Es ist und bleibt wie jeden Morgen,
Das leere Gefühl und Ziehen in der Brust.
Alltäglich bereiten mich Kummer und Sorgen
Und was mir dann bleibt ist der ewige Frust.

Man fragt mich oft,wie ich mich fühl'.
Dann frag' ich mich, ob es schon zeichnet.
Doch was sie nicht sehen ist das innere Gewühl,
Das mich aussehen lässt wie eine Leiche.

Doch habe ich mit der Zeit gelernt
Gefühle zu verstecken.
Die Maske, die Gefühle erwärmt,
Lässt mich nicht mehr verrecken.

Auf Fragen nach dem Wohlbefinden
Antworte ich „Wie eh und jeh“.
Doch keinem gelingt es nachzuempfinden,
Denn schon ewig tat es in mir weh.

Weiter leb' ich mit schwerer Last,
mit den Schmerzen in der Brust.
Und fliehe vor ihnen mit großer Hast
Um zu verhindern, den großen Frust.