??? *grübel*

    ich danke euch allen schon mal wirklich super dolle für die viele hilfe. das bringt mich echt weiter. allerdings hab ich immer noch ein kleines problem mit dem "die" am anfang. silberschatten hat doch ein kurzes i oder spinn ich?? wie wird das denn unterschieden? siamesisch wär demnach ein langes i in der ersten silbe des wortes oder? sigrun oder sowas...da seh ich die länge im vokal, aber was meinst du da jetzt? bin etwas durcheinander
    lieben gruss an euch alle
    die rechtschreibung und (ausnahmsweise) die zeichensetzung setz ich natürlich gern noch nach für so viel hilfe
    würd das morgen gern reinstellen. in welche rubrik eigentlich?? natur?? *grien* da hab ich sonst erst eins
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  9. #9
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    Neologismus = Wortzusammensetzung, bzw. neues Wort, also bei dir: Sonnenspiegelteich

    Alliteration, Zwei nah beieinanderliegende Worte mit gleichem Anfangsbuchstaben, wo die erste Silbe betont wird. glanze ihres glaubens.

    Zu deiner weiteren Frage, Silber wird lang und betont auf der ersten Silbe gesprochen, fließt zudem sehr leicht über von "i" zu "l" beim Sprechen.
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  10. #10
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    ach so... mensch, worauf man alles achten muss
    dann ist die 3.zeile in der 2. strophe aber echt ganz schön hart oder?
    im truge ihres treibens
    wär doch dann irgendwie weicher oder?
    vom sinn her auch irgendwie noch schicker *find*

    fange an dieses kleine dingens zu lieben
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  11. #11
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    Gedichte

    hi, ich finde das unter aller sau wie du dich über andere Gedichte äusserst.Ich sag mal so dein Gedicht ist nun auch nicht das beste,was ich gelesen habe.Deswegen finde ich es ziehmlich traurig,das du dich so über andere Gedichte äussserst. Naja deine Sachte aber, beor du hier ein Gedichte rein stellst, werde erstmal ein bisschen Älter in deinem Kopf. Naja das wollt ich mal eben sagen. und ich finde es auch nicht schlimm sich über andere so äussern, selbst ich hab mich mal im Ton vergreifen, aber so wie du das geht nun garnicht. Ich finde es nicht ok das andere hier fertig gemacht werden, nur weil sie z.B nicht so gut in der Rechtschreibung sind oder jegliches andere. Das liegt wohl an ihren alter,mehr kann ich dazu nicht sagen.

    und wie du schon sagstes
    KEINE LIEBE GRÜßE

  12. #12
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    Hm, deine neue Idee gefällt mir bisher noch nicht wirklich gut. Beide Varianten sind möglich, klingen gut, wähl selber aus, was dir besser gefällt.
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  13. #13
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    Zitat Zitat von celina
    hi, ich finde das unter aller sau wie du dich über andere Gedichte äusserst.Ich sag mal so dein Gedicht ist nun auch nicht das beste,was ich gelesen habe.Deswegen finde ich es ziehmlich traurig,das du dich so über andere Gedichte äussserst. Naja deine Sachte aber, beor du hier ein Gedichte rein stellst, werde erstmal ein bisschen Älter in deinem Kopf. Naja das wollt ich mal eben sagen. und ich finde es auch nicht schlimm sich über andere so äussern, selbst ich hab mich mal im Ton vergreifen, aber so wie du das geht nun garnicht. Ich finde es nicht ok das andere hier fertig gemacht werden, nur weil sie z.B nicht so gut in der Rechtschreibung sind oder jegliches andere. Das liegt wohl an ihren alter,mehr kann ich dazu nicht sagen.

    und wie du schon sagstes
    KEINE LIEBE GRÜßE
    Pass mal auf, hier wurde zum einen nach Kritik gefragt, zum anderen schreibe ich, und auch die feder, immer sehr fundierte Kritik. Wir können uns es allemal erlauben ein wenig härter im Ton zu sein, wenn der Inhalt dabei nicht auf der Strecke bleibt. Das was ich bisher von dir gelesen habe sind billige Anschuldigungen welche absolut infantil rüberkommen. Kleiner Hinweis, leg dich auf sprachlicher Ebene nicht mit Leuten an, denen du alleine in der Artikulation schon unterlegen bist, dass es hier zudem auch auf fachlichem Gebiet mangelt, macht es nicht besser.

    P.S. freut mich, dass du wenigstens schonmal Goethe & Co. gelesen hast.
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  14. #14
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    ensimismado... das sind doch nur die verschiedenen identitäten von dennes ( grade mit seinem meisterwerk in liebe unterwegs )

    werde der celina *lol* dennoch mal ein paar nette worte widmen
    lesen kann schlau machen! ( mehr will ich dazu nicht sagen )

    ach ja, eins noch. deine meldung in meinem thread hier sehe ich als spam an, da sie nix mit dem thema zu tun hat. werd die löschung beantragen. danke fürs sinnlose mühe machen, da die worte die verschwinden werden nicht mal erhört wurden

    dir jedenfals einen lieben gruss
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  15. #15
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    Hallo Federchen

    Ja, ich war ganz schön lang weg... mein Pc war kaputt, meine Zeit knapp und die Ferien trieben mich fort vom net.

    Nun aber mal hier zu deinem kleinen feinen Gedichtlein... also mir gefiel es... das "die" zu beginn ebenso, mehr fällt mir spontan nicht ein.

    Einzig und allein wenns um die Interpretation geht komm ich ins stutzen.. in jedem fall ein sehr weiches Gedicht mit schönen Bildern. Tut mir leid, dass ich jetzt nicht mehr Zeit habe zum schreiben... vielleicht morgen wieder

    liebste Grüße

    PS. forenreif, es verlangt keine ausbesserung mehr
    "Zeit die wir uns nehmen, ist Zeit die uns etwas gibt" (Ernst Ferstl)

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    Vertont (NEU): Mit Tantchen auf Reise
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