Seite 1 von 3 123 Letzte
  1. #1
    Registriert seit
    Feb 2006
    Ort
    Duisburg
    Beiträge
    2.545

    Der Geruch der Bäume

    Der Geruch der Bäume


    Grünspan hat sich
    angesetzt an deinem
    kupfernen Herzen.
    Die Worte der Liebe
    sind schwach geworden
    und deine Zeichen
    verstehe ich nicht mehr.

    Bin alleine zu dir
    gekommen, damit ich
    Zeit und Ruhe habe
    deine Berührungen
    zu deuten.

    Dein Blick bleibt leer
    als ich deinen Namen
    sanft in den Raum spreche
    und dein Kopf ist gesenkt.
    Ich liebe dich,
    flüstere ich dir in das Ohr,
    ohne dass du es wahrnimmst.

    Dann stehst du auf,
    gehst ans Fenster und
    rufst nach unseren Kindern.
    Sie sollen zum Essen kommen.
    Aber sie wohnen schon
    Jahre nicht mehr bei dir.

    Ich nehme dich an die Hand
    und führe dich zum Speisesaal.
    Du weißt nicht warum.

    Aber als ich deine Hand
    in der meinen halte,
    ist es fast wie früher.
    Ich erdenke mir Vogelstimmen
    und den Wald durch den
    wir immer liefen.
    An jeder Lichtung küssten
    wir uns und schworen
    uns ewige Liebe.

    Riechst du die Bäume
    fragst du mich, während
    eine Träne sich langsam
    ihren Weg durch dein
    Gesicht sucht.

    Ja, sage ich,
    ich rieche sie,
    weil ich sie nur mit dir
    riechen kann.

    Dann ist dein Blick
    wieder starr und ausdruckslos.
    Vielleicht bist du schon
    vorgegangen und wirst
    irgendwo auf mich warten.
    Dort wo wir unsere Versprechen
    weiterleben können.
    Über den Tod hinaus.
    Geändert von Michael_Lüttke (24.10.2006 um 19:56 Uhr)

  2. #2
    Registriert seit
    Jan 2005
    Beiträge
    163
    Schön, aber wenn du mich fragst zu erzählerisch für ein Gedicht. Setz es doch in Prosa, würde ihm nichts nehmen, denk ich, eher im Gegenteil.

  3. #3
    Registriert seit
    May 2006
    Beiträge
    327
    ...mir fällt grad keine Begrüßung ein die mir gefällt also fange ich einfach an.

    Ich finde deinen Text eigendlich sehr rührend und schön..aber (fast) schon wieder zu schön. Teilweise bist ist mir das ganze zu direkt und zu wenig verpackt. VOn der Form her und dem Inhalt her ist es alles eigendlich kitschig, trotzdem gefällt es mir irgendwie ganz gut und ich habe es gerne gelesen.

    Vielleicht solltest du es einfach so lassen, trotzdem ich ein bisschen gemeckert habe.
    Liebe Grüße
    Luise

    In manchen Restaurants sind Schnecken ein Renner.

    wenn ich meinen namen hier lasse, steht da nur ein leeres wort, hinterlasse ich ein sterneNwort...erinnert ihr euch?

  4. #4
    Registriert seit
    Oct 2006
    Ort
    Frankfurt
    Beiträge
    196
    Traurig schön! Klingt nach Liebe, die auch über das langsame Verschwinden des anderen durch Demenz (?) hinaus währt.

    Der Anfang beginnt für mich mit dem schönsten Bild:

    Grünspan hat sich
    angesetzt an deinem
    kupfernen Herzen.

    Aber auch die Verbindung einer Person mit einem Geruch, eben dem Geruch der Bäume - gefällt!

    Ein "ungewöhnliches" Thema, das da liebvoll umgesetzt wurde. Zart erschienen mir die Worte für eine so starke Liebe, berührend fand ich es zu lesen.


