1. #1
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    Krieg und seine Folgen

    Egal:
    Noch nie lag
    Terror und Frieden
    Hass und Liebe
    So nah beieinander wie in dieser Zeit.
    Und ich sehne mich nach Einigkeit.

    Kinder deren Tränen voller Dreck sind.
    Eine Frau, sie hält in den Armen ihr totes Kind.
    Bilder, die zur Realität gehören.
    Menschen die sich gegeneinander verschwören.

    Doch es ist egal
    Egal, solange man weg sehen kann.
    Egal solange man nicht selbst betroffen ist
    Und solange es einem selbst an nichts fehlt.

    Warum hätte ich nicht auch eins dieser Opfer sein sollen?
    Ich verstehe nicht warum die Menschen sich nicht einander helfen wollen.
    Es ist mir unbegreiflich und doch schließ ich mich nicht aus.
    Schließlich lebe ich in Saus und Braus.

    Ich schaue mir eben noch ein Foto an.
    Kann kaum glauben was ich sehen kann.
    Und doch muss ich damit rechnen dass der Mensch auf dem Foto nicht mehr lebt.
    Das sein Name längst auf der Totenliste steht.

    Doch es ist egal
    Egal, solange man weg sehen kann.
    Egal, solange man nicht selbst betroffen ist
    Und solange es einem selbst an nichts fehlt.

    Ich dachte immer, jeder hat ein Recht zu Leben.
    Ich dachte immer Gott würde es uns schon nicht um sonst geben!
    Ich dachte immer, jeder hat ein Recht zu Leben.
    Doch da sind welche die es einem einfach weg nehmen!
    Es ist Zeit, unsere Zeit um etwas zu verändern.
    Wir dürfen nicht mehr Blind durchs Leben schlendern.
    Setzt Symbole die deutlich zeigen: Es geht auch ohne Gewalt.
    Werdet eins mit eurer Seele, mit eurer Gestalt.

    Veränderungen schaffen zu wollen, klingt längst naiv.
    Und meistens gehen Veränderungen auch schief!
    Doch mit vereinten Kräften kommen wir ans Ziel!
    Denn das Leben entscheidet das Schicksal, Leben ist kein Spiel!

    Und so Frage ich:
    Ist es wirklich egal?
    Egal, solange man weg sehen kann?
    Egal, solange man nicht selbst betroffen ist?
    Und solange es einem an nichts fehlt?

    Ich hoffe mein Gedicht gefällt euch !

  2. #2
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    Hallo!
    Also tut mir leid, die thematik ist, finde ich nicht schlecht, nur an der umsetzung muss noch sehr gearbeitet werden!

    Ein Paarreim ist hier nicht so ideal, er kling irgendwie zu fröhlich kreuzreim oder so wäre schon passender! Ich finde auch, dass dein gedicht mehr unter den faden für trauriges gepasst hätte..

    Ansonsten:
    Ich dachte immer, jeder hat ein Recht zu Leben.
    Ich dachte immer Gott würde es uns schon nicht um sonst geben!
    Ich dachte immer, jeder hat ein Recht zu Leben.

    Warum wiederholst du hier einen vers? Ich finde das für etwas lyrisches eher etwas unpassend..erinnert mich eher an einen song oder so etwas..

    Egal, solange man weg sehen kann?
    Hier stimmt etwas grammatikalisch nicht..

    Ich glaube dir, dass dir diese Problematik des inhalts sehr am herzen liegt, aber versuche trotzdem, es in eine geschicktere form zu bringen (verslänge, einheitliche strophenlängen usw)

    Und so Frage ich:
    Ach ja, ich finde es nicht notwendig, fragen anzukündigen, stell sie einfach!


    Totenliste
    Heißt das nicht Todesliste?

    Vielleicht überarbeitest du dein werk ja nochmal, aber du musst natürlich nicht (ich bin schließlich kein Lehrer oder so )

    viel spass am schreiben

    C?k.
    Der Boden unter meinen Füßen bewegt sich wie Treibsand;
    Aus keiner Ecke leuchtet mir mehr ein Licht.
    Ich muss den Sand der Zeit aus meinen Augen reiben.
    von Dornenrose in "Schwarzes Licht"

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