Hallo! Wollt euch mal fragen ob die Geschichte überhaupt genug hergibt, und was ich dran verbessern könnte, und wie? Hoff mal ihr könnt mir helfen! Es ist vielleicht erst das erste Kapitel, aber trotzdem!


Die Geschichte eines Engels

"Engel sind nur, sie leben nicht. Man kann sie nicht sehen, wenn sie es wollen! Ein Engel ist wohl das schönste was ein Mensch je sehen könnte! Wenn du je einen siehst, so weißt du dass du einer der glücklichsten Menschen sein musst den es gibt!" Dies waren die letzten Worte meines Vaters, die mir noch in den Ohren klagen, selbst oder besonders an seiner Beerdigung. *Engel, tzh... mein Gott, in einer Traumwelt lebte er, wo er jetzt ist wird er wohl erkennen dass er eine Lüge geglaubt hatte! Alter seniler Mann!-------------Er wird erkennen dass er seinen mit in den Tod genommen hat, er starb im Glauben daran dass er nun lebe! Er starb mit einem Lächeln!* Ich begrub meine innerlichen Stimmen, manchmal verwirrten sie mich einfach zu sehr......
"Greg, es tut mir so Leid" Mutter nahm meine Hand, ihr Gesicht war von Falten gekennzeichnet. *Wie erbärmlich sie doch ist, wie sehr doch schon ihre Haut einem zerknitterten Blatt Papier ähnelte, sie hätte dazugehört zu meinen Vater, hinzu in den Sarg* Mutter erschrak und nahm ihre Hand von meiner, *Kann sie meine Gedanken lesen??? oder habe ich das eben laut gesagt??? ------ Nein hast du nicht, sei still, schau nicht so ängstlich, sie kann uns nicht reden hören* Tatsächlich, ein ohrenbetäubender Donner schallte durch den Himmel. " Also würde dein Vater uns etwas sagen wollen" Mit einem Ruck sprang ich hoch,dies geschah wohl zu energisch, da mein Stuhl kippte. Meine Mutter starrte mich entsetzt an "Greg? Was hast du?" *Hast du das Gehört was sie sagte?? hast du es gehört?* Mir kamen Tränen, ich versuchte sie noch zu unterdrücken doch es hatte keinen Sinn, es war einfach zu viel. Die Welt schwamm und sah nun aus wie ein wässriges Spiegel, ich torkelte neben den anderen Stühlen wollte hinaus, schaffte es auch, jedoch stieß ich mit den Fuß gegen die Vase mit den Blumen. Diese flog tief in das Grab und zerbrach am Sarg, dieser Klang kam mir so bekannt vor, nur kannte ich es nicht aus der äußeren Welt sondern in meinen Inneren, von meinem Herzen! Er starrte noch einmal zurück, sah meine Mutter, wie sie sich die Hand vor das Gesicht hielt. Ihre Lippen formten einen Satz der mir wohl bekannt war: "Welch eine Schande"

Ich lief und lief, bis mir ein Wald entgegen kam, es war schon dunkel, also blieb ich stehen *Kehre um, gehe zu deiner Mutter, es gibt Essen* Ich wischte mir die Tränen aus den Augen und machte mich auf den Weg zurück zum Friedhof. Das Auto war bereits weg, also musste ich wohl zu Fuß nach Hause gehen, der Himmel war zwar zuvor schon schwarz, doch nun wurde es wirklich düster, als ich die Hauptstraße betrat. Die Straßenlaternen fingen an zu leuchten, und ich starrte eine von ihnen an,* wie wunderschön sie doch brannte, wie sie die Dunkelheit doch vertriebt... Vater sagte immer wenn es nur ein Licht in dir gibt, so genügt es um all das Dunkle in dir zu vertreiben und dir Mut zu machen-------- Hör auf von dem alten Knacker zu reden, was willst du denn, hat er dir je mit seinen Sprüchen geholfen? Wer war denn da als du Hilfe brauchtest, er oder ich?* ich nahm den Blick von der Laterne und wollte gerade weiter gehen, da sah ich Susann. "Was machst du da?" sie blickte mich mit ihren blauen Augen an als ob ich nicht von dieser Erde wäre, in den Händen hielt sie wie so oft ein Buch von der Schule, auf dem Umschlag waren Buchstaben. "Ich hab mir die Laterne angeschaut" Susann hob die Augenbrauen, ihr entfuhr ein kleines Flüstern, bevor sie die Hand vor dem Mund hielt, doch es war schon zu spät, ich hatte gut verstanden was sie sagte, wohl eins meiner einzigsten Spezialitäten, Lippenlesen! "wieso nennst du mich so?" fragte ich, ""was meinst du?"fragte sie unschuldig zurück "du hast mich Freak genannt" Susann blickte zu Boden *War ich ihr peinlich? Hätte ich das eben nicht sagen dürfen?* "Es... tut mir Leid" sagte ich. Susann starre mich verdutzt an, dann kam ein leichtes Lächeln über ihr wunderschönes Gesicht! "Also ich muss los" stammelte sie, kehrte mir den Rücken zu und lief davon. Ich spürte das sich mein Körper veränderte, wenn ich Susann sah, ich war nicht mehr ich selbst, alles Kribbelte in mir, mein Herz raste, und in meiner Hose wuchs etwas....