    Lieben Gruß
    sora

  5. #5
    Registriert seit
    Feb 2006
    Ort
    Aachen
    Beiträge
    147
    hm...

    also ich stimme ueberein das der anfang echt gut ist.
    doch die darauf folgenden zeilen ermatten in der langatmigkeit. erzaehlerisch gut umgesezt, sicher, aber doch zu gleich. nach der haelfte des gedichtes, hat sich, das sehr gut gemalte, bild schon selbst in meinem kopf verwirklicht und es kam noch wenig neues (aussnahme ist natuerlich der schkuss >) ).
    ich glaube das genie dieses textes wuerde in der kuerzung besser werden.

    wuerdest du das hinkriegen wuerde mich der text wirklich uberzeugen!

    gruss aus den staaten
    "Die groessten Kritiker der Elche,
    waren frueher selber welche!"
    -F. W. Bernstein

  6. #6
    Registriert seit
    Feb 2006
    Ort
    Duisburg
    Beiträge
    2.545
    danke für die vielen verstehenden kommentare.
    es ist für mich ein sehr wichtiger text, da ich die demenz meines großvaters miterleben musste.
    wir haben ihn immer geliebt, aber es war sehr schwierig den alltag zu gestalten.

    der text ist für mich der beste, den ich in den letzten monaten geschrieben habe.
    danke, darum, für die aufmerksamkeit

    michael

  7. #7
    Falderwald Guest
    Hallo Michael Lüttke,

    das ist ein wahrlich berührender Text, aus der Sicht eines liebenden Menschen, dessen Partner an einer schrecklichen Krankheit laboriert.
    Tiefsinnig und sehr gefühlvoll beschreibst du diese Lage, die viel Verständnis und eine tiefe Liebe vorraussetzt.
    Du verwendest hier sehr schöne Bilder um die Situation sowohl des "Lyrischen Ich's", wie auch des "Lyrischen Du's" zu schildern.
    Auch an der Länge des Textes habe ich nichts auszusetzen, im Gegenteil, je öfter ich ihn lese, desto tiefer kann ich in diese traurige, aber dennoch berührende oder sogar rührige Beziehung eindringen und finde es fast schon schade, daß er dann doch schon zu Ende ist.

    Eigentlich kann ich keine Strophe besonders hervorheben, und wenn, dann wären es diese:
    Aber als ich deine Hand
    in der meinen halte,
    ist es fast wie früher.
    Ich erdenke mir Vogelstimmen
    und den Wald durch den
    wir immer liefen.
    An jeder Lichtung küssten
    wir uns und schworen
    uns ewige Liebe.

    Riechst du die Bäume
    fragst du mich, während
    eine Träne sich langsam
    ihren Weg durch dein
    Gesicht sucht.
    Dies ist meines Erachtens das schönste Bild, doch auch die letzte Strophe...
    Dann ist dein Blick
    wieder starr und ausdruckslos.
    Vielleicht bist du schon
    vorgegangen und wirst
    irgendwo auf mich warten.
    Dort wo wir unsere Versprechen
    weiterleben können.
    Über den Tod hinaus.
    ...konnte mich voll überzeugen, da hier die tief empfundene Liebe des LI's noch einmal explizit zum Ausdruck kommt.

    Nun bin auch ich allerdings der Meinung, daß du hier ein wenig in den erzählenden Stil abrutscht und daher nicht ganz die Ansprüche an ein Gedicht erfüllst.

    Allerdings sage ich dir ganz überzeugt, daß dies meinem Lesevergnügen und den damit erzeugten Emotionen eigentlich keinen Abbruch tut.
    Deshalb möchte ich hier auch ein ganz ehrliches Lob aussprechen, weil dieser Text auf mich nachwirkt und das sollte er ja wohl auch erreichen.

    Gerne gelesen, gerne kommentiert.


    Liebe Grüße

    Bis bald

    Falderwald





    .

