Thema: Herbstzeit

  1. #1
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    Exclamation Herbstzeit

    Die Kälte siegt im Streite
    Das Licht beginnt zu schwinden
    Der Wind versucht durch Weite
    die Fröhlichkeit zu binden

    Der Boden am Erstarren,
    erfroren jeder Falter
    und Vögel längst verharren
    Die Blüte stirbt im Alter

    Die Bäume tragen Trauer
    Die Blätter schon verblutet
    Die Lippen immer blauer
    von Einsamkeit geflutet

    Die Hände nicht mehr zittern
    Die Augen tief geschlossen
    Man hört zuletzt das Splittern
    der Träne - eisumschlossen...



    MfG,
    PoD
    Das Leben ist hart, aber unfair!...............................................36144mal gelesen, 622 Antworten... Danke! (Stand 17.3.2009)

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  2. #2
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    3
    Hallo!

    Ich finde das Gedicht schön!
    Du siehst den Herbst mit richtigen Augen - finde ich?!?

    Lg R-Einfall

  3. #3
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    Hmm, das Gedicht passt so gar nicht zu deinem Nick....

    Hast den Herbst sehr schön lebend beschrieben.
    Auch die Wortwahl und die Bilder die du malst gefallen mir sehr gut.

    Gern gelesen
    Copyrigth by ALF23176
    Gruss aus der schönen Schweiz !

    NEVER EVER GIVE UP !!!

    Auf was ich noch hinweisen wollte:
    Dein Sonnenschein; Die Welt; In Love;
    Elfchen; Du bist mein kleiner Stern;
    Alleine in der dunklen Welt; Feelings(Englisch);

  4. #4
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    hey!

    Frauen und Technik..Hab ich mir doch meinen schönen Kommentar auf dein
    Gedicht wieder gelöscht! Also könnte dieser jetzt etwas kürzer ausfallen.
    Bin leicht gereizt

    Also.Zu Anfang will ich sagen,es ist ein schönes Werk auf das ich hier
    gestoßen bin!
    Du hast,wie ich finde, gute Bilder verwendet!In S1 wird der Streit zwischen
    Wärme und Kälte beschrieben.Somit das Ende des Sommers und der Beginn
    des Herbstes.Dann bringst du auch den Wind mit ein, der die Fröhlichkeit
    und Leichtigkeit der warmen Tage mit in den Herbst "tragen" will. Liege ich
    da richtig?
    In S2+3 beschreibst du,welche Auswirkungen diese Veränderung auf
    die Natur hat.Wobei mir in S3,V1+2 sehr gut gefallen!Es wird die, in dieser
    Jahreszeit oft auftretene,bedrückende und "kalte" Stimmung zum Ausdruck gebracht.
    Ja.Jetzt zu S4.. der erschließt sich mir nicht so richtig..Obwohl er irgendwie
    ziemlich Eindruck auf mich macht.Vor allem "eisumschlossene Träne"..
    Vllt ist damit das Ende des Herbstes und so auch der Anfang des Winters
    gemeint? Tut mir Leid wenn ich da völlig falsch liege

    Zum Schluss bleibt mir nur noch eine Frage offen. So wie ich dieses Gedicht
    interpretiere würde es eher in die Rubrik "natur" gehören oder?
    Vllt bin ich aber auch genau an der Absicht deines Gedichtes vorbeigeschlittert.Denn,wie ich finde könnte man,wenn man S1+4 liest
    auch an anderes denken.

    Ich bin gespannt auf deine Antwort.

    Liebe Grüße,
    secret
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    sondern immer wieder aufzustehen!

  5. #5
    LeLe ist offline Die mit den Krümmeln schiesst
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    Das Gedicht gefällt mir sehr gut
    Du benutzt schöne Worte und Bilder

    Dein werk hat eine schöne stimmung
    hat mir sehr gut gefallen
    eine Lob und einen Keks von mir ^^

    Lg LeLe
    Werkle: Gefangen Versinkende Herzen Widerstehen Die Elemente Ein kleines Winterspiel
    gebrochene Rinde / Winterkleid der Weiden Mein Spiegelbild Seelenstein
    Verlorenes bleibt stehen Resonanzmoment Notenlos
    und wie ich finde die besten: Zwillinge Des Schreiberlings Traum


    Mein neustes: Äonen und Gedanken

    ©Alle meine Gedichte bekommen von mir ein Copyright,
    also bitte erst fragen, bevor man sie kopiert.

