trauben der leidenschaft durfte ich naschen
früchte der tugend in mir aufsaugen
beeren der verlockung pflücken

sehnsucht entfacht
ein labyrinth der gefühle mich umgarnt
mit dem wissen was ich nicht hätte wissen wollen,
nicht wissen sollen
kann nicht träumender realist sein
wie gern wär ich es

schmach und pein micht berührt
sollt ich nicht genießen
dankbar für das empfangene sein
wie gern würde ich

wollust und gier mich übermannt
wie blind doch macht der primitive trieb
welche stärke, welch bewunderung, welchen glanz der reinheit
hätt ich gern

holpersteine in meinem traum
schwarze löcher im paradies

Wo bist du
wenn kalte abende mein herz erfrieren lassen
traurigkeit meine seele stiehlt
einsamkeit mir mein licht löscht
keine träne mehr entrinnen kann

zuviel gedacht, geglaubt, gehofft

die schwärmerei sich aufgelöst in

Freiheit, Lebendigkeit, Atmen
Das bin Ich!