Es schneit
Leichte Flocken fallen
Herab vom Berg
Herab vom Wald
Von der Krone
Die regiert
Tanzen so schön zu den Klängen des Windes
Der Himmel ist düster
Es schneit noch mehr
Der König wird krank
Die Bäume versterben
Rote Quellen sprudeln
Das Wasser plätschert vor sich hin
Fließt Frei
Der Berg stöhnt und beginnt zu singen:

„Es war einmal ne Rose
Die blühte sanft und sacht
Der Herbst kam angeflogen
Hat ein Feuerchen entfacht
Gerad so überlebend
blüht sie wieder auf
Doch ein rotes Flüsschen
Macht sich nen Spaß daraus
Er strömt über das Blümchen
Reist es einfach fort
Nun ist es doch geschehen
Es starb am Eigenmord“


Die Königin verstirbt
Reist fort – für immer
Die Felsen beginnen zu wanken
Wissen nicht mehr
Um den Sinn
Prökeln
Der Berg wird rot
Die Wanderer winken ab
Der Steinbock nimmt reis aus
Der König stirbt
Die Krone fällt
Und der Berg erstarrt