  8. #8
    zuckerschnäuzchen ist offline DroElfteEdeLyrikProstiStuTante
    Registriert seit
    Oct 2004
    Ort
    Haus auf halbinsel,irgendwo
    Beiträge
    1.638
    hallo, ich bin überrascht im positiven sinne
    ein einzelnes gedicht welches sich aus hunderten hervor hebt, das nenne ich lyrik im prosaischen sinn

    eine verdichtete geschichte, ein roter faden, sinnvolle zusammenhänge, ausdrucksstarke und nachhallende bilder, einfühlendes gesamtbild

    an der länge könnte man arbeiten denn weniger ist oft mehr
    es gibt in deinem text mitunter strophen welche für die voranschreitende geschichte weniger aussage haben, diese könnte man entweder weglassen oder aber interessanter gestalten

    du hast das bild der treuen und liebevollen umsorgung bis in den tod wunderbar geschildert und wiedergegeben
    die demenz des lyr.du war spürbar und sichtbar
    eine rührende momentaufnahme, von der ich behaupten kann sie gerne gelesen zu haben

    warum nicht gleich so wenn du selbst sagst das es doch dein bestes werk ist?
    glg pringles


    Grünspan hat sich
    angesetzt an deinem
    kupfernen Herzen.
    Die Worte der Liebe
    sind schwach geworden
    und deine Zeichen
    verstehe ich nicht mehr.

    (ein medaillon das lange nicht geöffnet wurde, gutes bild der vergesslichkeit, welches sogar kraftlosigkeit des lyr.du aufweist...man kann nicht mal mehr die liebesschwüre auf ihm lesen, so verblasst sind sie...scheinbar der ehemann der seine demente altersschwache frau besucht)

    Bin alleine zu dir
    gekommen, damit ich
    Zeit und Ruhe habe
    deine Berührungen
    zu interpretieren.

    (man nimmt sich zeit und will den anderen neu kennenlernen, eine entfremdung wird im bild des interpretierens deutlich)

    Dein Blick bleibt leer
    als ich deinen Namen
    sanft in den Raum spreche
    und dein Kopf ist gesenkt.
    Ich liebe dich,
    flüstere ich dir in das Ohr,
    ohne das du es wahrnimmst.

    (eine sehr verletzende situation, vergessen werden und nicht beachtet von einem menschen der einem sehr viel bedeutet, meine oma ist auch dement und immer wenn ich sie begrüße sagt sie zu mir: "hallo, sie sind aber früh heute,möchten sie einen kaffee? mein mann macht gerade einen, wo steckt der bloß wieder?" meißtens ist es auch das letzte was sie dann sagt, denn an mehr erinnert sie sich nicht, es ist zu nah an der gegenwart, die gewohnheiten streift sie dennoch nicht ab, sie hat egal für wen, immer bonbons da)

    Dann stehst du auf,
    gehst ans Fenster und
    rufst nach unseren Kindern.
    Sie sollen zum Essen kommen.
    Aber sie wohnen schon
    Jahre nicht mehr hier.

    (ja, die gewohnheit wird deutlich, die kinder wurden wohl damals zum essen gerufen, man ist gefangen in der eigenen erinnerung, das heißt auch das man schlechtes wieder und wieder erlebt...meine andere oma war auch dement und lebte war im 2. weltkrieg dabei, du kannst dir vermutlich denken was das heißt)

    Ich nehme dich an die Hand
    und führe dich zum Speisesaal.
    Du weißt nicht warum.

    (was soll das, was machst du, lass mich los,mama ich will zu meiner mama...vielleicht sie'zt sie ihren eigentlichen partner sogar oder beschimpft ihn)

    Aber als ich deine Hand
    in der meinen halte,
    ist es fast wie früher.
    Ich erdenke mir Vogelstimmen
    und den Wald durch den
    wir immer liefen.
    An jeder Lichtung küssten
    wir uns und schworen
    uns ewige Liebe.


