1. #1
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    Ich bin noch hier

    Der Ruf der Nacht
    vertreibt den Tag
    die Dunkelheit
    vertreibt das Licht

    Die Nacht bringt Schmerz
    die Nacht bringt Leid
    bitterkalte
    Einsamkeit

    Doch auf die Nacht
    folgt neuer Tag
    die Sonne scheint
    doch ist sie nicht

    Die Nacht ist lang
    schon viel zu lang
    der rote Mond
    ist meine Sonne

    Ich glaube noch
    auf Nacht folgt Tag
    ich warte noch
    auf Sonnenschein

    Ich hoffe du
    vergisst mich nicht
    verlass mich nicht
    mein Sonnenlicht
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  2. #2
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    Hallo redmoon,

    irgendwie gefällt mir dein Text.
    Nicht Überragendes, der Vergleich mit der Sonne ist auch nicht neu.
    Aber es hat was; wenn auch allgemein bekannte Weisheiten verarbeitet sind.
    Du hast das auf eine sanft-poetische Weise gemacht, die mir gefälllt.

    Lieben Gruß,
    Katzi
    Nickänderung: supikatzi wurde zu Chavali


    ~WÖRTERWUNDERTÜTE~

    Werkeverzeichnis (unvollständig - ruft nach Aktualisierung): Katzenspuren

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    auf alle meine Texte!

  3. #3
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    Hi Katzi!

    Schön dich mal wieder zu lesen!
    Und dann auch noch so nette Worte!
    Ja die Sonne...ist ja auch nicht immer etwas schlechtes,
    mit altbewährten Mitteln zu arbeiten!

    Freut mich dass es dir gefällt!

    lg red
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  4. #4
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    Hallo redmoon ,

    auch mir gefällt dein Werk sehr. Dein Wortwahl ist zwar nicht außergewöhnlich (Nacht, Dunkelheit, Schmerz usw.),
    allerdings überzeugt mich dein Werk trotzdem.

    Das lyr. Ich schreit regelrecht vor Einsamkeit und dass ist genau das, was du vermittelst und mich als Leserin anspricht.
    Dieser Schmerz, diese Qual, das Betteln.

    Danke.
    Nov
    Geändert von November (11.01.2007 um 21:02 Uhr)
    Erfolg ist die Fähigkeit, von einem Mißerfolg zum anderen zu gehen,
    ohne seine Begeisterung zu verlieren.
    (Winston Churchill)
    _
    Arroganz ist die Kunst, auf seine eigene Dummheit stolz zu sein

  5. #5
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    Hi November

    Freut mich sehr, auch dich hier unter meinem Gedicht begrüßen zu dürfen
    und es freut mich noch mehr, dass es dir auchnoch gefällt!

    Manchmal muss man einfach altbewährte Mittel verwenden...
    wozu auch das Rad immer wieder aufs neue erfinden

    Nunja...prinzipiell siehst du das ganz gut....
    jedoch das mit dem Betteln...
    das hat für ich einen durchweg negativen Nachgeschmack!

    Im Moment tu ich mir ja etwas schwer aber ich werde versuchen euch bald
    mit neuem Stoff zu versorgen!

    Vielen Dank für deinen Kommentar Nov.

    lg red
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  6. #6
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    Ein schönes Gedicht mit malerischen und wirkungsvollen Bildern. Die Nacht, die nicht enden will und trotzdem die Hoffnung und das Vertrauen darauf, dass nach jeder Nacht auch wieder der Tag folgt... Das finde ich von Dir alles sehr ansprechend umgesetzt und mich stört das nicht, dass Du auf altbekannte Bilder setzt, denn gerade dadurch schaffst Du jede Menge Identifikations-Potential für den Leser. Also ich kann nichts Schlechtes an Deinem Gedicht finden, super geschrieben!

  7. #7
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    Hi redmoon,
    muss mich den Anderen anschließen, ein sehr schönes Gedicht....! Die Bilder sind sehr schön, wenn auch alt bewährt....schließlich muss man wissen wie man sie anwendet....