Ich kam nach Hause, als ich die Tür öffnete kam mir der Geruch von Essen entgegen, ich lief in die Küche, aus den ersten Winkel sah ich meine Mutter, jedoch als ich die Küche betrat, erstarrte ich plötzlich, ein grelles Licht blendete mich, es kam von dem Küchentisch. ich zuckte mit der Hand aus Reflex vor meine Augen, und machte diese zu. " Greg?" fragte meine Mutter, ich öffnete die Augen wieder, das Licht war weg, als wäre es nie da gewesen, Nur meine Mutter stand vor, ihrem erstaunten Blick wich dem des Zorns, Sie hob die Hand und schlug mich, einmal, zweimal, dreimal... *Lass dir das nicht gefallen, spürst du den Schmerz, den sollte sie spüren, ----- Sie ist deine MUTTER!!!!!! * ich faltete die Hände und betete, während meine Mutter mir eine Ohrfeige nach der anderen verpasste, plötzlich fing sie an zu zittern, sie betrachtete ihre Hand, es war Blut daran. Ich konnte sie kaum noch erkennen, es war ein kleiner schwarzer Punkt vor meinen Augen, plötzlich schwankte das Bild und ich spürte wie mein Kopf gegen den Boden knallte. Ich sah noch die Füße meiner Mutter, und hörte ihre Stimme die sagte : "Oh mein Gott! Was hab ich getan" Sie drehte sich um und lief davon * Alle Welt läuft von dir davon, jeder hasst dich, keiner liebt dich, nur ich, ich bin immer bei dir* Der kleine schwarze Punkt wurde immer größer und ich fiel in Ohnmacht

Die Ohnmacht war fast wie ein lange beruhigender Schlaf, ich flog, kam vom Himmel zur Erde, zuerst war die Welt der kleine schwarze Punkt, der immer größer wurde. Umso näher ich zur Erde kam, umso genauer erkannte dass die kleinen Ameisen Menschen waren, und der blaue Fleck das Meer sein musste, bis ich dann nur noch Land sah, mit all den Bergen und Seen, all die Wiesen, Felder und Wäldern, und natürlich die Städte, ich flog immer näher und wurde immer schneller, ich näherte mich einer Stadt, flog näher, immer schneller, dann zu einer Hütte in dieser Stadt, die Hüte war mir wohl bekannt, ich platzte durch die Decke, genau in die Küche, auf den Tisch, und da war es dann wieder, dieses wahnsinnig grelle Licht. Alles war weiß... ich fühlte mich frei, ich fühlte mich als würde ich das erste mal erwachen , aus einem langen Koma, und jetzt erst richtig anfangen zu leben. Da wachte ich auf, lag auf dem Boden, mehrere Blutflecken neben mir , und Stille. Diese unerträgliche Stille, nun sehnte ich mich zurück zu meinen Traum, wünschte mir ich könnte wieder in dieses Licht! Da hörte ich wie sich eine Tür öffnete, meine Mutter kam zu mir, ich lag immer noch auf den Boden, regungslos, wie erstarrt. Ohne nur eine Reaktion wischte sie die bereits eingetrockneten Blutflecken weg, und ging wieder. Ich sah ihr immernoch ohne Regung nach, spürte meinen Körper noch nicht einmal, nichts, als würde ich noch in meinen Traum fliegen....
*Fühlt sich so der Tod an?, bin ich Tod?---- eine so Schwachsinnige Frage hab ich noch nie gehört, wenn du tod wärst, würdest du nicht mehr denken!* für einen Moment hörte ich nur auf die erste Stimme und fragte mich was es bedeutet Tod zu sein,*wie sich mein Vater jetzt wohl fühle* doch langsam spürte ich wieder den Schmerz. Der Schmerz riss mich aus meinen kleinen Tod, der sich so wundervoll anfühlte.