    (eine phase der beruhigung tritt ein, lyr.ich erinnert sich an alte zeiten, als hätte sich nichts verändert, man nimmt sogar situationen von damals war)

    Riechst du die Bäume
    fragst du mich, während
    eine Träne sich langsam
    ihren Weg durch dein
    Gesicht sucht.

    (lyr.du erinnert sich auch, ein moment der klarheit, ein moment der hoffnung, ein moment der trauer, denn wie schnell vergeht dieser moment, selbst lyr.du *seiner geliebten frau* wird es kurzzeitig bewusst, sie erinnert sich und weint)

    Ja, sage ich,
    ich rieche sie,
    weil ich sie nur mit dir
    riechen kann.


    (hier wird das glück und die hoffnung erneut dargestellt)

    Dann ist dein Blick
    wieder starr und ausdruckslos.
    Vielleicht bist du schon
    vor gegangen und wirst
    irgendwo auf mich warten.
    Dort wo wir unsere Versprechen
    weiterleben können.
    Über den Tod hinaus.

    eines der schönsten liebesgeständnisse, ein versprechen das den tod überdauert, ein hoffen auf ein wiedersehen, ein bereit sein für ein lebe wohl
    unterbewusst hat sich der mann so eben von seiner frau verabschiedet und lässt sie los, in der hoffnung das sie auf ihn warten möge


    Ich liebe dich.
    (überflüssig meiner meinung nach)

    hat zwar aussage aber für mich könnte das in rot auch ebenso gut weichen oder komprimiert werden um das bild der hilflosigkeit des lyr.ich noch zu verstärken

    das doppelte "ich liebe dich" nimmt sich gegenseitig die aussagekraft durch sein erscheinen, du solltsest dir vielleicht überlegen eines davon zu streichen
    pringles

    klasse, es spricht für sich und gibt
    vielleicht mag es daran liegen das ich selber in der situation bin und war, aber gerade das hat mich sehr bewegt
    gerne gelesen und gerne kommentiert
    Geändert von zuckerschnäuzchen (23.10.2006 um 20:12 Uhr)
    Oh,was das Verzeichnerisches?

    Für angehende Dichter und Kritiker Erste Schritte von Levampyre

  9. #9
    Registriert seit
    Feb 2006
    Ort
    Duisburg
    Beiträge
    2.545
    Lieben dank für diese fantastischen kommentare.
    der text bedeutet mir, wie ich schon erwähnt habe sehr viel.
    auch ich hatte im leben die begegnung mit der demenz meines großvaters.

    ich brauche da sicher nicht viel zu schreiben, denn jeder, der damit gelebt hat weiss wovon ich rede.

    darum freuen mich die kommentare und ich verspüre beim lesen eine gewisse art der seelenverwandschft.
    danke
    michael

  10. #10
    Registriert seit
    Sep 2006
    Ort
    Hilden, NRW
    Beiträge
    6.028
    Hallo, Michael,
    ganz wie Falderwald habe ich nachempfinden können. Die Melancholie, die sich für mein Empfinden sachte ins Gemüt schleicht, hast Du durch Worte verursacht, die Du sicher gewählt hast. Genug des Lobes, jetzt geht es -über die Anmerkungen Falderwalds, denen ich weitestgehend zustimme - hinaus. Störend wirkt im Vers "... deine Berührungen zu interpretieren" das Fremdwort. Ich habe nichts gegen Fremdwörter an der richtigen Stelle, aber das hört sich hier zu sachlich/sezierend/zielgerichtet an. Lass Dir mal was anderes einfallen. Der Vers "erdenke mir Vogelstimmen..." verstört mein Empfinden ein bisschen. Ich hielte für besser "... ersinnt mir ...". Das Denken ist ja so eine rationale Angelegenheit, aber hier lässt Du doch Empfindungen los, und die sind doch eine sinnliche Angelegenheit. Irgendwo habe ich noch einen dass/das-Fehler entdeckt. "... ohne dass ...". Richtig betrachtet habe ich gar keine Kritik geschrieben, sondern nur zwei Vorschläge gemacht.
    Beste Grüße! heinzi

