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Thema: Muschis

  1. #1
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    Muschis

    Muschis

    Auf meinem Weg
    in die Einsamkeit habe
    ich viele von Ihnen
    kennngelernt.
    Viele versteckten sich keusch
    hinter edel gewebten Stoffen,
    oder waren gut
    geschützt hinter
    deutschem Doppelripp.
    Andere führten
    ein freies Leben
    unter luftigen Röcken.

    Manche sahen aus
    wie alte bärtige Seeräuber,
    wie Hippies oder
    Protestsänger der
    siebziger Jahre.
    Einige filigran,
    mit einem Iro aus Gold.

    Ich lernte mal eine kennen,
    die war ganz nackt.
    Ich fragte nur ob sie
    nicht friert.
    Ich zog Ihr ein paar Locken
    von mir an und wir lachten lange.

    Aber alle haben sich die
    Zeit genommen einige
    Stunden mit mir zu verbringen.
    Meistens war es
    feucht-fröhlich und
    wir hatten eine
    Menge Spass.

    Wir redeten nie viel.
    Dafür waren wir uns zu nah.

  2. #2
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    Hi michael, alles klar, aber von wem redest du hier eigentlich?!

    Nein ich finds lustig, du musst ein interessanter mensch sein, wenn du schon so viele bekanntschaften gemacht hast!

    Gutes gedicht, sag bescheid, wenn ich den inhalt etwas erläutern soll

    lg C>K
    Der Boden unter meinen Füßen bewegt sich wie Treibsand;
    Aus keiner Ecke leuchtet mir mehr ein Licht.
    Ich muss den Sand der Zeit aus meinen Augen reiben.
    von Dornenrose in "Schwarzes Licht"

  3. #3
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    kannst du den inhalt deuten,
    naja, ich meine gibt es menschen die den inhalt deuten können?

    ja die gibt es wohl: willkommen im club und
    danke für die nette kritik.


    ps.: habe echt viele kennengelernt, ist noch nichtmal ne lüge.

    michael

  4. #4
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    Man solnage du nicht anfängst zu reimen solltest du für deine "Sätzlein" eine andere Rubrik suchen...
    Ich werde nicht näher drauf eingehen was du da kreirt hast. Das ist doch einleuchtend.
    Nur mal eine Frage an dich: Welchen Wert hat dieses Gekritzel für dich?

    PS: Und dann prallt man als erwachsener Mann, dessen Nudel kurz davor ist den Geist aufzugeben, mit all den Frauen die man in seinem Leben hatte.

    Oh mein Gott in welche Richtung entwickelt sich die Welt. Ich scheine nicht mitzukommen.

  5. #5
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    Ein "typischer Lüttke"
    Den einen mag es gefallen, den anderen missfallen.
    Auch wenn du immer wieder einige Grenzen überschreitest, verstehst du es doch jedes mal, es auf eine humorvolle und sarkastische Weise zu tun, was mich wiederum zu denen bringt, den es gefällt.
    Gern gelesen, gern gelacht, gern gegrübelt.
    "Wir sprechen von den Gesetzen des Krieges -
    als ob der Krieg nicht die Zerstoerung aller Gesetze waere."
    Sadi Carnot

  6. #6
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    wird wohl für immer so bleiben, das man mich mag oder nicht.
    die einen erzählen mir immer wieder, wie einfach oder ordinär, wie einfaltslos
    oder pubertär ich bin.

    aber ich weiss, das meine thematik interessiert. viele verstecken sich immer hinter ihrem pseudoromatischem geschreibe, und hätten gerne das erlebt was ich erleben durfte.

    da bin ich nicht eitel oder eingebildet mit "meiner alten nudel", sondern da erzähle ich einfach nur geschichten.

    also ich habe gerne mit all den frauen die nächte verbracht.
    denke die meisten hätten gerne auch was zu schreiben über das leben,
    aber was soll man schon schreiben, wenn wenig passiert ist.

    michael

  7. #7
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    Ob nun eingebildet oder nicht, du erregst mit deinen Werken Aufmerksamkeit im guten wie im schlechten Sinne, was aber jeder sehen kann wie er will

    Wie gesagt, nicht jedem gefällts, aber so gut wie jeder liest es aus Neugier was auch schon sehr viel Wert ist
    "Wir sprechen von den Gesetzen des Krieges -
    als ob der Krieg nicht die Zerstoerung aller Gesetze waere."
    Sadi Carnot

  8. #8
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    Hallo Michael.

    Ich schließe mich dem, (nach eigenen Angaben! er macht einen ganz vernünftigen Eindruck ) verwirrten jungen Mann von oben leider an, Michael. Ich scheine trotz meines jugendlichen Alters auch nicht mitzukommen, mit der Welt, jedenfalls nicht mit der, wie du sie beschreibst/siehst. Und wenn man(n) über Doppelripphöschen und enthaarte Intimzonen schreibt, braucht man(n) nicht unbedingt zu erwähnen, wie viele dieser Körperareale er persönlich kennen gelernt hat, ich glaube, das interessiert die Allgemeinheit nicht besonders.

