Thema: Unberührt

  1. #1
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    Unberührt

    Unberührt

    Ich suche die Heilung in der Zerstörung,
    habe Wortgeschosse ausgefahren,
    meine Tränen mühsam zu einer Flut gestaut
    und dir Gedankenbeton zum Frühstück serviert.

    Unberührt siehst du mir in deiner eisernen Rüstung
    beim Sterben zu

    ~Mit Logik ist hier nichts zu machen~
    "Denn ich bin ein Mensch gewesen, und das heißt: ein Kämpfer sein."
    -Johann Wolfgang von Goethe-


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    ~Unberührt~

  2. #2
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    und doch wirkt es auf mich wie diese unsicherheit des verliebtseins. für mich ist es das ganz klare bild eines versuches, die liebe zu erklären, was natürlich in die hose geht.
    mit diesem hintergedanken muss ich sagen, hast du bei mir für die umsetzung eine glatte 1 in empfang zu nehmen. werd aber auch noch mal reinschauen ob wer anders ne idee dazu hat. ich für mich finds echt klasse. sehr verdichtet, sehr klar und doch spiegelt sich etwas sehr anderes hinter diesen trockenen zeilen wider...
    sehr gern gelesen
    lieben gruss
    wissen zerstört... denken befreit

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  3. #3
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    Hallo federlein ,

    du hast sogleich zu mir gefunden, wie schön

    Deine Interpretation ist sehr interessant, weicht zwar von meiner ab, aber hey, eigentlich genial, was du da so drin erkennst, vielleicht fast schade, wenn ich dir nun meine gedanken auftische, die weitaus unkreativer sind
    Ich habe hier eigentlich eine mir sehr bekannte, schmerzende situation verarbeitet. Immer wieder von einer person verletzt werden, die einem doch sehr nahe steht, von der man immer glaubte man seie ihr auch etwas wert, macht irgendwann krank. Die heilung ist nirgends zu finden, man baut zorn auf, versucht, als letzte hoffnung, ganz nach menschlichen urinstinkt, der person schaden zuzufügen, die diese schmerzen ausgelöst hat, in dem fall, das doch früher so nahe gestandene lyr. Du. Nun geschieht jedoch etwas merkwürdiges. Statt heilung zu finden, bricht man selbst, das lyr. Ich, völlig erschöpft zusammen, das lyr. Du unberührt, sieht ohne regung dabei zu und entfernt sich immmer weiter. Eigentlich startete das lyr. Ich den letzten rettenden versuch, aufmerksamkeit zu erlangen, alte vertrautheit wiederzufinden(wenn beide verletzt sind, bringt es sie wieder auf die gleiche basis und man kann zusammen wunden heilen), doch dies misslingt, es verletzt sich nur selbst immer und immer mehr, versuch gescheitert. Das lyr. Du hatte sich schon lange vorher abgeseilt, die kalte eiserne rüstung angelgt, nichts mehr zu machen.
    Soviel dazu, jedoch gefällt mir deine idee sehr viel besser und ich hielt es ja immer so, nicht, oder in seltesten fällen, über mich selbst und meine erlebnisse zu schreiben, von daher nehm ich deine gedanken dankend an(), mit dem werk zu beweisen sind sie allemal.

    Danke für die 1(oder hätt ich die nur bekommen, wenn unsere interpretationen überein gestimmt hätten?), hehe, die kann ich im moment gut gebrauchen, meinst du, man wird sie als prüfungsnote anerkennen?

    liebste grüße
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  4. #4
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    "Die heilung ist nirgends zu finden, man baut zorn auf, versucht, als letzte hoffnung, ganz nach menschlichen urinstinkt, der person schaden zuzufügen," hier gibst du es zu, ja ?? hmmm das muss man nicht im forum diskutiren. lies mal meins. wollte mich bedanken, dass ich mich bei dir inspirieren lassen durfte. ich mag dein gedicht, auch wenn es für mich hart klingt, du hast trotz des schrecklichen inhalts gut geschrieben..
    (doch sagen muß ich, daß ich mit dir gern am Strand gelegen hätte und dir leise die Korrekturen zärtlich in dein Ohr gehaucht hätte und der Wind hätte sie mit übers Meer getragen und in aller Welt verstreut, die dann sagt... Alter unromantischer Meckersack...halt die Klappe und lass sie schreiben. Und die ganze Welt und auch ich warten auf dein nächstes Werk um zu sagen.... weiter ...weiter....weiter) Strassenreimer über mein "sehnsucht"

  5. #5
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    solche kommentare kommen, wenn man die Zusammenhänge nicht kennt, aber wie recht du hast, der falsche ort zum diskutieren solcher dinge.

    Ich muss wohl trotzdem danken, auch wenn dies keins meiner leibsten werke ist, das harte ist doch nicht meins, ich schwebe lieber in meiner verträumten welt, in der sich sachte bilder in den himmel malen, oder so, man kann auch auf sanfte art ernst verfassen

    gruß
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