  11. #11
    Registriert seit
    Jan 2006
    Ort
    Eltville am Rhein
    Beiträge
    5.251

    Hallo Michael

    nicht nur die Tatsache, dass auch mich dieses wirklich sehr schöne und wunderbar einfühlsam geschriebene Gedicht begeistern konnte, hat mich dazu bewogen, dich ab sofort wieder -wie in alten Tagen- mit meinen Besuchen und Kommentaren zu "beehren", sondern vor allem auch deine einsichtige Haltung "Im-na-du-weißt-schon-Faden", wo du nach einem längeren Disput -vornehmlich mit pringles und Falderwald geführt- nun endlich zu verstehen beginnst, warum sich so viele alte Bekannte von dir zwischenzeitlich peut á peut zurückgezogen haben.
    Bei allem Respekt vor deiner privaten Person, die mit der Sache allerdings schon zu tun hat, denn schließlich steckst du ja leibhaftig hinter all deinen (zumeist äußerst fragwürdigen) lyrischen Ichs, empfand nicht nur ich den Inhalt vieler deiner im sexistischen Sinne stark überzogenen Werke als indiskutabel, vor allem vor dem Hintergrund, der dir ja schon häufiger vorgeworfen wurde, dass du eben keine Rücksicht auf die Masse der minderjährigen Teenies hier im Forum genommen hast, die offensichtlich die Mehrheit an Usern stellen und die somit noch unter das Jugendschutzgesetz fallen. Aber genau diese deine verbohrte Dickköpfigkeit war es, die (leider) unzweideutig uns alle erkennen ließ, warum du deine Prioritäten weiterhin so gesetzt hast. Natürlich, um dir damit den Zustrom an vornehmlich voyeuristisch motivierten Usern zu sichern, bzw. um die Beitrags- und Klickrekordzahlen weiterhin einheimsen und genießen zu können.

    Ich kann nur hoffen, dass du endlich wirklich verstanden hast, welches Hauptproblem wir, die wir uns untereinander gut genug kennen, um uns auch über solche Dinge per PN auszutauschen, mit dir hatten. Neid spielte dabei garantiert nicht die geringste Rolle, das darf ich dir verbindlich versichern.

    Auf deinen -bestenfalls als unsinnige Farce zu bezeichnenden- "Verschmollten-fast-Abschiedsfaden" von neulich, will ich an dieser Stelle nun nicht mehr eingehen, denn dafür hast du ja wohl schon genügend (berechtigte) Prügel einstecken müssen. Aber vieleicht noch dies: Versuch doch dein zweifellos vorhandenes Talent endlich mal in Bahnen zu lenken, die dir schon so häufig gerade auch von pringles vorskizziert wurden, denn wir wissen ja, dass du es kannst, nur fehlen eben noch die Beweise, dass du ehrlich an einer Weiterentwicklung deines dichterrischen Könnens interessiert bist.

    In diesem Sinne, sei mir erneut gegrüßt, und verstehe diesen Kommentar bitte als das, was er sein will, eine Handreichung mit "Schwamm-drüber-Effekt"...

    Liebe Grüße
    crux

  12. #12
    Registriert seit
    Apr 2006
    Ort
    Göttingen
    Beiträge
    3.572
    Ich seh mich genötigt hier auch zu antworten, vor allem um meine Kritik zu revidieren. Dieses Gedicht gefällt mir, grade nach mehrmaligem Lesen durchaus sehr gut. Zwar teilweise sehr prosalastig, aber du verdichtest, du zeichnest wunderschöne Bilder. Nutzt nicht altbackene und plakative Metaphern. Ich sags mal so, du überzeugst mich mit dem Werk. Und sollte ich weiter so etwas von dir zu lesen bekommen, dann kommentier ich auch gerne ausführlicher und regelmäßiger.