    Verstehe mich nicht falsch, viele deiner Gedichte finde ich im Ansatz interessant, aber ich lese sie immer weniger. Sie weisen ein immer gleichlaufendes inhaltliches Schema auf, das wirkt mit der Zeit einschläfernd. Ich weiß, eine Anfängerin wie ich hat kein Recht, Tipps auszuteilen, aber vielleicht solltest du doch nicht sooo viele Gedichte am laufenden Band produzieren, sondern ein paar Wenige, richtig Gute?

    Sind wir aber abschließend einfach alle miteinander froh, dass du so viele Frauen beglückt hast und daher zu so inspirierten Gedichten fähig bist, die wir aufgrund mangelnder Erfahrung nie schreiben könnten. Sorry, aber so ein Machorumgeprahle kann ich echt nicht ausstehen und dann noch die „ihr-seid-doch-nur-eifersüchtig“-Nummer...

    Trotzdem einen netten Gruß, Kari

  9. #9
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    Hallo,

    ich find man darf das ruhig schmunzeliger angehen. Also das sind lustige Bilder. Punkt! Erotik ist kein bierernstes Geschäft...find ich halt! Und ist doch schön wie verschieden wir sind! Ich trenn auch gerne zwischen Autor und Lyrischem Ich...bestimmt sind da Verbindungen und sie sind nicht unabhängig von einander zu denken...aber geht es nicht ab nem gewissen Punkt weniger um die Erfahrung des Autors als um das Spiel mit Worten, Sinn und Bildern? Wieviele Muschis wer auch immer hatte, ist nicht das Thema!

    Mein Kommentar also, lustige und nachdenkliche Sache und gern gelesen! Zu dem will ich auf Passagen verweisen, die wie schon erwähnt auch ne tiefere, ernstere Seite anspielen: "Auf meinem Weg in die Einsamkeit habe..." und "Wir redeten nie viel. Dafür waren wir uns zu nah."...also ich glaub das geht über platte Prahlerei hinaus!

    Lieben Gruß
    sora
    Geändert von sora (21.10.2006 um 21:33 Uhr)

  10. #10
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    An meinen Engel Michael.

    In
    tiefen Seufzern
    denke ich
    nur an Dich
    - Michael.
    Dich und Deine

    Muschis.

    Ich
    wäre
    liebend
    gerne
    eine von
    den
    von
    Dir rund, dumm, glücklich und wasserdicht gefickten

    Muschis.

    Ach,
    würde doch Dein
    Michael
    meine
    Lippen
    berühren
    und
    bis
    in
    mein
    innerstes
    vordringen!
    JAAAAAAA!


    Tiefer,

    Michael,

    tiefer.

    Sankt Michael
    reite
    mich,
    stoße mich,
    verführe
    mich,
    lass Deinen
    Stab
    leuchten
    in
    den
    dunkelsten
    Nächten
    meiner
    Begierde.

    Verführe
    mich
    in
    den
    Wahnsinn d
    es Sexus.
    Ma
    ch aus dei
    nen Klötz
    en Stei
    ne. Ich we
    iß D
    u k
    an
    nst e
    s.

    Ve
    rges
    s
    all
    e
    a
    nd
    ere
    n
    Mu
    sch
    is
    ausse
    r
    meiner.
    B
    itte.

  11. #11
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    @Plumperquatsch: Ach du meine Güte
    Empfinde ich das nur als bitterböse oder soll es das auch sein?

    Lg, kari

  12. #12
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    Plumperquatsch, so gefällt mir dein Gedicht. Eine Prise Selbstironie, der Durchbruch am Schluss durch die Auflösung der Silben. Wär schön, wenn du "vergiss" in 3. Strophe schreiben könntest.
    Noch eine Frage: wie geht "wasserdicht" ficken?

    Dea

  13. #13
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    @dea
    Danke, daß Dir mein Gedicht gefällt.)))
    Aber ich fand
    rgis
    nicht meinem lyrischen Erguss und meiner Liebe dem Dichter gegenüber entsprechend genug.
    Und wasserdicht ficken, ja da frag doch mal den Chef-Stöpseler Lüttke persönlich.
    @s.Kari Bitterböse? Kari, Kari zweifle nicht an meiner Liebe zur Kunst des Künstlers. Ich bin hin und weg, lauf förmlich aus....

  14. #14
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    mir gefällt plumperquatschs gedicht auch besser. auch wenns plumper quatsch ist.
    gruass lepi
    .
    .
    "Vielleicht fing ich an zu dichten, weil ich arm war und einer Nebenbeschäftigung bedurfte, damit ich mich reicher fühlte." ROBERT WALSER

  15. #15
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    @Leporello
    Dank, daß Dir mein Gedicht gefällt.

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