Still und verlassen stand einst ein Raum,
düster und unheimlich – man glaubt es kaum.
Viele Leute kamen und gingen wieder fort
blieben nie lange genug an diesem Ort.
Einige verließen den Raum voll Trauer und Schmerz
Dieser Raum, das war mein Herz.

Doch eines Tages durchbrach ein Engel das Fenster
Ich glaubt es kaum und dachte an Gespenster.
Doch sie war real und wunderschön
Und es sah nicht so aus, als wollte sie gleich wieder gehen.
Der Raum nahm Gestalt an und wurde hell und freundlich.
Und tief in mir kam ein Gefühl auf: Endlich!

Doch plötzlich wurde alles grau und düster kalt,
Sodass jeder Laut von den Wänden widerhallt.
Der Engel ward vertrieben und mit ihm Wärme und Licht.
Und das verkraftete er nicht.
Er war wieder einsam, verlassen, allein.
Denn so schnell kam nun keiner mehr herein…