    Liebe Grüße
    tagammeer

  8. #8
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    Hi Peterli und tagammeer

    Freue mich sehr euch hier begrüßen zu dürfen,
    zum ersten Mal unter einem meiner Texte wie ich meine.
    Schön dass es euch gefällt!
    Vielen Dank für die Blumen

    ...dass Du auf altbekannte Bilder setzt, denn gerade dadurch schaffst Du jede Menge Identifikations-Potential für den Leser...
    @Peterli: das ist schießlich DER Grund weshalb man in Gedichten
    oftmals auf die "Altbewährten" setzt.

    lg red
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  9. #9
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    Hallo redmoon
    Also mich kannst du leider nicht so ganz überzeugen...
    Das Thema und die Auslegung und Verarbeitung ist mir zu platt, du kannst es besser...
    Du hast in jeder Strophe eine Wiederholung, was du zwar strikt durchhälst, mich aber trotzdem stört, egal wie du sie versteckst...
    Auch die leicht verdrehten Satzstellungen hin und wieder vermögen mich nicht zu überzeugen...
    Tut mir Leid Jahn, aber das ist absolut nicht mein Ding.. Du hast schönere Stücke geschrieben!
    Liebe Grüße,
    Tiffany

  10. #10
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    Oooch, redmoon,
    was soll diese Ansammlung von Allgemeinplätzen? Die Nacht ist dunkel, der Tag bringt Licht, auf die Nacht folgt ein neuer Tag, die Nacht folgt auf den Tag. Wenn Du uns das in Deinem Werk nicht mitgeteilt hättest, - wir hätten es nicht gewusst. Da hast Du wirklich schon Besseres abgeliefert.
    Bis zum nächsten (besseren) Mal!
    Heinzi
    Entschuldigt bitte, aber: Hallo, Tiffany, mach mal Dein Postfach leer!

  11. #11
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    Hallo redmoon,

    ich habe dein Gedicht jetzt mehrfach gelesen. Leider kann ich noch immer nicht die Begeisterung der anderen Leser teilen.

    Mich stören besonders die häufigen Wiederholungen, die den Anschein eines Reimes geben (lang/lang, noch/noch, nicht/nicht/(Sonnenlicht) ).
    Der einzige wirkliche Reim verbirgt sich in dem abgehackten Vers 4 der S 2 (Leid/Einsamkeit).
    Außerdem kann ich den Zusammenhängen der einzelnen V nur schwerlich (mit viel Fantasie) folgen.
    S1 - Tag endet, Nacht bricht an
    S2 - Beschreibung der jetzt angebrochenen Nacht (nicht einfallsreich, aber immer noch die beste Strophe)
    S3 - es folgt ein neuer Tag mit Sonnenschein. Vermutlich ist dies an dieser Stelle nur eine Feststellung, aber kein Ereignis (es müsste ein neuer Tag anbrechen, er tut es aber nicht?). Der Vers "doch ist sie nicht" erschließt sich mir nicht und erlaubt nur wage Vermutungen, was er aussagen soll.
    S4 - die Nacht dauert immer noch an (die Wiederholung empfinde ich in einem so kurzen Text zu viel. Zudem scheint ja der rote Mond (der Ersatz für die Sonne ist). Das widerspricht S1, in der das Licht (sämtliches Licht) von Dunkelheit vertrieben wird.
    S5 - irgendwie unglücklich formuliert. Ich persönlich hätte es eher so geschrieben:
    Noch glaube ich
    an Tag und Nacht
    und warte stets
    auf Morgenlicht


    S6 - ebenfalls zuviel Wiederholung (6 gleiche bei insgesamt 8 Silben in V2+3)
    Zudem ein erneuter Widerspruch. Das lyrische Ich hat offensichtlich Angst davor, vom geliebten Menschen, bildlich als Sonnenlicht dargestellt, verlassen und vergessen zu werden. Das bedeutet, das Sonnenlicht ist noch nicht verschwunden/vertrieben, sondern noch bei ihm. Damit steht das LI nicht in dunkler Nacht, wie in den ersten S angegeben.

