1. #1
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    Sehnsucht nach Licht

    Draussen ist die Nacht erwacht,
    spüre wie sie mich sanft anlacht.
    Schnell laufe ich zu ihr hin,
    sie umarmt mich so wie ich bin.

    Fühle mich geborgen in ihren Fängen,
    finde sie immer wieder in dunklen Gängen.
    Bei ihr bin ich in Sicherheit,
    kann ein wenig vergessen die Vergangenheit.

    Sie begleitet mich bis in den Schlaf,
    wo ich sie einst das erste Mal traf.
    Liess mich seither nie mehr allein,
    ist immer bei mir wenn ich wein.

    Träume davon mit ihr zu gehen,
    die Welt aus ihren Augen zu sehen.
    Doch gibt sie mir nie Licht,
    trübt immer weiter meine Sicht.

    Von meiner innren Unruhe angetrieben,
    will ich nun doch über sie siegen.
    Kann nun erkennen in weiter Ferne,
    all die schönen, hellen Sterne.

    Ich bin noch nicht so ganz zufrieden mit meinem Gedicht und freue mich über jeden Verbesserungsvorschlag und auch über jede diskussion =)
    piis out thoughtless
    Nimm das Leben hin wie es kommt und willst du es nicht mehr hinnehmen, so nimm dir das Leben!

  2. #2
    yaira Guest
    Hallo thoughtless,

    Mir sind spontan zwei größere Probleme bei dem Gedicht aufgefallen. Zum einen finde ich, dass der Paarreim sich zu beschwingt und auch etwas naiv lesen lässt. Er passt nicht besonders gut zum Inhalt.
    Das zweite ist der Lesefluss. Das gedicht holpert ein wenig vor sich hin. Ich ixe es mal schnell:

    Draussen ist die Nacht erwacht,
    spüre wie sie mich sanft anlacht.
    Schnell laufe ich zu ihr hin,
    sie umarmt mich so wie ich bin.
    XxXxXxX
    XxXxXxXx (der Vers lässt sich ganz schwer lesen)
    XxxXxxX
    XxXxXxxX (bei so vielen einsilbigen Wörtern und ohne festes Schema ist die Betonung beinahe willkürlich)

    Fühle mich geborgen in ihren Fängen,
    finde sie immer wieder in dunklen Gängen.
    Bei ihr bin ich in Sicherheit,
    kann ein wenig vergessen die Vergangenheit.
    XxXxXxxXxXx
    XxxXxXxxXxXx
    xXxXxXxX
    XxXxxXxXxXxX

    Sie begleitet mich bis in den Schlaf,
    wo ich sie einst das erste Mal traf.
    Liess mich seither nie mehr allein,
    ist immer bei mir wenn ich wein.
    XxXxXxXxX
    XxXxxXxxX
    XxXxXxxX
    xXxXxXxX

    Träume davon mit ihr zu gehen,
    die Welt aus ihren Augen zu sehen.
    Doch gibt sie mir nie Licht,
    trübt immer weiter meine Sicht.
    XxxXxXxXx
    xXxXxXxxXx
    xXxXxX
    XxxXxXxX

    Von meiner innren Unruhe angetrieben,
    will ich nun doch über sie siegen.
    Kann nun erkennen in weiter Ferne,
    all die schönen, hellen Sterne.
    xXxXxXxxXxXx
    XxxXXxxXx (hier komm ich nicht wirklich klar)
    XxxXxxXxXx
    XxXxXxXx

    Wie du siehst, ist das ziemlich Kraut un Rüben. Auch durch die vielen Füllwörter, die du verwendest.
    Auch verdrehst du den Satzbau an einigen Stellen, um einen Reim zu erhalten. Die Zeichensetzung müsste, glaube ich, auch noch einmal korrigiert werden.

    Leider hat mir dieses Gedicht zu viele (sprachliche) Schwachstellen.

    Viele Grüße
    yaira

  3. #3
    Registriert seit
    Mar 2005
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    hmm haste ganz recht, ich hab mich wohl mehr von meinen Gefühlen leiten lassen =) mit dem sprachlichen bin ich eben auch noch ganz feste am üben, aber vielen Dank für deine Hilfe, und ich werde bestimmt versuchen es zu überarbeiten =)
    Nimm das Leben hin wie es kommt und willst du es nicht mehr hinnehmen, so nimm dir das Leben!

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