Vergeben

Ich verzeihe Dir,
es wird mir
ganz schwer vor Schmerzen.
Ich verzeihe Dir,
es gibt kein Wir
mehr in meinem Herzen.

Versuche zu fassen,
verzeihen – statt hassen.
Es fällt mir so schwer,
ich lieb` Dich so sehr,
ich kann`s noch nicht lassen.

Möcht` mich dran gewöhnen,
noch hör ich Dein Stöhnen,
als wäre es gestern gewesen.
Zerwühlte Kissen,
ein Schlechtes Gewissen,
das hab ich in Dir nicht gelesen.

Doch leider nicht mir,
sondern nur Ihr,
gelten all` Deine Gedanken.
Was hät` ich gegeben,
als Teil von Deinem Leben
doch meines fing an zu wanken.

Was blieb war die Wut,
der Zorn statt die Glut
der Leidenschaft, die ich sonst spürte.
Hass wie ein Sog,
der mich so zog
und mich zum Zorne verführte.

Ich erinnere mich
An mich und an Dich,
und weiß, ich will nicht mehr hassen.
Es fällt mir so schwer,
ich lieb` Dich so sehr
ich kann es noch immer nicht lassen.

Doch eines, das kann ich,
für mich und für Dich,
ich kann Dir heute vergeben.
Denn es ist egal,
wie groß war die Qual,
ich wünsch Dir ein schönes Leben.

Hallo, bin neu hier und mit diesem Gedicht ganz frisch gewaschen. Bin jetzt ein bissl unsicher, aber freue mich über Kritik