    Auf jedenfall gerne gelesen.
    Flo
    Neustes Werk aus meiner Feder:
    Liebe und Romantik - Schlaflied (für L.), Ein Leiserwerden, ohne Titel
    Verzweiflung schreit nicht, Verzweiflung schweigt.

    Die Melancholie des Seins - Fortsetzungsgeschichte
    Die Melancholie des Seins - Gesammelte Werke

  13. #13
    Registriert seit
    Feb 2006
    Ort
    Duisburg
    Beiträge
    2.545
    hallo,
    bevor ich auf den text eingehe, möchte ich meiner freude ausdruck verleihen, wie schön es (doch) ist, euch hier wieder zu lesen.
    es ist eindeutig schon was anderes, die alten wegbegleiter crux, pringles, falderwald, ensimismado und andere zu treffen.
    wenn ich ehrlich bin, haben mir euere kommentare auch wirklich gefehlt.
    ihr ward es die mich damals so freundlich aufgenommen habt, ihr ward es, die ich ignoriert habe und ihr seid es, die mir großzügig die hand reichen.
    dafür ehrlichen und großen respekt.
    natürlich werde ich nicht so dumm sein, dieses angebot auszuschlagen oder nochmal zu riskieren.
    soviel nochmal abschliessend dazu.

    zum eigentlichen text:
    eigentlich dachte ich beim schreiben schon ,dass der abschliessende satz "Ich liebe Dich" überflüssig ist, konnte mich aber schwer von ihm trennen, weil ich immer wieder meinte er stelle das resumee des textes dar.
    aber letztendlich hat pringles recht, wenn man zu oft das wort liebe in einem liebesgedicht schreibt, wirkt das wort hinterher wie eine rechtfertigung und man unterstellt dem text, das er nicht genügend intensität hätte das von selbst darzustellen.

    also streiche ich den letzten satz.

    ansonsten möchte ich mich auch für die hinweise auf die rechtschreibung bedanken, kann wohl meinen alten fehler nicht abstellen zu schnell zu schreiben.
    werde daran arbeiten.

    ansonsten verbleibe ich mit einem guten gefühl die alten freunde wieder gelesen zu haben.


    michael

    die kritiken zu meinem text freuen mich sehr.

  14. #14
    Registriert seit
    Sep 2006
    Ort
    Hilden, NRW
    Beiträge
    6.028
    Hallo, Michael,
    nach nochmaligen Durchlesen ist mir noch etwas aufgefallen: "Aber sie wohnen schon Jahre nicht mehr hier" . Die Person ist offenbar in einem Pflegeheim, da heben die Kinder nie gewohnt. Vielleicht denkst Du mal darüber nach. "Aber sie wohnen doch gar nicht hier" wäre eine Lösung.
    Gruß!
    heinzi

  15. #15
    Registriert seit
    Feb 2006
    Ort
    Duisburg
    Beiträge
    2.545
    ja genau, das war ein echter logik fehler.

    fand die alternative von pringles am besten und habe sie einigermaßen übernommen.
    macht echt mehr sinn jetzt.

    merci.

    michael

Seite 1 von 3 123 Letzte

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Organischer Geruch
    Von nathschlaeger im Forum Erotik
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 15.12.2007, 09:49
  2. Der Geruch des Geldes
    Von Woitek im Forum Diverse
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 08.09.2006, 18:54
  3. Geruch von Sex
    Von mondscheinwesen im Forum Erotik
    Antworten: 21
    Letzter Beitrag: 11.02.2006, 13:07
  4. Geruch
    Von Mogli1 im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 07.06.2005, 09:27
  5. GERUCH
    Von FREUDE im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 17.05.2004, 16:57

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden