Sturm und Drang der Neuzeit

I

Im Sturm und Drang
eroberst du mein Herz,
du weißt es, du tust es,
doch es darf nicht sein.
Du weißt das, du tust es
trotzdem.

II

Vernunft, gib uns Einsicht
das Ende ist nah.
Es stürmt und drängt,
ob Wissen, ob Tat,
das flammende Herz,
es kann nicht sehen.

III

Ich schließe die Augen
um zu vergessen.
Mein Herz, es stürmt,
die Liebe drängt.
Vernunft,
ich fordere Grenzen!

IV

Es stürmt die Liebe,
Illusion drängt sich auf.
Klare Sicht ist vergebens,
auch nur drum zu bitten.
Gemach, mein Herz,
du schlägst zu schnell!