1. #1
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    Suche konstruktive Hilfe

    Wir müssen in Deutsch ein Gedicht des Expressionismuses interpretieren und ich habe so meine Schwierigkeiten mit diesem Gedicht, es ist von Gerog Heym "Die Stadt". Vll kann mir jemand helfen, bzw. seine Deutung des Gedichtes mitteilen.

    Die Stadt

    Sehr weit ist diese Nacht. Und Wolkenschein
    Zerreißet vor des Mondes Untergang.
    Und tausend Fenster stehn die Nacht entlang
    Und blitzeln mit den Lidern, rot und klein.

    Wie Adernwerk gehn Straßen durch die Stadt,
    Unzählig Menschen schwemmen aus und ein.
    Und ewig stumpfer Ton von stumpfen sein
    Eintönig kommt heraus in Stille matt.

    Gebären, Tod, gewirktes Einerlei,
    Lallen der Wehen, langer Sterbeschrei,
    Im blinden Wechsel geht es dumpf vorbei.

    Und Schein und Feuer,Fackeln rot und Brand,
    Die drohn im Weiten mit gezückter Hand
    Und scheinen hoch von dunkler Wolkenwand.


    Das Gedicht ist nach dem Großstadtmotiv geschrieben, Georg Heym (30.10.1887 geboren) hasste alles traditionelle, konentionelle, autoritäre Menschen (Geothe, seinen Vater) und liebte Menschen, die im Herzen zerrissen waren und an sich selbst zweifelten. Er studierte widerwillig Jura und wurde genauso widerwillig Gerichtsreferendar. Seine Vorbilder waren Kleist, Hölderlin und Büchner. Und er war ein Revolutionär aus Verzweiflung. Gestorben ist er am 16.1.1912 beim Versuch eine Freund, der beim Schlittschuhlaufen eingebrochen war, zu helfen.

    Ich hoffe, jemand kann mir helfen.
    Danke schon mal im voraus.
    Mit freundlichen Grüßen

  2. #2
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    Hallo,
    für solche Fälle haben wir extra eine Suchrubrik eingerichtet.
    Ich verschiebe Dein Thema dorthin.

    -verschoben in zu den Suchanzeigen-

  3. #3
    yaira Guest
    Konstruktiv ist Hilfe mM nach nur, wenn sie den Hilfesuchenden wirklich weiterbringt. Eine ganze Interpretation, die dann mehr oder minder einfach übernommen wird, erfüllt dieses Kriterium mM nicht. Deshalb: Wenn du dih bemühst und deine eigenen Ansätze aufschreibst, achau ich gerne, ob ich dir helfen kann. Eine ganze Interpretation werden dir hier aber die Wenigsten abliefern.
    Viele Grüße
    yaira

  4. #4
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    Zitat Zitat von Schülerin
    Die Stadt

    Sehr weit ist diese Nacht. Und Wolkenschein
    Zerreißet vor des Mondes Untergang.
    Und tausend Fenster stehn die Nacht entlang
    Und blitzeln mit den Lidern, rot und klein.

    Wie Adernwerk gehn Straßen durch die Stadt,
    Unzählig Menschen schwemmen aus und ein.
    Und ewig stumpfer Ton von stumpfen sein
    Eintönig kommt heraus in Stille matt.

    Gebären, Tod, gewirktes Einerlei,
    Lallen der Wehen, langer Sterbeschrei,
    Im blinden Wechsel geht es dumpf vorbei.

    Und Schein und Feuer,Fackeln rot und Brand,
    Die drohn im Weiten mit gezückter Hand
    Und scheinen hoch von dunkler Wolkenwand.


    Das Gedicht ist nach dem Großstadtmotiv geschrieben, Georg Heym (30.10.1887 geboren) hasste alles traditionelle, konentionelle, autoritäre Menschen (Geothe, seinen Vater) und liebte Menschen, die im Herzen zerrissen waren und an sich selbst zweifelten. Er studierte widerwillig Jura und wurde genauso widerwillig Gerichtsreferendar. Seine Vorbilder waren Kleist, Hölderlin und Büchner. Und er war ein Revolutionär aus Verzweiflung. Gestorben ist er am 16.1.1912 beim Versuch eine Freund, der beim Schlittschuhlaufen eingebrochen war, zu helfen.

    In der Tat wirds schwer, eine ganze Interpreteation hinzuschreiben.. aber ich kann versuchen, dir ein paar gedanken zu geben...
    Ein paar meiner eigenen aufzuschreiben.. ich würd eben mit der Analyse anfangen:

    "Das uns vorliegende Gedicht "Die Stadt" von Georg Heym lässt sich in 4 Strophen gliedern, wobei die ersten beiden aus jeweils vier und die letzten beiden aus jeweils drei zeilen bestehen..." usw...


    Dann solltest du den Inhalt der einzelnen Strophen wiedergeben:

    "In der ersten Strophe..."


    ZUletzt gehst du auf die einzelnen Elemente und auffälligen Dinge ein und versuchst sie zu deuten: Stilmittel etc...

    "In der ersten Strophe ist das Wechselspiel von Licht und Dunkelheit sehr ausgeprägt dargestellt. So werden Beispielsweise die "Nacht" - für die Dunkelheit - mit dem "Wolkenschein" - Das Element "Schein" als zeichen für das Licht - gegenübergestellt."
    Dann geht er noch auf nacht und Licht "blitzeln" usw. ein... sowas kannst du gut verwenden...

    Ind er zweiten Strophe spricht das lyrische Ich von der Stadt als Lebewesen...
    (Adernwerk, schwemmen aus und ein, ewig stumpfer Ton...)
    Es klingt, als wäre das Zentrum das herz (ein- und ausströmen..)

    Naja.. usw...



    (Hoffe, ich konnte dir wenigstens ein wenig helfen...
    "Schreiben ist eine Kunst wie jede andere: der Künstler legt mit jedem neuen Wort ein Stück mehr von seiner Seele hinein; niemand kann mir erzählen, dass Schreiben ein Handwerk ist..."
    Der Baum
    Spaziergang
    In Black
    Schöne Sternschnuppe
    Haiku
    Gedicht Über Einen Toten oder Grabrede

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