  6. #6
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    Zuerst: vielen dank für die postings!

    @r-einfall:
    Du siehst den Herbst mit richtigen Augen - finde ich?!?
    es kommt drauf an... wenn für dich tote augen die richtigen sind, schon

    @alf:
    Hmm, das Gedicht passt so gar nicht zu deinem Nick....
    findest du wirklich?... naja, natürlich ist der herbst lebendig... er lebt im sterben, vom sterben anderer, wie ich es auch teilweise geschrieben habe
    deswegen: passt scho find ich in der traurigen kategorie

    @>little-secret<:
    Dann bringst du auch den Wind mit ein, der die Fröhlichkeit
    und Leichtigkeit der warmen Tage mit in den Herbst "tragen" will. Liege ich
    da richtig?
    ich wollte sagen, das der wind in seiner größe und stärke ("weite") versucht, die fröhlichkeit, etc. aus der welt zu entfernen ("binden")...
    Vor allem "eisumschlossene Träne"..
    Vllt ist damit das Ende des Herbstes und so auch der Anfang des Winters
    gemeint?
    teilweise
    das gedicht ist in 3 teilen geschrieben und zwar doppelt
    S1+S2/Z1 ist die anfänge des herbsts und zusätzlich die beschreibung des wetters...
    S2/Z2 bis S3/Z2 ist der herbst, sozusagen mittendrin... außerdem die beschreibung der natur, pflanzen und tiere...

    S3/Z3 bis ende: einmal der übergang vom herbst zum plötzlichen tiefwinter und zusätzlich die lage eines erfrierenden menschens (ganz einfach )
    ...sonst wär ja kein toter drin... des würd net zu mir passen

    also:
    anfang->herbst->winter
    wetter->natur->mensch

    die eisumschlossene träne... zum letzten mal die augen schließen, dann erfriert man... eine einzige träne bahnt sich noch den weg, gefriert jedoch im flug zu eis... und zersplittert in traurige stücke...

    @LeLe: es freut mich sehr, dass es dir gefällt, dein lob ehrt mich... und vor allem:
    mein erster KEKS der wird net aufgefuttert, der wird eingerahmt und beschützt *freu*


    danke an euch alle..

    MfG,
    PoD
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  7. #7
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    hey patron!

    Oh, das tut mir Leid.. da hab ich wohl genau in die andere Richtung gedacht!
    Wollte dich nicht kränken oder so..

    Ja okay.Es gibt immer einfache Erklärungen für alles.. vllt denk ich manchmal
    etwas kompliziert
    Ach das heißt also das in jedem Gedicht von dir, mindestens ein Toter vorkommen muss? Da wird man doch psycho von wenn man immer sowas schreibt.. aber bei solchen Werken könnte man vielleicht eine außnahme
    machen
    Ja.. diese "eisumschlossene Träne" gefällt mir immer besser..Ich habe meine
    Lieblingstelle gefunden

    Liebe Grüße,
    secret
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    sondern immer wieder aufzustehen!

  8. #8
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    Dickes Lob!
    Deine Bilder und deine Wortwahl sind echt prima gewählt. Du umschreibst sehr schön das Wechselspiel der Jahreszeiten in Verbindung mit Natur und Mensch. Echt klasse!!

    lg Jessy
    Niemand hat dich gefragt, ob du Leben willst. Also lass dir von niemandem sagen, wie du zu Leben hast!!!

    Probleme sind da um überwunden zu werden!!

  9. #9
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    Hi Patron!

    Wieder ein typisches Gedicht von dir, das mir zusagt. Du beschreibst den Übergang zwischen Herbst und Winter auf eine interessante und gewohnt düstere Weise. Bei der ansich ernst gemeinten Stelle "Die Blätter schon verblutet" musste ich allerdings schmunzeln. Die Vorstellung von gefrorenen Tränen, die beim Auftreffen zersplittern finde ich sehr unheimlich, doch sie hat was.

    Lg & beschreite weiter diesen dunklen Pfad
    "Ein Tag ohne Bier ist wie ein Tag ohne Wein."
    (Thomas Kapielski)

    "Das fahle Licht einer Leichenschauhalle kann niemals die wärmende Liebe einer Mutter ersetzen."
    (Christoph Grissemann)



    Hoffnung
    Resignation
    Einherjer
    ich liebe dich

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