Mein Kopf brummte, und so langsam spürte ich wie Leben wieder in mir einfloss, wie ein kleiner Tropfen, der sich langsam wieder zu einem strömenden Fluss bildete. Ich stand auf, torkelte zwar noch, aber hielt das Gleichgewicht, ich schwankte zur Küche, denn mit dem Schmerz war auch wieder der Hunger gekommen. wie immer stand mein Teller auf den Tisch, der silberne Teller spiegelte das Licht und blendete mich, *war das dass grelle Licht?* ich nahm den Teller und schöpfte mir Suppe aus dem Topf der wie jeden Tag auf dem Herd war. Die Suppe war zwar kalt, aber ich aß, mein Hunger war so groß dass ich wohl beinah alles gegessen hätte! In meinen Kopf schwirrten Tausend Gedanken, der Traum verwirrte mich, der Tod meines Vaters verwirrte mich, selbst die Stimmen in mir, die ich schon ewig hatte, verirrten mich wie noch nie zuvor, beinah hätte ich auf sie gehört, und hätte meine Mutter verletzt, wäre da nicht die andere Stimme. Es war seltsam, als hätte ich eine gute und eine schlechte Seite, jedoch, diese mal als mich meine Mutter schlug, dieses Mal war anders. Ohne Vater, der daneben stand, und schwieg, seine Augen sagten soviel in diesen Augenblicken, * soviel und doch rein gar nichts* Er brachte mir bei zu beten, zuvor schrie ich nach Hilfe, rief seinen Namen, nun bete ich, zu den Engeln, zu ihm, meinen Vater. *Dein Vater, der immer nur da stand, der die Stücke deines Herzens zwar immer aufhob, aber nie verhinderte das dein Herz noch mehr zerbrach*

Es brach die Nacht herein, also ging ich schlafen, als ich ins Bett stieg, dachte ich nochmals zurück, an meine Vergangenheit, als ich noch klein war erzählte mir mein Vater immer Märchen *oder wie er immer sagte seine Anschauung der Welt*. manchmal träumte ich dass ich und meine Eltern über den Wolken fliegen würden, wie Engel, das war wohl die schönste Zeit meines Lebens, das war noch bevor meine erste Mutter starb. *Nun ists anders nun bist du allein, der Alte hat dich alleingelassen, nun ist niemand mehr da, niemand--------- Du hast immernoch eine Mutter!------- Eine Mutter die dich schlägt, dir verbietet andere Kinder zu treffen, dich verbietet zur Schule zu gehen, eine Mutter die dich hasst!* Ich fing an mich zu schlagen, warum weiß ich nicht genau, wohl hauptsächlich damit die Stimmen aufhörten, oder vielleicht auch weil ich mich selbst hasste für das was ich dachte, oder was diese Stimmen sagten. Als ich wieder aufwachte, war der Tag so wunderschön, ich wollte aufstehen, hinausrennen, die frische kühle Morgenluft einatmen, und mich wie neugeboren fühlen, so wie jeden wundervollen Tag. Jedoch spürte ich schon als ich aus dem Bett sprang dass mein Kopf dröhnte, und ich erinnerte mich wieder an die Schläge meiner Mutter, hatte sie gewollt dass ich so stark verletzt werde? *Wohl kaum, hast du nicht ihr Gesicht gesehen, wie sie voller Entsetzen sah dass du blutest?---------- Und was hat sie dann getan? Weg gerannt ist sie, hat dich allein gelassen, elendig verrecken lassen hätte sie dich im Notfall!* Ich war schon kurz davor mich wieder zu schlagen damit die Stimmen vergangen, als Mutter kam, sie trug ihren Morgenmantel. Keiner der sie gesehen hätte, hätte gedacht, dass diese Frau mehr als 600.000€ auf ihrer Bank hat * Geld welches ihr nicht gehört! Geld welches sie nicht verdient--------- Geld dass dein Vater hinterließ damit sie für euch sorgen kann!!*
"Essen ist fertig" Meine Mutter verstand es bis zur Perfektion, ohne nur eine Mimik mit mir zu sprechen. ich nahm meine Sachen, zog sie an und folgte ihr bis zur Küche. "Warum bist du gestern ohne mich nach Hause gefahren?" fragte ich. " Naja, du hattest ja mal wieder einen deiner kindischen Anfälle! Und ich kann ja wohl davon ausgehen dass ein 21 Jahre alter Junge allein nach Hause findet!" Ich zog den Kopf ein und aß weiter. " Es ist schon seltsam" setzte meine Mutter fort " Ein 21 Jahre alter Junge, kann weder lesen noch schreiben, er kann nicht Auto fahren, und er kann auch nicht wirklich Arbeit verrichten geschweige denn Geld verdienen!" Wie sie das sagte, so unglaublich kalt, ohne auch nur eine Wimper zu zucken. *Sie weiß genau wie schwer dich das trifft, sie will dich wieder verletzen, und doch sollte doch eigentlich sie den Schmerz spüren, sie ist ja eigentlich auch Schuld dass dein Vater........" bevor ich den Gedanken zuende gedacht hatte schlug ich mich, damit es endlich wieder aufhörte. Ich ertrug diese Stimmen nicht länger, die Stimmen die meine Gedanken so klar sagten und die mich trotzdem so schwer trafen, und mir immer mehr Stiche in mein Herz versetzten. , einmal, zweimal schlug ich mich, aber als ich ein drittes Mal ausholte, hielt eine Hand die meinige fest. Mit verdutzten Augen und zitternd starrte mich meine Mutter an.