Das öde Leben


Ich bin so unzufrieden,
so kann ich kaum noch lieben,
kann nichts mehr erreichen,
muss immer nur allem ausweichen.

Ich bin nicht erstaunt,
wie sehr man hier raunt,
über dieses Leben,
so ganz allein' und ohne jeglichen Segen.

Ich weiß es wird nie aufhören,
versuch' nicht es zu beschwören,
helfen tut es mitnichten,
vernebelt uns dann doch nur die Sichten.

Nun wein' ich vor mich hin,
es macht doch eh alles keinen Sinn,
man redet nur noch so daher,
jeder weiß, es gibt nichts, nein, rein gar nichts mehr...

Meine Augen ganz rot,
erkennend jede Not,
dieses Leben zerstört mich,
macht mich glücklich nun gar nich'.

Soll ein Leben nicht erfüllt sein?
Voller Erfolg und Liebe und auch so rein?
Mit viel Glück und auch Freude erfüllt?
In einen goldenen Schleier gehüllt?

Doch enthüllt man dieses Leben,
dann verfliegt dieser traumhafte Sommerregen,
alles wird mit einmal dunkel,
nie mehr sieht man einsten Funkel.

Ergreift doch endlich die Vernunft,
glaubt es, es gibt keine Zukunft,
das Leben ist nicht lebenswert,
deswegen macht auf der Stelle kehrt.