    Fazit: mäßige Wortwahl, Pseudo-Reime, unlogische Handlung.

    Da musst du irgendwie mehr von machen. Aber ich denke, dass wird dir gelingen.

    Gruß

    Garahn
    Blicke zurück, um zu lernen.
    Schaue nach vorn, um zu träumen.
    Halte inne, um zu leben.

  12. #12
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    Hallo Zusammen

    Ist schon bemerkenswert, dass dieser Text ewig irgendwo rumliegt und man
    sich jetzt fast überschlägt an Kommentaren
    Wenn ich denke wann ich das geschrieben habe
    Mit Änderungen wird nichts mehr sein, dafür ist der Abstand schon zu groß...

    so dann mal der Reihe nach:

    @Tiffany: Habe dies nie für eines meiner besten Werke gehalten...
    und wenn man bedenkt wann der Text entstanden ist...
    Zu den Wiederholungen würde ich allerdings immernoch stehen, auch wenn
    ich einige Formulierungen sicherlich inzwischen anders strukturieren würde.

    @heinzi: ich kann zwar deine Kritik nachvollziehen...jedoch scheinst du meiner
    Meinung nach den Konsens dahinter nicht erfasst zu haben, denn so plakativ
    wie du es hier darstellst ist es sicherlich nicht! +s.o.

    @Garahn:hm...also welchen Zweck die Wiederholungen erfüllen, sollte sich
    eigentlich beim Lesen erschließen...
    Deine Kritik in allen Ehren aber ich kann sie nicht in allen Punkten nach vollziehen.
    Nur so als Ansatz: du veränderst mit der Umstellung der einen Strophe den kompletten Sinn!
    Und was eine sich selbst relativierende Aussage ist solte auch sitzen.
    Nunja jedenfalls danke, dass du deine Meinung geäußert hast!
    Achja und bitte, unlogische Handlung?


    Liebe Liebe denk an mich
    vergiss mich nicht
    ich brauche dich!


    lg redmoon


    ps:Sonne und Mond sind mal völlig was anderes oder?!
    Geändert von redmoon (13.01.2007 um 00:11 Uhr)
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  13. #13
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    Zitat Zitat von redmoon
    @Garahn:hm...also welchen Zweck die Wiederholungen erfüllen, sollte sich
    eigentlich beim Lesen erschließen...
    = Langeweile?
    Zitat Zitat von redmoon
    Deine Kritik in allen Ehren aber ich kann sie nicht in allen Punkten nach vollziehen.
    Nur so als Ansatz: du veränderst mit der Umstellung der einen Strophe den kompletten Sinn!
    Sollte 1. nur ein Beispiel sein und verändert 2. nicht den ganzen Sinn (oder ich habe dich völlig falsch verstanden?)

    Zitat Zitat von redmoon
    Und was eine sich selbst relativierende Aussage ist solte auch sitzen.
    Tut's auch hat mich hier nur etwas verwirrt. In diesem Zusammenhang kann ich die beabsichtigte Wirkung deinerseits leider nicht vollständig nachvollziehen.

    Zitat Zitat von redmoon
    Nunja jedenfalls danke, dass du deine Meinung geäußert hast!
    also das Danke hört sich jetzt aber ein wenig erzwungen an

    Zitat Zitat von redmoon
    Achja und bitte, unlogische Handlung?
    Ja, aufgrund der häufigen "sich selbst relativierenden Aussagen" erscheint mir die Handlung unlogisch (Details siehe oben).

    Aber lassen wir dass. Unterschiedliche Ansichten darf man ja haben
    Ich fands halt nur Schade, da ich schon besseres von dir gelesen habe.

    Dein Mosaik gefällt mir sehr gut.

    Gruß

    Garahn
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