1. #1
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    Gezwungenes Blumenwiesensonett

    Gezwungenes Blumenwiesensonett 23. Oktober 2006 A. Wolf

    Letzter Flügelschlag der Abendsonne
    Verbindet Himmel mit der Erde,
    Hier nimmt des Tages stilles Ende
    Seinen Lauf, in mir erwacht die Wonne…

    Endlich befreit von Sorgen der Gezeiten,
    Mich packen Freiheit und die Lust,
    Der Mondschein lächelt mir zum Gruß,
    Die Seele scheint sich Richtung Wolken auszubreiten…

    Barfuss geh ich über feuchte Abendwiesen,
    Es riecht nach Kräutern, Wind und Abendtau,
    Die Mutter Erde stellt mir ihre Pracht zur Schau,

    Für dieses teuflisch Schöne, Götter seid gepriesen.
    Erst jetzt enttarnt die Nacht all ihre Qualitäten,
    Ich falle auf die Knie um zu genießen, leben, beten…
    Geändert von Der Gefallene (23.10.2006 um 23:25 Uhr)

  2. #2
    yaira Guest
    hallo Gefallener,

    ist doch eigentlich ein recht schönes Bild das du da aufbaust. Aber vorsicht: 2 kleine Stolperfallen:

    Hier nimmt des Tages stilles Ende
    Ihren Lauf, in mir erwacht die Wonne…
    "Seinen", weil das Ende.

    Für dieses teuflisch Schönes, Götter seid gepriesen.
    weg mit dem "s", bitte.

    Ich ixx noch schnell, da es mir beim ersten Lesen an manchen Stellen nicht ganz rund vorkam:


    Letzter Flügelschlag der Abendsonne
    Verbindet Himmel mit der Erde,
    Hier nimmt des Tages stilles Ende
    Ihren Lauf, in mir erwacht die Wonne…
    XxXxXxXxXx
    xXxXxXxXx
    xXxXxXxXx
    XxXxXxXxXx ist in sich stimmig.

    Endlich befreit von Sorgen der Gezeiten,
    Mich packen Freiheit und die Lust,
    Der Mondschein lächelt mir zum Gruß,
    Die Seele scheint sich Richtung Wolken auszubreiten…
    XxxXxXxXxXx (ich weigere mich endlich zu lesen )
    xXxXxXxX
    xXxXxXxX
    xXxXxXxXxXxXx nicht mehr so wirklich stimmig.

    Barfuss geh ich über feuchte Abendwiesen,
    Es riecht nach Kräutern, Wind und Abendtau,
    Die Mutter Erde stellt mir ihre Pracht zur Schau,
    XxXxXxXxXxXx
    xXxXxXxXxX
    xXxXxXxXxXxX


    Für dieses teuflisch Schönes, Götter seid gepriesen.
    Erst jetzt enttarnt die Nacht all ihre Qualitäten,
    Ich falle auf die Knie um zu genießen, leben, beten…
    xXxXxXxXxXxXx
    xXxXxXxXxXxXx
    xXxXxXxXxXxXxXx

    Metrum ist noch ein bisschen bearbeitungsbedürftig. Manche Reime auch.

    Viele Grüße
    yaira

  3. #3
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    Wie eine Maschine^^. Die Korrekrur nehme ich gerne an. Mit dem Metrum wird wohl nichts gemacht.
    Danke für dein melden!

  4. #4
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    Hallo Gefallener!
    Ich betrachte dieses Werk ein wenig zwiegespalten.
    Der Inhalt vermag mich gänzlich zu überzeugen; besonders die letzte Strophe hat es mir angetan. Das Bild von einem Nachtschwärmer und Naturliebhaber, der vor lauter Verzückung und Glückseligkeit auf die Knie fällt und denn Göttern für diese Schöpfung dankt, gefällt mir sehr gut.
    Aber (und vielleicht bin ich da auch ein wenig engstirnig ) in meinen Augen sollte ein Sonett auch wie ein Sonett aufgebaut seit mit einem Alexandriner usw. Diese Dichtform hat nun mal eine strenge Form, was aber nicht heißt, dass man sie auch umgestalten kann (zB Quartett,Terzett,Quartett,Terzett).
    Nichtsdestotrotz gefallen mir deine Bilder. Aber wie bereits gesagt, ich empfinde es als noch ausbaufähig.
    Gerne gelesen.
    Liebe Grüße
    Kugel
    "Kunst ohne Ethik ist Kosmetik"
    (Marina Abramovic)

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